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No Code? Really?! Warum es ohne Coden nicht geht – und Low Code die Lösung ist

Low-Code

Eine Zukunft ganz ohne Coden? Da darf man zu Recht skeptisch sein. Doch Low Code ist ein cleverer Mittelweg zwischen Individualität und Einfachheit. (Foto: Adobe Stock)

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Manchmal hört man Versprechen wie dieses: Arbeite mit No Code und spar die Programmierer ein. Doch so einfach ist es nicht – ohne Coden kommt man nicht weit. Heißt aber nicht, dass man nicht trotzdem Aufwand sparen kann.

GitHub-CEO Chris Wanstrath machte vor einiger Zeit mit einem provokanten Zitat auf sich aufmerksam: Die Zukunft des Codens sei es, gar nicht mehr zu coden. Die gesamte Entwicklung von Software werde irgendwann automatisiert ablaufen, manueller Codeaufwand immer weniger gebraucht. Heißt das, der Beruf des Programmierers reiht sich bald hinter Bergleuten, Schreibmaschinisten und Rohrpostbeamten in die Liste der durch neue Technologien überflüssig gewordenen Jobs ein?

Anbieter von No-Code-Plattformen versprechen letztlich genau das: Die Ablösung des Programmierers durch Fertigbausteine und Drag-and-Drop-Systeme. Doch so einfach ist es nicht. Denn vieles ist zu komplex, um ganz ohne manuelles Programmieren gelöst zu werden. Hier kommt ein anderer Ansatz ins Spiel: Low Code. Doch Moment mal, ist das nicht dasselbe in Grün? Nein!

Low Code und No Code – 2 verschiedene Paar Schuhe

Nein, bei No Code und Low Code handelt es sich nicht um dasselbe. Bei näherem Hinsehen kommen deutliche Unterschiede zum Vorschein. Als No Code bezeichnet man Plattformen, mit denen ganz ohne Programmieraufwand Applikationen erstellt werden können. Ein „No Coder“ fügt seine Anwendung per Mausklick aus vorkonfektionierten Bestandteilen zusammen, ohne dass er den Code manuell ergänzen oder anpassen kann.

Auch bei Low Code ist das Grundprinzip, dass in einer grafischen Entwicklungsumgebung Applikationen per Drag-and-Drop aus vorgefertigten Bausteinen zusammengesetzt werden. Doch der Clou bei Low Code ist, dass bestehende Bausteine mittels klassischen Codes von der Entwicklungsabteilung ergänzt und individuell angepasst werden können. Außerdem können mit Low Code auch externe Logiken und Workflows mit Konnektoren in die Plattform integriert und mit den internen Prozessen verbunden werden. So lassen sich verschiedene Apps in ein großes Gesamtkonstrukt zusammenfügen – das Ergebnis ist eine effizient und sauber aufgebaute Plattform-Architektur. Um das möglich zu machen, braucht es fähige Programmierer, die den Code dazu schreiben. Somit schafft Low Code die Programmierer nicht ab – es erleichtert ihnen die Arbeit.

Low-Code

Mit Low Code kannst du deine Code-Bausteine manuell genauso gestalten, wie du sie brauchst. So fügt sich alles zu einem stimmigen Ganzen zusammen. (Grafik: United Planet)

No Code bleibt selten wirklich „No Code“

No Code bleibt häufig nur eine Wunschvorstellung: Viele Projekte fangen mit dem Bestreben an, ganz ohne manuellen Code auszukommen, und enden damit, dass der Code doch angepasst werden muss. Meistens, weil die vorgefertigten Teile nicht so recht passen wollen oder eine externe Datenstruktur integriert werden muss. Sobald aber Programmieraufwand im Spiel ist, kann man nicht mehr von No Code sprechen. In solchen Fällen wäre es besser gewesen, von Anfang an auf Low Code zu setzen.

No Code mag also auf den ersten Blick eine verführerische Lösung sein, um Personal in der IT einzusparen. Doch bei einer No-Code-Lösung ist eine Integration in übergeordnete Strukturen und eine Inklusion externer Datenquellen kaum realisierbar. Das Ergebnis ist eine Anwendung, die für sich zwar gut funktionieren mag. In ein großes, funktionierendes System lässt sie sich aber nicht einfügen.

Integration ist Trumpf

Intrexx
Intrexx

Intrexx ist eine Low-Code-Development Plattform, die dein Unternehmen zum Digital Workplace macht. Gestalte Applikationen per Drag-and-Drop und mach deine Prozesse digitaler und effizienter.

Wählt man jedoch die richtige Low-Code-Lösung, lässt sich eine hohe Integrativität erzielen: Das heißt, die mit Low Code erstellten Apps fügen sich in eine funktionierende Gesamtarchitektur ein. So entsteht im besten Fall eine Plattform, auf der alle Applikationen auf effiziente Weise miteinander verknüpft sind. Ein Beispiel für eine solche Lösung ist die Low-Code-Development-Plattform Intrexx. Die grafische Entwicklungsoberfläche von Intrexx ermöglicht eine schnelle und intuitive Erstellung von Business-Apps.

Doch der größte Trumpf von Intrexx ist die Vielzahl an Konnektoren, mit denen externe Applikationen angebunden werden können. So kann etwa ein SAP-System problemlos in Intrexx eingebunden werden. Im Hintergrund läuft die zuvor verwendete SAP-Software wie gehabt weiter, doch an der Nutzeroberfläche hat sie sich mit allen selbst erstellten Apps in die Plattform eingefügt und unterscheidet sich im „Look and Feel“ nicht von den anderen Anwendungen. So bemerkt der Nutzer gar nicht, dass hier eine externe Applikation neben internen Applikationen abläuft. Und der größte Vorteil: Alle in der Intrexx-Plattform eingebundenen Apps sind miteinander verbunden und tauschen Daten untereinander aus.

Low Code: Der goldene Mittelweg

Wer eine Lösung für das große Ganze haben will, für den ist No Code keine wirkliche Option. Es mag stimmen, dass mit solchen Lösungen Zeit und Aufwand eingespart wird. Doch eine Anbindung an bestehende Systeme und eine Verknüpfung von Anwendungen untereinander ist zu komplex, um allein über vorgefertigte Bausteine bewerkstelligt zu werden. Low Code ist eine clevere Lösung, die die Vorteile von klassischer Programmierung und der App-Erstellung per Drag-and-Drop vereint. Standardprozesse umzusetzen geht ganz simpel per Mausklick – und für alles darüber hinaus gibt es die Option, den Code manuell anzupassen.

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