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Cloud im Unternehmen: 5 essentielle Fragen und Antworten

(Grafik: tecRacer)

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Die Cloud ist bei vielen Unternehmen längst ein fester Bestandteil der Infrastruktur. Allerdings sind noch immer nicht überall die grundlegenden Fragen geklärt. Daniel Ebeling will dabei helfen.

Daniel Ebeling arbeitet als Service Manager beim AWS-Dienstleister tecRacer. In seiner täglichen Arbeit bekommt er es häufig mit ganz elementaren Fragestellungen zum Thema „Cloud im Unternehmen” zu tun. Diese Fragen hat er gesammelt und für euch an dieser Stelle beantwortet.

1. Wie flexibel ist die Cloud wirklich?

tecRacer GmbH & Co. KG
tecRacer GmbH & Co. KG

Das Team von tecRacer aus Hannover hat sich auf Managed Hosting, Consulting und Training für die AWS-Cloud spezialisiert. Über 30 Mitarbeiter helfen bei der Migration und Umsetzung von Projekten sowie bei allen anderen Fragen zu AWS.

Tel: +49 (0) 511 59 095 - 947

Am Anfang steht ein klassisches Szenario, das wohl jedem Techniker schnell die Schweißperlen auf die Stirn treibt: Eine spezielle Kampagne soll zeitnah gestartet werden und die bisherige Serverleistung reicht für den erwarteten Ansturm nicht aus. Schon in dieser alltäglichen Situation zeigen sich die besten Argumente für Agenturen, sich mit dem Thema Cloud auseinandersetzen: Es reichen ein paar simple Mausklicks, um weitere Instanzen hinzuzufügen und mit der neuen Power für die Besuchermassen gewappnet zu sein. Mit dieser Flexibilität und Skalierbarkeit können selbstgehostete Systeme nur schwerlich mithalten.

Doch diese händische Variante ist nicht das Ende der Möglichkeiten: Mittlerweile kann eine Cloud-Software selbstlernend erkennen, zu welcher Zeit die Leistungsspitzen im Zugriff entstehen und augenblicklich die benötigte Rechenleistung bereitstellen. So ist eure Infrastruktur in der Lage, vollautomatisiert und ohne euer Zutun flexibel auf plötzliche Traffic-Steigerungen zu reagieren oder sie sogar zu antizipieren.

2. Wo liegen meine Daten und wer hat wirklich Zugriff darauf?

Die AWS-Cloud hat verschiedene Availability-Zones (AZ) in unterschiedlichen Regionen, aus denen ihr wählen könnt. Möchtet ihr beispielsweise, dass eure Daten in Deutschland liegen, dann wählt ihr einfach Frankfurt. Wenn euch Irland lieber wäre, dann setzt euer Häkchen bei Dublin. AWS hat insgesamt 16 Regionen auf der Welt, davon befinden sich drei in Europa.

Amazon hält sich streng an die Datenschutzbestimmungen der jeweiligen Länder. Dadurch könnt ihr sicher sein, dass die Daten nur in der gewünschten AZ liegen und kein Dritter Zugriff erhält. Weitere Informationen zu diesem Thema findet ihr hier.

3. Wie steht es mit der Ausfallsicherheit?

(Grafik: tecRacer)

Die AWS-Rechenzentren wurden in den jeweiligen Regionen so gebaut, dass sie gegen alle Eventualitäten abgesichert sind – dazu gehören beispielsweise auch Überschwemmungen und Brände. Um eine hohe Ausfallsicherheit zu schaffen, sind in jeder Region mehrere Gebäude an verschiedenen Standorten platziert und multi-redundant miteinander abgesichert.

Selbstverständlich gibt es auch in der Cloud die Möglichkeit, Datensicherungsmaßnahmen wie Backups, Patch-Management und ähnliches einzurichten. Darüber hinaus könnt ihr eure Instanzen auch überregional multi-Redundant anlegen und somit dafür sorgen, dass ihr selbst bei einem Ausfall einer kompletten Availability-Zone abgesichert seid.

4. Was kostet die Cloud überhaupt?

Die Bezahlung der Cloud funktioniert frei nach dem Motto „You pay what you get“. Ihr bezahlt nur für die Stunden, die effektiv in der Cloud genutzt werden. Wenn ihr also beispielsweise eine TYPO3-Webseite betreiben wollt, dann sucht ihr euch den dementsprechend passenden Instanztyp und rechnet die Stunden auf den Monat hoch.

Eine mögliche Kalkulation auf Basis einer Linux-Instanz vom Typ m4. large in Frankfurt:

Instanztyp m4.large (2 virtuelle CPUs, 8 Gigabyte Arbeitsspeicher) * 0,12 US-Dollar die Stunde * 744 Stunden im Monat = 89,28 US-Dollar

Ein anderes Szenario kann sein, eine Instanz zum Programmieren oder für wissenschaftliche Auswertungen zu nutzen und diese nur dann hochzufahren, wenn sie eingesetzt wird. So habt ihr eure Kosten jederzeit voll im Griff.

Wenn ihr euch bei der Auslastung und Lebensdauer eurer Instanz ganz sicher seid, habt ihr auch die Möglichkeit, über so genannte „Reserved Instances“ einen Rabattplan abzuschließen. Je nachdem, ob ihr eine Laufzeit von einem oder drei Jahren vereinbart, könnt ihr bis zu 70% der Kosten sparen.

Abgerechnet wird am Ende des Monats mit AWS – per Kreditkarte und in US-Dollar. Wenn ihr als Unternehmen keine Kreditkarte habt oder mit einem amerikanischen Unternehmen keinen direkten Vertrag eingehen könnt oder wollt, habt ihr auch die Option, die Abwicklung über einen Reseller zu lösen. Dann erhaltet ihr eine deutsche Rechnung in Euro.

5. Fazit: Warum Cloud?

Ganz einfach: Weil die Cloud das Modell der Zukunft ist. Viele Unternehmen machen es bereits vor – ob kleine, sehr agile, oder große, stark strukturierte Riesen. Egal, welche Art von Projekt ihr umsetzen wollt: Bei einem guten Cloud-Anbieter seid ihr nicht alleine und könnt euch auf die Expertisen verlassen. Klar ist auch: Eine Migration in die Cloud erfordert im ersten Schritt immer Mut, führt aber mit der Zeit und dem Aufbau der eigenen Expertise ans Ziel und ermöglicht euch eine Flexibilität, wie ihr sie mit einem On-Premise-Modell nirgends findet. Allein der AWS-Marketplace mit tausenden Tools und Applikationen zeigt, in welcher Bandbreite AWS aufgestellt ist – und es kommen täglich neue hinzu.

Ihr wollt weitere oder spezifischere Informationen zu diesem Thema? Dann informiert euch bei tecRacer über die verschiedenen Angebote und Möglichkeiten für Unternehmen.

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Eine Reaktion
John Doe

Für jeden der sich mit Cloud Funktionalitäten – gleich ob im Unternehmen oder zuhause – auseinandersetzt aber ungern seine Privatspähre für den Komfort von Anbietern wie Dropbox, Amazon und Co aufgeben möchte – lohnt sich ein Blick auf Everbase (www.everbase.net) deren Slogan Sync and keep your privacy lautet.
Die Firma hat eine Lösung geschaffen, mit der man externe Infrastruktur nutzen kann, jedoch dabei trotzdem die Hoheit über die gespeicherten Daten behält. So hat selbst der Anbieter der Infrastruktur keinen Zugriff auf die Dateien.

Mir erscheint diese Lösung in Zeiten immer weiter ausufernder „Abgabe“ der Privatsphäre bzw. unternehmerischer Datenhoheit an staatliche Organisationen (Staatstrojaner) und Großkonzerne genau der richtige Weg. Auch wenn viele Leute noch sehr blauäugig mit Ihren Daten umgehen und das Problem erst langsam in die öffentliche Aufmerksamkeit tritt.

Ich selber nutze die Software auf meinem gehosteten Server für ein kleineres Team mit ca. 5-6 Geräten und bin sehr zufrieden damit!

LG

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