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Komplexe Webprojekte: Diese Technologien unterstützen deine Agentur

Cloud-Hosting für Agenturen: Diese Technologien sind wichtig
(Foto: Arif Riyanto auf Unsplash)

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Bei der Wahl des richtigen Hosting-Partners für deine Agentur spielt die Bandbreite der technischen Möglichkeiten eine große Rolle. Martin Helmich vom deutschen Webhoster Mittwald erklärt im Gespräch mit t3n, welche Lösungen sein Team für die Bedürfnisse von Agenturen entwickelt hat.

Agentur ist nicht gleich Agentur. Mit jedem neuen Kunden und jedem zusätzlichen Projekt verändern sich die Anforderungen an Workflows, Prozesse und vor allem auch an die technische Infrastruktur. Um flexibel agieren und reagieren zu können, empfiehlt sich der Einsatz einer Cloud-Hosting-Lösung.

Doch auch hier gibt es Unterschiede: Die meisten Cloud-Plattformen sind technisch hochkomplexe Produkte, die Entwickler und Administratoren deiner Agentur vor ganz neue Herausforderungen stellen. Die von Cloud-Providern angebotenen Schnittstellen richtig anzusprechen und die Einzelkomponenten sinnvoll miteinander zu verknüpfen, macht einen Großteil des Aufwands bei Cloud-Projekten aus. Die Konsequenz: instabile Workarounds oder teure Zusatzleistungen.

Cloud-Hosting: Was brauchen Agenturen?

Cloud-Hosting für Agenturen: Diese Technologien sind wichtig
System Architect und Product Developer Martin Helmich (Foto: Mittwald)

Um auch bei komplexen Webprojekten die volle Kontrolle zu behalten, solltest du dich vor der Zusammenarbeit mit einem Hoster über die technischen Möglichkeiten und Interfaces informieren.

Einer dieser Anbieter ist der deutsche Webhoster Mittwald, der mit SPACES eine Cloud-Hosting-Lösung speziell für Agenturen entwickelt hat. System Architect und Product Developer Martin Helmich erklärt im Gespräch mit t3n, welche besonderen Herausforderungen in diesem Umfeld auftreten – und welche Vorteile eine gut konfigurierte Cloud-Umgebung gegenüber klassischen Hosting-Angeboten bietet.

t3n: Hi Martin. Ihr werbt damit, dass ihr SPACES als Cloud-Hosting-Lösung speziell für Agenturen mit „anspruchsvollen Webprojekten“ entwickelt habt. Was kann ich mir denn konkret darunter vorstellen?

Martin Helmich: Unter anspruchsvoll verstehen wir zunächst einmal Projekte, die mit sehr hohen oder stark schwankenden Besucherzahlen zurechtkommen müssen oder besonders hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit stellen. Dann gibt es aber auch die organisatorische Ebene, wenn sehr viele Leute an einem Projekt beteiligt sind. Das passiert ja dann in verschiedenen Teams – und innerhalb der Teams auch noch in verschiedenen Rollen. Da sind dann zum Beispiel Freelancer involviert und die Endkunden arbeiten häufig auch noch aktiv mit. Das ist für mich ein typisches Szenario für ein anspruchsvolles Webprojekt.

t3n: Und auf technologischer Ebene?

Martin Helmich: Da geht es dann um Projekte, bei denen es nicht mit einem Standard-Linux-Webserver inklusive einer MySQL-Datenbank getan ist. Vielleicht ist dann noch noch ein Suchindex oder eine spezielle Datenbanklösung nötig. Und das Caching ist ja auch immer ein Gebiet, in dem schnell Sonderanforderungen auftreten.

t3n: Klingt nach ganz schön viel Admin-Aufwand.

Martin Helmich: Den versuchen wir mit SPACES zu minimieren, indem wir die Systeme vorkonfiguriert ausliefern. Wir arbeiten mit horizontaler Skalierung – da gibt es bei der Konfiguration schon ein paar Dinge, die man beachten muss: das Caching zum Beispiel, oder das Session-Management. Da muss man darauf achten, dass man beispielsweise die PHP-Umgebung passend konfiguriert. Wir übernehmen das für unsere Kunden und stellen auch die Applikationen so bereit, dass sie in der Cloud perfekt funktionieren.

t3n: Gerade das Caching ist ja extrem wichtig für eine gute Performance ...

Martin Helmich: Genau. Das heißt zum Beispiel, dass die von uns optimierten Applikationen – wenn möglich – einen Redis-Cache benutzen, anstatt ins Dateisystem zu cachen. Auf Wunsch schalten wir zum Beispiel auch noch einen Caching-Proxy davor, sodass dann direkt noch ein passend konfigurierter Varnish mitgestartet wird.

t3n: Und wer kümmert sich um die Maintenance? Das ist ja auch nicht gerade trivial.

Martin Helmich: Stimmt. Sowohl auf Systemebene als auch bei den betriebenen Applikationen ist es wichtig, dass alles auf dem neuesten Stand ist – besonders, wenn es um kritische Updates und Security-Patches geht. Das übernehmen wir auf Wunsch auch automatisch. Das kannst du als Nutzer mit einem Klick aktivieren.

t3n: Ich bin bei euch über den Begriff „Staging out-of-the-Box” gestolpert. Was ist da genau dran?

Martin Helmich: Das heißt: Wenn du eine Produktivumgebung hast, kannst du in SPACES daraus ohne großen Aufwand ein Staging-System forken. Der sonst eher komplizierte Einrichtungsvorgang entfällt so gut wie komplett. Dabei handelt es sich dann auch tatsächlich um eine komplette Kopie der Produktivumgebung mit eigenem Web- und Datenbankserver. Das erleichtert auch das Testing größerer Versions-Updates, wenn du zum Beispiel auf eine neue PHP-Version oder auf eine neue MySQL-Version migrieren willst. Diese unkomplizierte Art des Stagings ist eines unserer Alleinstellungsmerkmale.

t3n: Und die Stage schalte ich dann bei Bedarf einfach dazu?

Martin Helmich: Da hast du verschiedene Möglichkeiten: Entweder buchst du eine Stage fix im Voraus – dann gehen wir davon aus, dass diese Entwicklungsumgebung für einen ganzen Monat genutzt wird. Du kannst aber auch einfach ad hoc eine neue Entwicklungsumgebung starten und wieder löschen. Dann rechnen wir genau nach Nutzung ab.

t3n: So eine flexible Stage-Buchung lohnt sich vermutlich eher bei kurzfristigem Bedarf.

Martin Helmich: Genau. Ein typischer Use-Case, den wir im Kopf haben: Du willst zum Beispiel ein TYPO3-Update testen. Dafür legst du dir einfach eine neue Entwicklungsumgebung an. Wenn das Update dort problemlos funktioniert, upgradest du auch die Produktivumgebung und löschst die Test-Stage wieder. Damit fährst du dann natürlich günstiger, als wenn du die Stage für einen ganzen Monat buchst.

t3n: Klingt alles sehr einfach. Als Kind der frühen Neunziger bin ich persönlich so ein bisschen mit dem Vorurteil aufgewachsen, dass eine komplexe Software auch kompliziert aussehen muss. Ihr werbt damit, dass eure Oberfläche wahnsinnig simpel ist. Ich frage mich da immer sofort: Gehen mir da nicht Möglichkeiten verloren?

Martin Helmich: Da fragst du mit dem Backend-Architekten genau den richtigen [lacht]. Wir haben schlaue UX-Designer, die da sehr viel Arbeit reingesteckt haben. Grundsätzlich: Unser UX-Konzept hinter dieser Oberfläche hat das Ziel, dass dir die verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten immer dann angeboten werden, wenn du sie tatsächlich benötigst. Du hast immer entweder die Möglichkeit, dich einfach „durchzuklicken“, ohne dich um Details zu kümmern – oder eben auch an den Stellen deiner Wahl tiefer einzusteigen und fortgeschrittenere Einstellungen vorzunehmen.

t3n: So weit, so gut. Aber muss ich denn unbedingt die grafische Oberfläche nutzen?

Martin Helmich: Nein, das musst du nicht. Die grafische Benutzeroberfläche ist auf eine gute Balance zwischen Zugänglichkeit und Funktionalität ausgerichtet. Ein Entwickler kann das ganze System aber auch über die Kommandozeile bedienen und hat dadurch effiziente Möglichkeiten, als Poweruser produktiv mit dem System zu arbeiten. Und dann sind da ja noch die Schnittstellen: Wenn unsere Oberfläche und die Kommandozeile noch nicht reichen, dann sehen wir es auch gern, wenn Leute einfach ihre eigene Software an unser System andocken. Und spätestens dann stehen dir ja alle Möglichkeiten offen.

t3n: Was lässt sich denn mit der API so anstellen – für wen ist das reizvoll?

Martin Helmich: Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Kunden können SPACES zum Beispiel in ihre eigenen Deployment-Lösungen integrieren. Wenn jemand also auf Continuous Integration setzt, könnte er zum Beispiel automatisiert eine neue Entwicklungsumgebung anlegen, den Code direkt dort deployen und testen und die Stage gleich danach automatisch wieder deaktivieren lassen. Möglich wäre auch, dass SPACES von einigen Kunden auch in eigene Kundenverwaltungs- oder Buchungssysteme integriert wird. Wir sind da selber sehr gespannt, was die Leute sich so einfallen lassen.

Du willst mehr darüber erfahren, wie SPACES deiner Agentur die Betreuung komplexer Webprojekte erleichtern kann? Dann schau auf der Infoseite von Mittwald vorbei!

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