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Cloud-Umsätze: Microsoft löst Amazon auf der Spitzenposition ab

Azure-Cloud: Microsoft überholt Amazon. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat im Kampf um die Cloud-Krone in den vergangenen Quartalen Boden auf den bisherigen Spitzenreiter Amazon gut gemacht – jetzt hat der Softwareriese die Wachablösung geschafft.

In den vergangenen Jahren hat Amazon mit seinem Cloud-Dienst AWS das Ranking der umsatzstärksten Anbieter dominiert. Allerdings konnte Microsoft in den letzten Quartalen zunehmend Boden gutmachen. Jetzt scheint es, als habe der Softwarekonzern mit seiner Azure-Cloud die Wachablöse geschafft. Nach dem starken dritten Quartal, in dem Microsoft allein mit seinen Cloud-Services 8,5 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht hat, ist Amazon laut Berechnungen von Forbes nicht mehr Cloud-Spitzenreiter.

Microsoft: 26,7 Milliarden Dollar Cloud-Umsatz im Zwölfmonatsraum

Allerdings hat das US-Magazin für das neue Ranking die Umsätze der vergangenen zwölf Monate zusammengerechnet. In diesem Zeitraum kam Microsoft auf einen Umsatz mit seinen Cloud-Lösungen von 26,7 Milliarden Dollar. Amazon, das das dritte Geschäftsquartal in puncto Cloud-Umsätze mit einem Plus von 46 Prozent auf 6,68 Milliarden Dollar abschloss, kam demnach im Zwölfmonatszeitraum Oktober 2017 bis September 2018 auf „nur“ 23,4 Milliarden Dollar.

IBM an dritter Position kommt für die vergangenen zwölf Monate auf einen Cloud-Umsatz von 19 Milliarden Dollar. Allerdings könnte der 34 Milliarden Dollar schwere Zukauf von Red Hat den US-Konzern weiter an die beiden Branchenführer heran katapultieren. Bis zu drei Milliarden Dollar jährlichen Umsatz mit der Cloud soll sich IBM durch die Red-Hat-Übernahme gesichert haben. Es wird also spannend sein, zu sehen, wer am Jahresende tatsächlich die Nase vorn hat.

Von 1.0 bis 10: Die Windows-Geschichte in Screenshots
Windows 1.0 erschien im Jahr 1985. (Screenshot: t3n.de)

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Bei einem weiteren – zumindest für das Prestige – wichtigen Wert hatte Microsoft Amazon kürzlich ebenfalls überholt: bei der Marktkapitalisierung. Nach satten Verlusten nach dem schwachen Ausblick für das laufende Schlussquartal des Jahres war Amazon in der vergangenen Woche auf einmal über 20 Milliarden Dollar weniger an der Börse wert als Microsoft. Mittlerweile bewegen sich beide Konzerne wieder auf einem ähnlichen Niveau.

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Eine Reaktion
Benjamin

Der Teufel steckt im Detail.

Amazon macht Cloud. IaaS und Co.
Microsoft führt Azure, Office 365, Dynamics and sogar LinkedIn ins Feld. Das ist wild.
Da werden Birnen mit Apfelkuchen verglichen.

Der Original Artikel trennt übrigens Azure und 365 (Office fehlt dort???) auf. Hier im Artikel steht nur Azure. Das ist alles ganz schön geglättet.

Wenn man das so macht, dann fehlt Google auf Platz drei. Weil wenn LinkedIn Cloud ist ... dann ja YouTube und AdWords auch, oder?

Antworten

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