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Entwicklung & Design

Codeanywhere: Der Cloud-basierte Editor, der seinem Namen gerecht wird [Screencast]

Codeanywhere ermöglicht das Coden in der Cloud. (Foto: Codeanywhere)

Codeanywhere ist ein Webdienst, der das Coden im Browser oder von Mobilgeräten aus wie in einem normalen Editor ermöglichen will. Wir stellen euch das Tool vor und schauen, ob es hält, was es verspricht.

Ob allein, mit anderen zusammen, zu Hause, im Büro oder unterwegs: Codeanywhere will Codern die Arbeit erleichtern. Neben Kollaborationsfeatures hat das Tool auch eine integrierte Vorschaufunktion an Bord und stellt Apps für viele mobile Plattformen bereit.

Codeanywhere: Feeling wie in einem normalen Editor

Nach der Anmeldung per E-Mail, Bitbucket, Facebook, GitHub oder Google bekommt der Nutzer zuerst eine praktische Tour, die den Editor vorführt. Danach kann sofort losgelegt werden. In der bereits angelegten Sandbox kann der Editor mit einem Bootstrap-Projekt getestet werden.

Das Feeling bei Codeanywhere ist trotzdem es eine Web-App ist, wie in einem normalen Editor. (Foto: Codeanywhere)
Das Feeling bei Codeanywhere ist, trotzdem es eine Web-App ist, wie in einem normalen Editor. (Foto: Codeanywhere)

Die dreispaltige Standardansicht, bestehend aus dem File-Explorer, dem Editor an sich und einer Vorschau, lässt sich anpassen. Möchte man mehr Platz für den Editor haben, lässt sich beispielsweise die Vorschau ausblenden. Beim Klick auf speichern aktualisiert diese sich automatisch. Die Preview funktioniert allerdings nur in der Sandbox.

In der oberen Symbolleiste finden sich die Bedienelemente, die man auch aus normalen Editoren kennt. Vom Erstellen einer neuen Datei bis zum Freigeben oder Einsehen der Versionen bietet Codeanywhere einige Möglichkeiten.

Codeanywhere hat standardmäßig eine dreispaltige Ansicht: links der File-Explorer, in der Mitte der Code-Editor, rechts die Vorschau. (Screenshot: Codeanywhere)
Codeanywhere hat standardmäßig eine dreispaltige Ansicht: links der File-Explorer, in der Mitte der Code-Editor, rechts die Vorschau. (Screenshot: Codeanywhere)

Codeanywhere: Code auf dem eigenen Server oder in der Cloud, Kollaboration und Versionsverwaltung

Bei der ersten Nutzung von Codeanywhere landet der Nutzer direkt in der Sandbox. Dort können Ordner oder Dateien erstellt werden, die für den Nutzer privat gedacht sind. Die Sandbox beinhaltet ein Bootstrap-Projekt, mit dem direkt getestet werden kann.

Des Weiteren befinden sich im File-Explorer auf der linken Seite die Verbindungen zu (S)FTP-Servern, zu Google Drive, Dropbox oder GitHub, wo der eigene Code abgelegt werden kann. Aber auch unabhängig von GitHub ist es möglich, Git-Repositories innerhalb von Codeanywhere zu nutzen. Das funktioniert in den sogenannten DevBoxes, die ein eigener Virtual Private Server des Nutzers sind. Dort können viele verschiedene Entwicklungsumgebungen eingerichtet werden, egal ob PHP, Ruby, Java, Node.js, Python und viele mehr.

Ob am Rechner oder am Smartphone: Codeanywhere wird seinem Namen gerecht und ermöglicht das Coden auch unterwegs. (Foto: Codeanywhere)
Ob am Rechner oder am Smartphone: Codeanywhere wird seinem Namen gerecht und ermöglicht das Coden auch unterwegs. (Foto: Codeanywhere)

Um die Zusammenarbeit zu erleichtern, ist es möglich, Dateien mit anderen zu Teilen. So kann gemeinsam an einem Projekt gearbeitet werden. Auch praktisch: Für jede Datei innerhalb von Codeanywhere gibt es eine Versionsverwaltungen. Diese zeigt nebeneinander die aktuelle und die zu vergleichende Version an, leider werden Änderungen nicht farblich hervorgehoben.

Codeanywhere ermöglicht das Coden mit seinen Apps auch auf dem Smartphone. (Screenshot: Codeanywhere)
Codeanywhere ermöglicht das Coden mit seinen Apps auch auf dem Smartphone. (Screenshot: Codeanywhere)

Die Einstellungen von Codeanywhere ermöglichen dem Nutzer außerdem die umfangreiche Anpassung der Benutzeroberfläche. Angefangen von Schriftgröße und -art über die Auswahl von Themes für das Code-Highlighting oder einer manuellen Wahl der Farben. Auch was die Benutzeroberfläche und Dateitypen angeht, lässt sich einiges einstellen.

Codeanywhere auf Mobilgeräten

Die Entwickler halten, was der Name verspricht. So gibt es Apps für iOS, Android, Chrome und für Amazon-Geräte. Auch damit funktioniert das Coden mit Codeanywhere recht gut, wie auch in der Desktop-Version sind der File-Explorer, die Code-Ansicht und auch eine Vorschau dabei. Diese haben jedoch alle eine eigene Seite innerhalb der App. Features wie das Autocomplete funktionieren auch in den mobilen Apps.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(
Codeanywhere
Codeanywhere
Entwickler: Ademptio d.o.o.
Preis: Kostenlos
Codeanywhere
Codeanywhere
Preis: Kostenlos
Codeanywhere
Codeanywhere
Entwickler: Codeanywhere, Inc.
Preis: Kostenlos

Preise und Pakete

In der kostenlosen Version sind beispielsweise die Cloud-Services auf eine Verbindung beschränkt, ebenso wie immer nur eine Revision einer Datei aufrufbar ist. Auch ist nur die Zusammenarbeit an einer Datei möglich. Bei den verschiedenen Preis-Paketen werden diese jedoch nach und nach gelockert. Von drei US-Dollar bis 25 US-Dollar gibt es drei verschiedene Pakete. Außerdem gibt es bei jährlichen Zahlungen im Voraus Rabattierungen.

via news.ycombinator.com

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5 Reaktionen
Fanmade

Das man mit so einem System keine Projekte mit im Bezug auf Datenschutz kritischen Daten bearbeitet, sollte wohl hoffentlich jedem klar sein.
Wer das noch seinen Entwicklern beibringen muss, der hat die falschen Entwickler.
Da wird offensichtlich wieder am falschen Ende gespart, das sieht man ja auch immer häufiger.

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Gurke

Nachtrag: Als potenzieller Auftraggeber z.B. aus der deutschen Pharma- oder Hightechindustrie würde ich mir vielleicht langsam überlegen, bei Freelancern eine Vertragsklausel einzubauen, dass nur noch in der konzerneigenen Cloud gearbeitet werden darf, um Risiken zumindest etwas zu reduzieren. Die Damen und Herren entwickler sind ja teilweise recht sorglos auf dem Gebiet des Informations- und Datenschutzes, soweit ich das erlebt habe. Nun gut, viele Konzernmitarbeiter sind genauso sorglos, aber die kann man ja über die Unternehmens-IT noch eher zu sichererem Verhalten animieren, obwohl auch das schon schwierig wird.

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Gurke

Hmm, echte Industriegeheimnisse oder hartcodierte Passwörter würde ich damit nicht herstellen. Für Quelloffene projekte ists ja ok, solange man nicht auf Datenschutz und so steht.

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Fanmade

Ich hatte den vor 1 oder 2 Jahren schon mal als mobile Entwicklungsumgebung ausprobiert, leider sind zu der Zeit alle Änderungen verloren gegangen, sobald ich die Verbindung mit dem Internet verloren habe.
Auch eine Datei Laden, offline gehen, bearbeiten und beim wieder online gehen synchronisieren ging zumindest damals nicht, weshalb ich es lange nicht mehr genutzt habe.
Eventuell schaue ich es mir noch mal an. Klingt so, als wäre das was für mein Chromebook :)

P.S.: In der ersten Bildunterschrift würde ich das "trotzdem" mit "obwohl" ersetzen, aktuell klingt das seltsam ;)

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Marcus Graf

Cooles Teil! Gleich mal angemeldet und es macht definitiv ne menge Spass. Gerade wenn man mal fix kleine Änderungen machen möchte ohne die IDE zu starten ist das ding super.

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