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Bildungsoffensive „Code with Google“: Kostenlose Kurse für Programmier-Einsteiger

Code with Google: Programmierkurse für Einsteiger. (Foto: Google)

Mit „Code with Google“ möchte der IT-Konzern seine Bildungsoffensive an Schulen vorantreiben. Von dem Service könnten jedoch auch Privatanwender profitieren.

Google bietet neue Coding-Ressourcen für Schulen im Rahmen der Offensive „Code with Google“ an. Darin enthalten sind kostenlose Kurse und Spiele, die Schüler und Schülerinnen dabei unterstützen sollen, neue Programmierfähigkeiten zu erlernen. Das Programm ist für verschiedene Erfahrungsebenen konzipiert – vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Interessierte bekommen nicht nur Grundlagen des Programmierens beigebracht, sondern sollen auch ein tiefergehendes Verständnis von Computer-Technologien erhalten.

Code with Google: IT-Konzern will Bildungsoffensive voranbringen

Die Schüler und Schülerinnen bekommen beispielsweise mit der Grasshopper-App wichtiges Javascript-Basiswissen beigebracht. Lehrer und Lehrerinnen können zudem über CS First (Googles kostenloses CS-Curriculum) auf videobasierte Aktivitäten mit verschiedenen Themen wie Spieledesign, Geschichtenerzählen, Sport und Kunst zugreifen. Das Angebot ist jedoch in englischer Sprache und für US-Geräte konzipiert. Für deutsche Schulen ist „Code with Google“ somit kaum nutzbar. Lediglich Privatanwender könnten hier neues Lernmaterial finden.

Das Programm ist ursprünglich für US-amerikanische Schulen erstellt worden. Neben den Kursen bietet Google sogar potentielle Stipendien und Sommerprogramme an. Google möchte damit unter anderem auch seine Bildungsoffensive weiter vorantreiben. In den USA ist es möglich, dass private Unternehmen sich in Bildungsthemen einbringen können. Etwa in dem sie Schulen ihre Produkte bisweilen kostenlos anbieten. Google hat in dem Rahmen auch Spenden über eine Million US-Dollar für die Computer Science Teachers Association angekündigt.

In einem Blogbeitrag stellte Maggie Johnson, Google-Vizepräsidentin für Bildung und Hochschulbeziehungen, fest, dass die Anerkennung der Bedeutung der Informatik auf allen Bildungsebenen zwar relativ hoch ist, die tatsächliche Verfügbarkeit von Kursen mit praktischen Programmen für Schüler und Schülerinnen jedoch überraschend gering sei. Im Allgemeinen kritisiert sie vor allem auch, dass umfangreiche Programmierkurse oft nur für Menschen in wohlhabenderen Gegenden mit Zugang zu mehr Ressourcen zugänglich seien.

Übrigens, auch dieser Beitrag könnte dich interessieren: Wer gerne erste Programmierfähigkeiten erlernen möchte, findet an dieser Stelle eine Auflistung der besten Quellen für den Einstieg. Lies auch: Programmieren lernen – die besten Quellen für Anfänger

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3 Kommentare
Peter
Peter

Falsch übersetzt. Mit „students“ in dem Blog Beitrag sind Schüler gemeint und nicht Studenten.

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Andreas Weck

Absolut! Danke für den Hinweis.

Gruß, Andreas

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No Name
No Name

Als zukünftiger Programmierer Teil einer weltweiten Datenkrake werden, wäre auch eine schöne Überschrift.

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