Gadgets & Lifestyle

CMS-Battle: TYPO3 vs Drupal – Wettkampf über 20 Runden

Seite 3 / 4

11. Was für Möglichkeiten bietet das System für Konfigurationsmanagement und Manipulation der Funktionen von Erweiterungen und des Core?

Jeffrey: Den meisten Entwicker wird die Kraft von Drupal erst dann klar, wenn sie ein Teil des Systems ausmachen, das sie ändern möchten und ich ihnen drei Zeilen PHP-Code zeige, die genau dies mit messerscharfer Präzision tun. Keine knifflige XML-Rumhackerei, kein Lernen noch einer neuen Programmier-Sprache – nimm einfach die Fähigkeiten und Kenntnissen die du schon hast und los geht’s!

Kian: Hier ist ganz klar die größte Stärke von TYPO3. Während in anderen Systemen Konfigurationen recht begrenzt sind, selbst wenn wie bei Drupal CCK verwendet wird, gibt es in TYPO3 fast keine Limits, die ich nicht per Typoscript oder TCA überwinden könnte ohne dabei in den Core oder irgendein Modul oder den PHP-Code eindringen zu müssen. Das macht es extrem einfach, das Verhalten des Systems den Kundenwünschen anzupassen. Ich höre immer folgendes von Entwicklern: Out-of-the-box ist Drupal schneller aufgesetzt als TYPO3, wenn man beide Systeme gut kennt. Wenn man aber auch nur eine Änderung am Verhalten des Systems machen muss ist man in TYPO3 in Minuten am Ziel und mit Drupal in Stunden und Tagen.

12. Wie werden Systemerweiterungen gehandhabt? Sind alle existierenden Extensions Open Source und gibt es eine Qualitätsprüfung für Erweiterungen?

Jeffrey: Neue Module-Maintainers müssen einige Qualitäts-Prüfungen bestehen, um deren Projekte auf Drupal.org zu bekommen und es gibt Maintainer-Richtlinien, denen gefolgt werden soll. Unser „Crowd-Sourcing“-Modell zusammen mit klar definierten Prozeduren wie man Security-Probleme meldet und behebt sowie einem weltweiten Security Team leistet uns bisher sehr gute Dienste. Benutzer können auch einige Statistiken über die Verbreitung der Module einsehen.

Drupals Security Team ist zuständig für den gesamten Code auf Drupal.org und bringt, sofern sie nötig sind, wöchentliche Updates von Modulen und des Drupal Core heraus.

Kian: Alle Extensions im Repository sind Open Source. Die beliebtesten werden auch regelmäßig Security Audits unterzogen, für alle ist dies aufgrund der immensen Menge an Extensions leider nicht möglich. Das Security Team veröffentlicht aber regelmäßig Informationen zu Lücken und gepatchten Extensions. Blind sollte man aber bei keinem Open-Source-System Extensions verwenden. Viele PHP-Einsteiger verstehen noch nicht richtig, wie man Cross-Site-Scripting und SQL-Injects verhindert, hier ist immer ein Code-Audit vor Einsatz einer Extension zu empfehlen. TYPO3 und Extensions wird ab und an vorgeworfen, zu komplexen und schwierigen Code zu haben. Das trifft auch auf einige Module zu und ist in der Historie von TYPO3 begründet. Es finden sich aber immer mehr Erweiterungen, die qualitativ hochwertige Implementierung basierend auf modernen Architekturpattern aufweisen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung sind Erweiterungen wie „extbase“ oder „fluid“, welche die zukunftsweisenden Konzepte von FLOW3 bereits mit TYPO3 4.x nutzbar machen. Das Security Team ist darüber hinaus sehr aktiv, was die Core-Sicherheit angeht und kritische Lücken werden äußerst professionell und sehr zeitnah behoben.

13. Wie sieht es mit der Update-Fähigkeit aus?

Jeffrey: Updates passieren auch alle im Code, damit alles über Version-Control laufen kann. Updates können auf einer laufenden Seite aufgespielt werden. Über Major Point Releases (5.x auf 6.x, z.B.) werden alle Dateien geschützt und mitgebracht, aber es gibt keine Garantien auf API-Rückwärts-Kompatibilität. Minor Point Releases (x.1 auf x.2) des Drupal-Cores korrigieren Bugs, Sicherheitslücken und verbessern die Performance. Module haben ihre eigene Update-Zyklen, die auf ähnliche Weise funktionieren.

Kian: Auch eine klare Stärke von TYPO3. Obwohl von einem Core-Release zum nächsten häufig ziemlich massive Feature-Erweiterungen hinzukommen, ist das System bei richtigem Einsatz (Guideline-getreuer Entwicklung und keine Core Hacks oder Dirty Fixes) automatisch upgradebar, was es in großen Umgebungen sehr beliebt bei den IT-Abteilungen macht. Keine IT-Abteilung einer großen Firma hat Lust, bei jedem Upgrade alle Module überarbeiten zu lassen, Modul-Autoren zu kontaktieren und nicht mehr unterstützte Module zu deaktivieren, hier denkt die TYPO3-Community viel langfristiger.

14. Wie geht das System mit der Darstellung und Verwaltung und Editierbarkeit von Content um?

Jeffrey: Drupals flexible Content-Referenzen und konfigurierbare Content- und Medien-Browser (mit kompletten Revisions-Geschichten) garantieren, dass alle Inhalte wiederverwendbar sind. Bulk-Operations erlauben es in Drupal, große Inhalts-Gruppen zu ändern.

Die Benutzer-Eingabe ist über Erweiterungen komplett konfigurierbar und kann allen Bedürfnisse angepasst werden. Es steht eine breite Auswahl an WYSIWYG- und anderen Editoren zur Verfügung.

Kian: TYPO3 bietet zwei Welten für Content Editing, während Drupal nur eine bietet. In TYPO3 ist standardmäßig seitenbasiertes Editing und Record oder objektbasiertes Editing möglich, somit kann man sich als Integrator genau überlegen, wie die Taxonomie am besten zum Kunden passt. Eine Homepage zum Beispiel objektbasiert zu editieren ist ein totaler Krampf, hier macht Seiteneditierung Sinn, während News, die immer gleich strukturiert sind oder Produkte oder Artikel wunderbar recordbasiert ediert werden können. Hier bietet TYPO3 dann sogar mächtige Batch-Editing-Features, die die Arbeit für Redakteure extrem vereinfacht, wenn ich zum Beispiel bei 200 Newsartikeln den Autor ändern möchte o.ä. In Drupal habe ich diese Wahl leider nicht, was es bei komplexeren CMS-Seiten, die nicht Newsportale oder Social Networks sind, eher unkomfortabel macht.

15. Wie schätzt Du das Thema User-Experience bzw. Usability aus Sicht der CMS-Anwender ein?

Jeffrey: Usability: Drupals Bedienungskonzept unterscheidet nicht besonders stark zwischen Front- und Back-End. Der Drupal Administrator oder Inhalts-Autor bedient das CMS auf die selbe Art und Weise wie ein Besucher. Um einen Inhalt zu editieren, muss man nur dahin navigieren – wenn der Benutzer die entsprechende Freigaben hat, kann er editieren. Simpel aber effektiv: In Drupal, noch mehr ab Drupal 7, hat man nie das Gefühl, dass man sich mit den ganzen Kontrollen eines Atommeilers auseinandersetzen müsste, nur um einen Inhalt zu ändern…

Die Drupal Association hat den weltbekannten Designer und Usability-Experte Mark Boulton engagiert, um Drupal 7 in Sachen User Experience auf Vordermann zu bringen und dies ist gelungen, meiner Meinung nach.

Accessibility: Eins der wichtigste Ziele des Drupal-7-Zyklus ist, Drupal an internationale Accessibility-Standards für Screenreader und andere Technologien anzupassen. Dies ist unabdingbar, da Drupal zunehmend von Regierungen, NGOs und anderen eingesetzt wird – Frankreich, Belgien, USA, die Vereinten Nationen. Den Fokus auf Accessability meistert Drupal auch.

Kian: Usability ist immer ein zweischneidiges Schwert. Viele Systeme fangen mit wunderschönen durchdachten, komplett Frontend-basierten Interfaces an. Je mehr Features die Community dann fordert, desto schwieriger wird es, das System zu benutzen. Am Ende kommen dann mächtige Systeme mit tausenden Möglichkeiten heraus, die keiner mehr bedienen kann. TYPO3 ist in dieser Hinsicht auch schon ein sehr erwachsenes System. Glücklicherweise stellt sich die Community bzw. das HCI-Team jedoch mit jedem Release der Aufgabe, die Usability trotzdem wieder zu verbessern und zu vereinfachen und neue Konzepte einzuführen. Somit kann ich sagen, TYPO3 ist für seine Funktionsvielfalt sehr bedienbar und lässt sich durch Skinning, Userberechtigungen, Task Center usw. auch individuell stark anpassen, wenn dies gewünscht wird. Usability war in den letzten Jahren stets ein starker Fokus der Community. Sobald man in einer TYPO3-Instanz 15 Seiten mit je 10 verschiedenen Sprachen und tausenden Content-Elementen usw. verwaltet, wird es auch schwieriger zu bedienen, aber dafür kann man es ja über Berechtigungen auch wieder komplett reduzieren. Die meisten Systeme im Open-Source-Bereich können so etwas gar nicht (Multi-sites, Multi-languages, Multi-User komplett granular usw.).

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

41 Kommentare
Hanno Schrauber
Hanno Schrauber

Meiner Meinung nach der schlechteste Beitrag den ich bisher auf T3N.de gelesen habe. Solche Vergleiche bringen nichts außer viele Page-Impressions. Sorry.

Antworten
Panda
Panda

Was für eine schlimme Selbstbeweihräucherung. Das hält man ja nach der dritten Frage schon fast nicht mehr aus.

Antworten
Christian Baer

Zusammenfassung:
„Wir sind besser!“ – „Nein, wir!“

Antworten
Stefan Ernst

Kian scheint ja nicht so recht von TYPO3 überzeugt zu sein, wenn der Großteil der Antworten daraus besteht, über Drupal zu reden und Drupalbashing zu betreiben.

Schade. Traurig (bzw. lächerlich?)

*kopfschüttelnd*

Antworten
Armin Stroß-Radschinski
Armin Stroß-Radschinski

zu 16. Kian: …Welches CMS im Open-Source-Sektor basiert denn schon komplett auf MVC, Domain-Driven Design, JSR Content Repository usw.?…

Wenn Phoenix sich 10 Jahre Plone Erfahrung zunutze macht, besteht endlich die Chance dass Typo3 da aufholt. By the way – Test Driven Development nicht vergessen! Was sagte Douglas Adams noch zum Thema Macintosh: Nicht jeder kann Rolls Royce fahren. …aber es wird besser.

Antworten
Lucio
Lucio

Ich musste laut lachen, als ich „Mächtigkeit out-of-the-box“ gelesen hatte :D

Das war aber auch leider der einzige Höhepunkt. Was Kian hier geäußert hat, ist leider sehr albern und liest sich so, als ob ein altes Tier nochmal kurz vor dem Tod aufgebärd.

Antworten
Nils Ehlers
Nils Ehlers

Da steckt mal ordentlich Feuer drin. Finde es im Vergleich zu den Vorrednern spannend, die beiden Sichtweisen so derb ausgestaltet nebeneinander zu sehen.

Antworten
Kian Gould

Natürlich bringen so Vergleiche realistisch nicht viel, es geht hier doch um einen sportlichen Zweikampf, schade, wenn das nicht als Solches erkannt wurde.

Antworten
Mick2
Mick2

Ich find den Schwanzvergleich echt unterhaltsam und vor allem auch differenziert! Irgendwas stimm aber mit der Artikelanzeige bei mir nicht.

Antworten
Fabrizio Branca

Wer ein paar Fakten (Metriken) zum Vergleich zwischen TYPO3, WordPress, Drupal und Joomla sehen will sollte hier mal einen Blick draufwerfen:

Comparing metrics for TYPO3, WordPress, Joomla and Drupal

Antworten
Andreas Lenz

@alle: in der Überschrift steht doch klar „Wettkampf“ mich wundern deshalb die beiden ersten Kommentare… Gibt es den inhaltich keine Fragen bzw. kontroversen Punkte?

@fabrizip: interessanter Vergleich! Deinen Link zum TYPO3 vs. Magento Vergleich will ich unseren Lesern nicht vorenthalten http://twitpic.com/23f5fn

Antworten
Jumpingpixel
Jumpingpixel

Ich glaube die beiden Systeme mit einander zu vergleichen ist als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen. Beide System habe ihr Stärken und Schwächen.

Die Stärke von Drupal ist klar UGC, die von TYPO3 ist das Verwalten von mehren Sprachen und der Workflow, und Extbase.

Aber ich denke das die Summer der Stärken und Schwächen auf beiden Seiten die gleiche ist.

Was mich etwas stört ist das Kian dauernt auf Phoenix rumreitet. Phoenix ist noch in der Entwiklung und bis jetzt kann keiner genau sagen ob es wirklich der Hammer wird wie sich das so einige vorstellen. Man muss immer bedenken das die Leute die Mit TYPO3 arbeiten sich mit dem Erscheinen von Phoenix wieder mit eine neuen System auseineander setzten müssen. Die Frage die ich mir da stelle, wie viele werden die Gelegenheit nutzten und auf eine anders System (Drupal, Joomla!, Contao) umzusteigen.

@t3n wie wäre es beide in Skype zusammen zubringen. Ich glaube ein Probelm an so eine Artikel ist das beiden nicht auf die „Vorwürfe“ des anderen eingehen können.

Antworten
Hanno Schrauber
Hanno Schrauber

Was gibt es daran nicht zu verstehen? Wettkämpfe / Vergleiche auf diesem Niveau bin ich auf t3n.de nicht gewöhnt. Laut vielen Tweets und Kommentaren mit der Meinung auch scheinbar nicht alleine und deshalb wohl auch keine inhaltlichen Fragen zu den Beitrag. Zugegeben, es kann auch nicht jeder Beitrag gefallen, daher auch eine Frage des Geschmackes.

Antworten
Kian Gould

Zum Thema Phoenix noch kurz als Ergänzung. Die Vision wo eine Community hin will zeigt maßgeblich ob Sie zukunftsfähig ist. Drupal plant laut Dries Buytaert für Version 8 Features die TYPO3 schon seit Jahren hat, TYPO3 hat dagegen schon vor Jahren entschieden sich neu zu definieren und entgültig richtig Enterprise zu machen. Natürlich wird sich mit Phoenix auch die Spreuch vom Weizen trennen. Spaghetticoder und Script-Kiddies werden mit FLOW3 nicht viel anfangen können, das ist richtig. Darum ging es mir maßgeblich.

Antworten
Steven
Steven

Die sehr „flachen“ Kommentare der Foren-Trolle, die mittlerweile leider auch bei t3n angekommen sind, sind doch sehr enttäuschend.
Ich würde mir wünschen dementsprechend konstruktiv und sachlich zu kommentieren, damit auch hier im Sinne der CMS Community diskutiert werden kann. Das hier verschiedene Aussagen aufeinander treffen ist Sinn des Artikels und insofern interessant zu lesen.

Jeffrey, ich finde die Argumente für Drupal hinsichtlich der Verwendung als Enterprise CMS nicht so überzeugend. Gibt es dazu eine konkrete Product-Roadmap, die man nachlesen kann? Enterprise heißt doch viel mehr als das große Firmen ein Open Source Tool für Microsites einsetzt.

Antworten
Jean Mercand
Jean Mercand

Ist wirklich albern und hat nichts mit einem Battle zu tun.
@Andreas Lenz: Ist doch gut wenn der Artikel kontrovers kommentiert wird. Ich schließe mich einem Vorredner an, es geht doch nur um Page Impressions.

t3n entwickelt sich auch sehr merkwürdig. Es wird gemeckert, dass die Besucher die Navigation nicht so toll finden wie ihr, unnütze Videocasts werden aufgenommen und das Heftchen scheint zur Nebensache zu verkommen.

Antworten
nexuss
nexuss

Ich meine, für eine produktive Diskusion unter Profis können wir auf solche dämlichen Hinweise wie von Andreas Holmgrein (beide sind scheisse) verzichten, egal, ob dieser Artikel einem nicht so ganz gefällt.

Aber das zeichnet halt Profis aus. Sorry.

Antworten
Andreas Lenz

@Hanno Schrauber: wie immer gibt es mehrere meinungen. wie man hier und an den tweets sieht, gibt es auch viele leute die detaills des interviews interessant finden. was ist mit „auf diesem Niveau“ gemeint? ich finde die qualität der antworten detailliert und es zeigt sich, welches system für welchen bereich steht oder stehen möchte und wo man in zukunf hin möchte. zugegebenermaßen sind die system nicht perfekt vergleichbar, aber doch spannend zu sehen wie experten der beiden Open-Source-CMS boliden zu verschiedenen themen stehen. eben nicht für jeden…

@Jean Mercand: das thema navigation wurde ausgibig diskutiert. auf basis des feedbacks wurden viele veränderungen vorgenommen. einge davon sind z.b. heute live gegangen. in den nächsten tagen und wochen folgen weitere verbesserungen. wir sehen das thema übrigens als ständigen prozess, schließlich kommen regelmäßig neue services und elemente hinzu. was stört dich konkret?

zum thema videocast experimentieren wir ebenfalls viel. die zahl der abrufe der videocasts sind dabei, obwohl wir bisher nur tests gefahren haben, überwältigend hoch. positive kommentare und konstruktive kritik überwiegen dabei bei weitem. was stört dich konkret?

„und das Heftchen scheint zur Nebensache zu verkommen.“
? tzzzzzzzzz!!!! is klar… und nen schönen Trollnamen hast du Dir ausgedacht http://bit.ly/duerHQ ;)

Antworten
Jumpingpixel
Jumpingpixel

@Kian Die Frage ist nur ob es gut ist die Spreu vom Weizen zu trennen.
Die Community wird kleiner und die Firmen die auf der Suche nach einem CMS sind werden sich überlegen ob sie ein CMS wählen bei dem die Mitarbeiter sich erst lange einlesen müssen.

Wenn man sich mal auf dem Markt umschaut, scheint es eh so zu sein das es eher ein Mangel an „TYPO3-Experten“ gibt. Gerade das Introductionpackage zeigt doch das der Bedarf an einem Ready-to-Go-Paket da ist.

Das ist auch wieder eine große Stärke von WordPress, Contao, ModX und vieleicht auch Drupal. Man kann ohne großen Aufwand und lange Einarbeitungszeit eine kleine Webseite erstellen kann, trozdem ist es möglich auch große Projekt umzusetzten.

Antworten
Hanno Schrauber
Hanno Schrauber

@Andreas Lenz: Um noch die Frage zu beantworten: „Mit diesem Niveau“ ist gemeint, dass mir dieser sehr subjektive Vergleich, bzw. die Gegenüberstellung zweier (natürlich unterschiedlicher) Meinungen – gepaart mit dem Titel „TYPO3 vs Drupal – Wettkampf über 20 Runden“ – mehr an Regenbogenpresse erinnert und ansonsten keinen großen inhaltlichen Gehalt hat. Anscheinend (oder hoffentlich) wußten die beiden Autoren, dass es um einen Vergleich geht und das ist an den jeweiligen Aussagen anzumerken. Die sonst gute Berichterstattung von T3N.de beweist es doch eigentlich täglich wie es besser geht…

Antworten
Kian

@JumpinPixel Es hat alles sicherlich Vor- und Nachteile. Natürlich ist eine Riesen Community was Anzustrebendes, aber wenn man sich mal das Web als ganzes betrachtet, besteht es aus Milliarden kleinen Seiten und Tausenden großen Seiten. TYPO3 ist für große Seiten ausgelegt, nicht für kleine. WordPress ist ausreichend für sehr kleine Seiten. Die Frage ist nun: Wollen wir Marktführer im Enterprise Bereich werden und Open Text, Interwoven usw. hinter uns lassen oder wollen wir versuchen gegen 21 Millionen WordPress Blogs anzukämpfen. Das richtige Tool für den richtigen Job, oder?

Antworten
Andreas Lenz

@Hanno Schrauber: Besten Dank für das ehrliche Feedback! Die Idee war die beiden am weitesten verbreiteten Open-Source-CMS im Enterprise bereich gegeneinander zustellen. Die Überschrift ist zugegeber maßen leicht reißerisch ;) Die beiden Interviewpartner besetzen inerhalb der Systeme wichtige Rollen. Im Rahmen der TYPO3-Konferenz (T3CON 2009) war Jeffrey-Anwesend und hat einen Vortrag zu Drupal bzw. den Vorteilen von Drupal auf der TYPO3-Konferenz gehalten. Ein für beide Seiten bzw. Systeme ein sehr spannender Austausch und natürlich interessant zu sehen wie der jeweilig andere Schwachstellen oder Pläne einschätz. Also nicht so weit hergeholt die Gegeneinanderstellung oder? Am Ende wird von uns kein Sieger gekürt, der aufmerksame Leser erfährt dafür einige Detaills und Unterschiede zwischen den beiden beliebten Open Source CMS.

Antworten
pechgehabt
pechgehabt

Locker bleiben – ich glaube einige von Euch wollen da echten Streit zwischen Drupal und TYPO3 sehen, wo gar keiner ist. Der Titel hier fordert ja auch erstmal dazu auf und ist sicherlich mit Bedacht gewählt.

Wenn Ihr aber Jeffrey auf der letzten t3con09 mit Olivier gesehen habt, dann wisst Ihr, dass Drupal und TYPO3 „Köpfe“ entspannt miteinander umgehen. Deswegen wird es in einer Skype Konferenz auch keinen Streit geben. Ich denke, beide „Parteien“ schätzen sich und das jeweils anders System zu sehr.

@t3n: Gut gemacht! Kein Scherz…

Antworten
Kian

Danke für den guten Beitrag, genau so ist es.

Antworten
Daniel Hinderink

Zum Format: grundsätzlich finde ich eine Konfrontation absolut zulässig und verstehe auch nicht warum das in die Welt der „Regenbogenpresse“ gehören sollte. So viel Raum für eine Ausbreitung der Argumentation gibt es dort eigentlich nie.

Allerdings ist die blinde Beantwortung per email weniger spannend, weil es zu keinem Austausch kommt,eine Live Diskussion würde andererseits nicht genug in die Tiefe gehen. Sehr gut und nachahmenswert finde ich das Format der Debatten die der Economist Online publiziert: http://www.economist.com/debate/debates/overview/179

Da gibt es zwei Diskutanten die einem festen zeitlichen Rahmen über eine spitz formulierte Frage in festgelegten Intervallen schreiben können. Ein Moderator begleitet das ganze und das Publikum stimmt gleichzeitig ab.

Antworten
BastianBBux

Nachdem ich in den Jahren 2002/2003 eine Unzahl von CMS als Alternativ zu Reddot evaluieren durfte (der Leidensdruck mit Reddot war schon damals zu hoch), sowohl kommerziell als auch OpenSource (u.a. lemon42, gentics, MS CMS, plone, xaraya cms) kann ich, gut 7 Jahre nach der Entscheidung für TYPO3, nur sagen:
die zwei Hauptargumente für TYPO3 sind die Mächtigkeit und Stabilität der Schnittstellen, und daran hat sich kaum was geändert.
Wobei man auch erwähnen muss: plone schied damals lediglich wegen der zope-basis (sprich: wegen python) aus (kein python know-how in der firma vorhanden).

Und zum mal Luft machen (geht in Richtung Mootools, jquery und Konsorten):
Die Qualität einer API ist proportional zu ihrer Rückwärtskompatibiltät zu bewerten. Alles andere ist Script-Kiddie Niveau. Eine API die sich mit jeder Version ändert braucht KEIN Mensch!

Antworten
Jan-Henrik Hempel

Die Gegenüberstellung der beiden führenden Open Source LAMP Content Mangement Systeme ist immer sinnvoll und hilfreich – auch wenn hier gewöhnlich viel zu viel Bauchgefühl involviert ist (man kennt das von Diskussionen über Java vs. PHP, Flash vs. Javascript usw.). Die Frage nach dem entsprechend der Anforderungen besser geeigneten System ist bei uns und auch anderen Agenturen Alltag und die Frage „Ist TYPO3 oder Drupal nun besser für uns?“ wird exakt so gestellt. Hier kann dann die differenzierte Betrachtung beginnen, da es keine Pauschalantwort gibt. Jedes der beiden Systems hat seinen deutlichen Schwerpunkt, welche in der Diskussion dieses Artkiels angerissen werden. Ja: hier werden Äpfel mit Birnen verglichen – und genau diese Unterschiede herauszustellen ist wichtig, damit man weiß ob man lieber einen Apfel oder eine Birne essen möchte.

Antworten
Marius

Insgesamt doch ein Interessanter Artikel der, wie man sieht, eine Diskussion antreibt.

Super wäre hier ein Folge Artikel der die beiden System gegenüberstellt – z.B. Einarbeitungszeit/Lernkurve, Module/Extensions: Verfügbarkeit/„Must-Haves“ und Gegenüberstellung, Templates erstellen, Benutzerfreundlichkeit im Backend, Performance , … und (natürlich ein objektives ;-) Fazit für welche Seiten/Projekte sich welche System besser eignen.

Das beide Vor- und Nachteile haben sollte wohl klar sein. Und wenn einer in einem System fit ist, wird er da wohl, wenn möglich auch bei bleiben …

@ die Nörgelkommentare und „wie sich t3n entwicklet und Print wird vernachlässigt“, kann ich nicht nachvollziehen. Das gedruckte Magazin ist meiner Meinung nach Pflichtlektüre. Die Onlineversion ist kostenlos und was einen nicht interessiert – soll man halt nicht lesen. Zeit hat der Artikel mindestens von drei Leuten gekostet. Das sollte man mindestenhs honorieren und keine 0815 Kommentare abliefern die keinen Mehrwert bieten. An alle Nörgler: Bitte eine Artikel verfassen, der eine „besseren“ Vergleich bietet. Dann können wir nochmal reden.

Antworten
Sebastian Michaelsen

Ich halte überhaupt nichts von dem großen CMS-Bashing. Natürlich gibt es bessere und schlechtere Systeme, aber von den „Großen“, zu denen ich sowohl TYPO3 als auch Drupal zähle hat wohl jedes seine Daseinsberechtigung. Bevor man so Anti eingestellt ist, sollte man zumindest das System kennen über das man redet. Wenn nicht kann das zu solchen Stilblüten führen: http://twitter.com/sgtypo3/status/20875224048

Antworten
s.Daniel

Der Vergleich ist von t3n geht schon in Ordnung, gegen einen gesunden Wettstreit unter Kollegen gibt es nichts zu sagen. Da kann man ja auch von einander lernen. Schade nur dass die Fragen teilweise unterschiedlich verstanden wurden und somit die Antworten wenig vergleichbares liefern. Eine direkte Diskussion oder die Möglichkeit auf die jeweilige Antwort einzugehen hätte den Artikel aufgewertet. Schade auch, dass Kian sich in wesentlichen Teilen darauf beschränkt, mit fraglichen aber vor allem nicht sachlichen Aussagen, Drupal schlecht zu reden.
Das lässt tief blicken und müsste nicht sein.

Interessant die Differenzen in der Statistik, ka was da jetzt stimmt – hier gilt wohl die alte Weisheit „Glaube keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast.“ ;) Hier jedenfalls ein paar weitere Zahlen:
http://trends.builtwith.com/cms
http://www.google.com/insights/search/#q=typo3%2Cdrupal&cmpt=q

Antworten
mori

Huiiii – also erstmal Kompliment an BEIDE Seiten.

Ich persönlich mag Drupal sehr – muss aber auch gestehen, dass ich zum aktuellen Typo3-Stand nichts sagen kann.

Es ist ja wohl so, dass man mit dem Tool die besseren Ergebnisse erzielt in dem man sich besser auskennt und da ein guter Freund schon so lange zufrieden Typo3 macht gebe ich diese Projekte gerne an Ihn weiter und bleibe da bei Design & statischen Layouts.

Entscheidend ist wohl die Frage was man genau will und welches der vorhandenen Systeme, sei es WordPress, Facebook o. eines der beiden CMS, die jetzigen und zukünftigen Vorhaben am besten unterstützt.

Keines der beiden Systeme ist perfekt und erfordert viel Einarbeitung um wirklich gute Sites zu machen. In diesem Sinne – less Photoshop – more BRAIN !!!!

PS: http://www.typo3camp-munich.de/
PPS: Ich nutze Fireworks zum Webdesign – Photoshop ist eine BILDBEARBEITUNGSSOFTWARE kein LAYOUTPROGRAMM !!!!
In München sind bald Typo3 Tage.

Letztendlich ist ja immer entscheident, was

Antworten
Joern
Joern

Zitat mori „Photoshop ist eine BILDBEARBEITUNGSSOFTWARE kein LAYOUTPROGRAMM“: Du sprichst mir aus dem Herzen (auch wenn das jetzt wohl gar nichts mit dem CMS Vergleich zu tun hat.)

Wie geht es jetzt weiter? Werden Kian und Jam in einer weiteren Runde Argumente austauschen?

Antworten
Stormwitch

Muss ich meinen Vorrednern leider zustimmen: Irgendwie wirkt das Ganze etwas kindisch…

Antworten
Brad
Brad

„Am Ende kommen dann mächtige Systeme mit tausenden Möglichkeiten heraus, die keiner mehr bedienen kann. TYPO3 ist in dieser Hinsicht auch schon ein sehr erwachsenes System.“

LOOOOOOOOL :-)))))

Antworten
Thomas
Thomas

Schön zu wissen, dass selbst Drupal – welches ich bisher als unzulänglich betrachtet habe – scheinbar besser da steht als Typo3. Schließlich macht dieser Kian ja auch kaum Werbung FÜR Typo3 als vielmehr GEGEN Drupal.

Für mich als Entwickler sind die Antworten von Jeffrey durch die Bank sinnvoller, ziehlführender und akkurater als dieses Buzzword-Bingo von Kian. Bei letzterem kommt ja nicht ein Satz ohne Marketingbegriffe aus, was allein genommen schon viel über die (wahrscheinlich mangelhafte) Qualität der Software Typo3 aussagt. Und alle „Feartures“ die erwähnt werden, habe ich bei Systemen wie Plone oder MODx schon länger.

Antworten
Shirely

I have been checking out a few of your articles and i can state clever stuff. I will definitely bookmark your blog.

Antworten
YUHIRO.DE

Spannender und ausführlicher Battle :)

In Deutschland wird die Entscheidung wohl fast immer auf TYPO3 fallen, da es im Mittelstand einfach sehr stark verbreitet ist.

Falls man weltweit Implementierungen vornehmen will, dann ist sicherlich Drupal die bessere Wahl. Nur mal auch aus dem Grund weil es nur wenige T3 Enwickler in anderen Ländern gibt. Drupal ist da einfach viel weiter global verbreitet.

Hier auch ein paar weitere Informationen zu den CMS: https://www.yuhiro.de/drupal-vs-typo3-der-ultimative-vergleich/

Danke nochmals für Euren tollen Beitrag.

Viele Grüsse
Sascha Thattil

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung