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Cloud Spanner: Google macht weltweit verteilte Datenbank öffentlich

(Screenshot: Youtube/t3n)

Google hat mit Cloud Spanner eine global verteilte Datenbanklösung angekündigt – vorerst für Betatester. Damit können jetzt Konzerne mit der gleichen Datenbanktechnologie arbeiten wie Google.

Cloud Spanner: Online-Aktivitäten synchronisieren

Im Herbst 2012 hatte Google erstmals Details zu dem von dem Suchmaschinenriesen genutzten Datenbanksystem Spanner veröffentlicht, das damals schon einige Jahre im Einsatz war. Die weltweit verteilte Datenbank dient dazu, die enorm umfangreichen Online-Aktivitäten über den ganzen Globus hinweg zu synchronisieren. Basierend auf Spanner werden etwa Google-Dienste wie Adwords, Gmail oder Google Photos betrieben. Mit Cloud Spanner macht Google die Datenbanktechnologie jetzt in der Cloud auch für andere Unternehmen verfügbar.

Cloud-Spanner soll das Beste aus zwei Datenbank-Welten verbinden. (Bild: Google)

Schon jetzt bietet Google mit Bigtable, Cloud SQL oder Cloud Datastore Datenbanklösungen in der Cloud. Aber Cloud Spanner verspricht Entwicklern die Vorteile von traditionellen SQL- und zugleich die Skalierbarkeit von NoSQL-Datenbanken. Googles Cloud-Kunden sollen künftig einfach Spanner-Kapazitäten mieten und für ihre eigenen Apps und Services nutzen können. Aktuell befindet sich Cloud Spanner noch in einer Betatestphase.

Cloud Spanner laut Google „einzigartiger Service“

Für Google ist die Verfügbarmachung des Services ein weiterer Schritt um sich im gegenüber Business Insider.

Cloud Spanner soll an die jeweils benötigten Ressourcen der Kunden angepasst werden können. Bezahlt wird nur, was gebraucht wird. Dazu steht ein Preismodell zur Verfügung, bei dem nach Computing-Stunden, Speicherverbrauch und externem Netzzugang abgerechnet wird. Cloud Spanner kostet etwa 0,90 US-Dollar pro Knotenpunkt pro Stunde und 0,30 US-Dollar pro Gigabyte pro Monat. Dazu kommen bei monatlicher Nutzung von bis zu einem Terabyte und einem Netzwerk ohne China und Australien 0,12 US-Dollar pro Gigabyte.

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11 Kommentare
grep

@JörnBrien

Ja, Google ist ein ‚Spanner‘ und jetzt sollen WIR unsere Daten in Googles Spanner-Wolke packen.

Da kann Google noch viel besser spannen als zuvor – geht’s noch perverser ?!

Google geht zu weit, WIR lassen’s zu !
Die Suchmaschine sucht uns, findet uns, analysiert uns, verkauft uns – WIR sind Datensklaven.

Jörn, im Grunde sind Sie Googles Knecht, Sie propagieren hier Googles Shit.

Ciao, Sascha.

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Martin
Martin

Wird dieses Google-Bashing eigentlich nie langweilig?

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grep

@Martin

Ich mach dass nicht aus Langeweile sondern aus Überzeugung; kommen Sie sich nicht dumm vor wenn Sie sich Anglizismen bedienen oder fällt ihnen deutsch so schwer ?!

Ciao, Sascha.

Martin
Martin

Komisch, ich kann weder das Wort „Ciao“ noch „Shit“ im Duden finden …

Ganz egal, aus welcher Überzeugung Sie handeln, bitte werden Sie nicht gleich persönlich. Danke.

Antworten
grep

@Martin

Ich bin nicht persönlich geworden, doch Sie nehmen es persönlich – ich stellte lediglich fest.

Mag sein, auch ich verwende hin und wieder fremdsprachige Begriffe … doch was mich stört, ist wenn man ständig Anglizismen lesen / hören muss.

Statt Gründerszene -> StartUp, Inhalt -> Content, Cloud -> Wolke, Ranking -> Platzierung, usw., dass nervt und dass färbt auch auf mich negativ ab.

Dann noch dieses dumme Denglisch wie ’sharen‘, ‚liken‘, etc., für ‚teilen‘ und ‚mögen‘.

Man stelle sich vor man liest oder hört oder spricht Englisch und verwendet dann ständig Fantasiebegriffe wie ‚gehing‘ für walking oder ‚denking‘ für thinking.

WIR beugen englische Begriffe entsprechend deutscher Grammatik und verfälschen überdies teilweise sogar die eigentliche Bedeutung des englischen Wortes in seiner ursprünglichen Schreibweise.

Wie dumm fände es die englisch-sprechende Gesellschaft deutsche Worte in ihrer Sprache zuhauf wiederzufinden und dann auch noch auf englische Grammatik zurechtgestutzt.

Handy -> handlich, praktisch; Handy ist kein Substantiv und bedeutet nicht Mobiltelefon, Mobiltelefon bedeutet im englischen ‚mobile‘ oder ‚cell phone‘.

Mit diesem Denglisch und Anglizismus werden Massen von Menschen genervt und verwirrt.

Ciao, Sascha.

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Martin
Martin

Und was hat das jetzt mit diesem Thema hier zu tun?

grep

@Martin

Dass (!) war meine Rechtfertigung zu ihrem Vorwurf.

Was hat ihr Vorwurf noch mit dem Thema zu tun ?!

Ciao, Sascha.

Martin
Martin

Ja, ich komme mir dumm vor, mache Ihnen ständig Vorwürfe und verwende verwirrende Anglizismen. Ich habe einfach nicht die Skills, um mich mit Ihnen auf Ihrem Level zu unterhalten. I’m sorry.

grep

@Martin

Leider kann ich Sie nicht mehr ernst nehmen aber dass ist nicht weiter tragisch für mich, allenfalls für Sie, weil Sie meine sanften, einfühlsamen Worte derart verletzten dass Sie ein Gefühl der Vernichtung umgibt.

Ihr Mut zur Wahrheit mir ihre Alternativlosigkeit zu offenbaren ist für mich Anlass ihnen mitzuteilen: Sie schaffen dass!

Auch wenn’s nicht zutreffen sollte.
Ändern Sie dennoch nicht ihre Meinung, ändern Sie ihre Wahrnehmung.

Denn Sie sind es sich wert.

Ciao, Sascha.

Arjello
Arjello

Kosten – Verstehe ich das richtig?

Node Costs. Die Anbindung (eines node) kostet 0.90 $/h was pro Tag also ca. 21.60 $ sind. Würde man also einen Online-Shop (ein node, keine parallele Bearbeitung) über die Datenbanklösung laufen lassen, würde der Dienst im Monat alleine für die Datenbank 648 $ kosten, da man ja die Verfügbarkeit ständig offen halten muss.

– Ist ein Node zu wenig für einen mittelstark belasteten Online-Shop? Mehrere Nodes erhöhen die Kosten enorm.

Storage Costs. Ein durchschnittlicher Online-Shop hat in der Datenbank sicher weniger als 1 GB zu speichern. Kommen also noch 0.30 $ pro Monat dazu. Selbst wenn es ein Vielfaches ist, ist es vernachlässigbar.

Network Costs. Gehen wir von Europa und einem mittleren Online-Shop aus. Der macht im Monat ein paar GB Trafik auf der Datenbank. Nehmen wir mal 6 GB, dass wären 0.72 $. Also auch vernachlässigbar.

Die Nutzung dieser Datenbank lohnt sich also, wenn man nur wenige Nodes braucht aber viel Datenvolumen speichern möchte und Trafik abfragt. Wer kommt dafür in Frage?

Antworten
grep

@Arjello

Völlig richtig, die Kostennote ist drakonisch hoch; solch exorbitanten Preise sind nicht haltbar, da schmälern die Kosten die Gewinne derart, dass jedwede Rentabilität abhanden kommen muss.

Gier ist scheiße !

Ciao, Sascha.

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