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Clevershuttle zieht in 3 Städten die Notbremse

Ab sofort können Kunden in Hamburg, Frankfurt und Stuttgart nicht mehr auf Clevershuttle setzen. (Foto: Clevershuttle)

Clevershuttle, nach eigenen Angaben führender Ride-Pooling-Experte in Deutschland, zieht sich aus gleich drei großen deutschen Städten zurück. Auslöser sind wirtschaftliche und bürokratische Gründe.


Was vor fünf Jahren so hoffnungsvoll begann, hat nun einen ersten Dämpfer bekommen: Clevershuttle bietet seinen Ride-Pooling-Dienst in den drei deutschen Großstädten Hamburg, Stuttgart und Frankfurt am Main nicht mehr an.

Wirtschaftliche und bürokratische Gründe

Die Schließung der drei Standorte gilt ab sofort, Kunden können dort jeweils keine Fahrten mehr ordern.

Clevershuttle, das laut eigener Aussage umweltschonende und günstige Tür-zu-Tür-Mobilität anbietet, erklärt in einer Pressemitteilung, dass wirtschaftliche Gründe für diesen Schritt ausschlaggebend seien. Zudem seien die bürokratischen Hürden „durch das veraltete Personenbeförderungsgesetz“ insbesondere in Frankfurt und Stuttgart zu hoch gewesen.

Wie ein Firmensprecher auf Nachfrage sagte, habe man in Stuttgart nur eine „sehr unzufriedenstellende Genehmigung“ bekommen. In Frankfurt gebe es nach wie vor – und das bereits seit einem Jahr des Betriebs – keine Genehmigung. In Hamburg sei die Konkurrenz dagegen zu groß und andere Städte hätten sich besser entwickelt.

Perspektiven für Betroffene

Um die von den Schließungen betroffenen Mitarbeiter würden sich nun Clevershuttle selbst sowie die Deutsche Bahn, die am Unternehmen beteiligt ist, kümmern. Dabei gehe es auch darum, den Betroffenen durch konkrete Jobangebote neue berufliche Perspektiven aufzuzeigen.

Nicht von der Schließung betroffen sind die Städte Berlin, Kiel, Leipzig, Dresden und München. Laut des Sprechers komme ab Anfang November Düsseldorf als neue Stadt hinzu.

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