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Entwicklung & Design

Codacy: Warum dieses Debugging-Tool das nächste große Ding für GitHub sein könnte

Debugging war noch nie so komfortabel. (Screenshot: codacy.com)

Das Debugging-Tool Codacy verspricht, die Qualität von Github-Projekten zu erhöhen und euren Code für euch zu testen. Wir haben uns das Projekt angeguckt und einen Promo-Code für euch, mit dem ihr in den Genuss einer verlängerten Trial-Phase kommt.

Codacy: Debugging war noch nie so komfortabel

Codacy ist ein neues Tool, das eure GitHub-Projekte automatisch auf verschiedene Best-Practice-Pattern überprüft und so dafür sorgt, dass eure Code-Qualität auch dann noch hoch bleibt, wenn „nur schnell mal was gefixt“ wurde. Das automatische Code-Review-Tool verlässt heute die private Beta und ist ab sofort für jeden Entwickler nutzbar. Schon in der Beta-Phase haben rund 1.300 Entwickler pro Tag circa 31.000 Projekte von Codacy analysieren lassen.

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Die Codacy-Ergebnisse eines analysierten CSS-Codes. (Screenshot: codacy.com)

Und so auch ich: In einem kurzen Test habe ich einige Projekte (Angular.js, Jekyll und ein experimentelles CSS-Projekt) durch Codacy gejagt und muss sagen: gefällt mir! Endlich kann ich im Vorhinein sehen, ob ein Skript funktioniert, einfach nur durch das Forken und Importieren von Projekten in Codacy. Darüber hinaus wird mir auch noch die Möglichkeit geboten, mich schnell über die Qualität des Codes zu informieren – und das anhand eines Benotungssystemes von A bis F.

So sehe ich nach jedem Commit, ob sich die Qualität verbessert oder verschlechtert hat – und vor allem: in welcher Zeile. Codacy hilft außerdem, die Zeit der Code-Reviews zu verkürzen und Refactoring-Potential schneller ausmachen zu können. Durch die enge Verknpüfung mit GitHub ist das Konfigurieren von Codacy ein Leichtes: Melde dich mit deinem GitHub-Account an und wähle ein Projekt aus deinem Repository – fertig. Die Galerie gibt euch Einblicke in das komfortable User-Interface des Tools und lässt den vollen Funktionsumfang erahnen.

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Derzeit unterstützt Codacy nur wenige Sprachen, die mit den folgenden Tools auf diverse Eigenschaften und Pattern überprüft werden:

JavaScript

  • Debug-Code-Finder
  • JSHint
  • JavaScript-Scopes-Inspector
  • jQuery-Selector-Inspector
  • Node.js-Style-Guide
  • Node.js-Style-Guide-Enforcer.
  • Control-Flow-In-Try-Catch-Blocks
  • Missing-Base-Parameter-In-Parseint
  • JSHint: Code-Complexity
  • JSHhint: Code-Style
  • JSHint: Ecmascript-5-Strict-Mode

CSS

  • CSS2-Compatibility
  • Require-Vendor-Prefixes
  • CSSLINT

Scala

  • Naming-Convention-Checker
  • Null-Checker
  • Mutable-Variable-Checker
  • Nonfatal-Exceptions

Python

  • PYLINT

Fazit zu Codacy

Das als „One of the most promising ten B2B-Companys in 2013“ ausgezeichnete Startup hinter dem Debugging-Tool Codacy sieht seine Hauptaufgabe darin, Probleme für Entwickler zu lösen – und das macht es auch. Allerdings nicht kostenlos: Als Entwickler kannst du Codacy für 14,99 US-Dollar nutzen, als Team mit maximal fünf Mitgliedern schlägt der Service mit knapp 50 US-Dollar zu Buche und als „Company“ mit bis zu 25 Benutzern könnt ihr Codacy für 149,99 US-Dollar nutzen. Als t3n-Leser habt ihr unter diesem Link aber den Vorteil einer verlängerten Trial-Phase, um Codacy selbst testen zu können. Diese Promo-Aktion ermöglicht euch die Nutzung von Codacy für 20 Tage – statt wie üblich 14 Tage – und das mit unlimitiertem Support.

Nach dem Kauf des Webeditors Easel durch GitHub würde ich mich freuen, wenn GitHub auch das junge Startup aus Portugal kaufen würde. Und was meint ihr? Ist Codacy eine Option für euch?

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4 Reaktionen
Wulf Bolte

Spannend finde ich, dass auf der Homepage steht, dass die Nutzung für OSS Coder kostenlos sei...? Das könnte in der Tat zu einer festen Integration auf Github führen...

Mario Janschitz

Danke für die Kommentare. Ich sehe das gleich wie ihr. Die Entwickler arbeiten aber derzeit an der Implementierung von weiteren Sprachen -- und auch an Möglichkeiten von continuous integration ;)

Martin

+1 Richard. Das ding in Verbindung mit Gitlab-Ci/ Jenkins nach jedem Build wäre echt derbe interessant!

Richard J.

Also das Tool hört sich wirklich interessant an. Allerdings fände ich es nciht gut wenn Github das Tool kaufen würde. Vielmehr sollten die Entwickler die Option einräumen auch andere Git-Repositories einbinden zu können. Das können dann sowohl andere Plattformen als auch selbst betriebene Git-Repositories sein.

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