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Software & Infrastruktur

Hardwareherstellung mit CircuitHub: Von der Dropbox direkt in die Produktion

CircuitHub. (Bild: Creativity103 / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Der Dienst CircuitHub will die Hardwareproduktion für kleine Anbieter vereinfachen. Sie können die Pläne für ihre Platinen per Dropbox hochladen und von einem Prototyp auf bis zu 10.000 Einheiten pro Monat hochskalieren.

CircuitHub: Per Dropbox in die Hardwareproduktion

CircuitHub will die Hardware-Produktion in kleinen bis größeren Auflagen vereinfachen. (Bild: CircuitHub)
CircuitHub will die Hardware-Produktion in kleinen bis größeren Auflagen vereinfachen. (Bild: CircuitHub)

Egal ob durch Crowdfunding oder über eher traditionelle Finanzierungsmechanismen: Hardware-Startups haben eine enorme Popularität erreicht. Beinahe wöchentlich erreichen uns Nachrichten über neue spannende Hardware-Projekte. Grund dürften auch die mittlerweile vergleichsweise geringen Kosten für die Produktion eigener Prototypen und Serienmodelle sein. Mit CircuitHub schickt sich jetzt ein Anbieter an, das Leben für Hardware-Entwickler noch ein bisschen einfacher zu machen.

Auf die Plattform können Entwickler ihr Platinendesign direkt per Dropbox hochladen und sie mit nur einen Klick in Produktion gehen lassen. Wer will, kann sich so einen Prototypen fertigen lassen. Überzeugt das Endergebnis, lässt sich anschließend sofort die Serienproduktion starten. Abhängig von der geschätzten oder mittels Kickstarter tatsächlich ermittelten Nachfrage können bis zu 10.000 Einheiten des eigenen Boards pro Monat geordert werden. Als Entwickler könnt ihr die Produktionsmenge je nach Bedarfsverhältnissen nach oben oder unten variieren.

CircuitHub: Skalierbare Hardwareproduktion dank eigener API

Entwürfe können per Dropbox als KiCAD-, Eagle- oder Altium-Dateien hochgeladen werden. Dabei unterstützt CircuitHub nach eigenen Angaben die automatische Generierung der notwendigen Dateien für die Produktion und das Versionsmanagement. Der gesamte Produktionsprozess inklusive Logistik soll den Kunden von CircuitHub nicht nur über das Web-Interface, sondern auch über eine eigene API zur Verfügung gestellt werden. Richtig eingesetzt könnten Hardware-Projekte somit einfach skalierbar werden.

Während Cloud-Plattformen wie die von Amazon oder Heroku Software-Entwicklern dabei geholfen haben, ihre Dienste einfach zu skalieren, könnte CircuitHub genau das auch auf den Hardware-Sektor übertragen – aber natürlich nur, wenn der Anbieter die versprochenen Produktionsmengen auch einhalten kann. Generell ist das Konzept aber äußerst spannend und könnte für einen weiteren Push im Bereich der Hardware-Startups führen. Und über mehr spannende Gadgets dürften sich wohl die wenigstens von uns beschweren.

via gigaom.com

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