Software & Infrastruktur

Nur 10 statt 25 GB Cloud-Speicher für Neukunden: Telekom-MedienCenter heißt jetzt MagentaCloud

MagentaCloud. (Bild: Telekom)

Die Deutsche Telekom hat ihrer Cloud-Lösung einen neuen Namen und neue Features spendiert: MedienCenter heißt jetzt MagentaCloud. Für bestehende Kunden ändert sich nichts, neue Freemail-Nutzer müssen mit zehn statt bisher 25 Gigabyte vorliebnehmen.

Cloud-Speicher: Aus dem MedienCenter wird MagentaCloud

Der beliebte Cloud-Speicher MedienCenter der Deutschen Telekom startet mit einem neuen Namen, neuem Design und neuen Features. Unter dem Namen MagentaCloud bietet die Telekom ihren Kunden bis zu 25 Gigabyte Speicherplatz in der Cloud, in dem diese Dateien wie Fotos oder Dokumente ablegen können. Ordner können dann auch freigegeben und mit anderen Nutzern geteilt werden. Wer kein Telekom-Kunde oder MedienCenter-Nutzer ist, erhält ab sofort aber nur noch zehn Gigabyte Speicher kostenlos.

MagentaCloud: Synchronisation in Kürze auch für Mac-Nutzer. (Bild: Deutsche Telekom)

MagentaCloud: Synchronisation in Kürze auch für Mac-Nutzer. (Bild: Deutsche Telekom)

Neben dem neuen Design hat die Telekom ihrem Cloud-Speicher einige neue Features spendiert. So können jetzt ganze Ordner inklusive Unterordner geteilt, Dateien auf dem Smartphone auch offline verfügbar gemacht und gelöschte oder überschriebene Dateien wiederhergestellt werden. Auch bestehende Apps und die PC-Software ist aktualisiert und in MagentaCloud umbenannt worden. Mac-Nutzer müssen noch etwas auf die Mac-OS-X-Version der kostenlosen Synchronisationssoftware warten, diese soll „in Kürze“ bereitgestellt werden.

MagentaCloud: Daten werden in Deutschland gespeichert

Die Deutsche Telekom legt bei MagentaCloud eigenen Angaben zufolge auch viel Wert auf Sicherheit. Gespeichert werden die Daten bei der Konzern-Tochter Strato in deutschen Hochsicherheitsrechenzentren. Das MedienCenter hatte zuletzt laut Telekom 14 Millionen Nutzer. Zur CeBIT 2016 soll zudem die sogenannte Open Telekom Cloud an den Start gehen. Die auf Geschäftskunden zugeschnittene Cloud-Plattform wurde gemeinsam mit Huawei entwickelt und soll Cloud-Anbietern wie Amazons AWS Konkurrenz machen.

Wer der Cloud eine selbst gehostete Lösung vorziehen will, sollte sich den t3n-Artikel „Dein NAS-Server als Private Cloud: So gehts“ durchlesen.

via www.golem.de

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Platten werden billiger
Platten werden billiger

Festplatten werden eigentlich billiger. Von daher müssten Clouds das auch werden und die Presse könnte in Excel anhand der Plattenpreise vorrechnen wann/wie/teuer pro Gigabyte die Clouds und z.B. Speicher-Angebote billiger betrieben werden könnten als letztes/vor-letztes/… Jahr…

„Mein NAS als persönliche Cloud“ dürfte wegen der geringen Upload-Raten doch öfter in Probleme geraten… Es sei dann man downed die Sachen vor dem Kundenbesuch bei der Fahrt per Mobilfunk-Netz und hat einen ultra-dicken Tarif der nicht nach 500 MB schon auf GSM umschaltet… Oder man synced at Home bzw. at Firma und hat dann online nur als Extension wenn man dem Kunden noch weitere Designs, Fotos o.ä. zeigen will. Das wäre sinnig. Aber viele Projekte scheitern an On/Offline-Hybridität.

Manche Freemail-Anbieter haben auffällig weniger Spam als früher. Ich dachte erst, wegen Safe-Internet-Day, aber vielleicht weil man die Platten jetzt sinnvoller nutzen will oder muss oder nicht mehr das Rechenzentrum teuer aufstocken kann weil die Rezession droht und endlich vermeidbaren Traffic, vermeidbaren Plattenplatz und mit vermeidbarem Spam gefüllte Kunden-Konten einsparen soll…
Da hat die Rezession auch mal Vorteile denn Emails gehen für viele kleine Bürger wohl viel schneller…
Oder ein paar Botnetze wurden abgeschaltet oder aufgedeckt und schalten sich nach dem Safe-Internet-Day nach einer Weile wieder ein.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung