Entwicklung & Design

Codecademy: Jetzt auch mit API-Kursen

Das interaktive Programmier-Tutorial Codecademy bietet ab sofort Kurse mit Fokus auf APIs an. Dafür kooperiert die Akademie mit neun Unternehmen, darunter YouTube, SoundCloud und Bit.ly. Das Ziel: Bereits Programmier-Einsteiger sollen Online-Apps bauen können, mit denen sich etwas anstellen lässt.

Codecademy: API-Tutorials mit YouTube und anderen Partnern

Seit geraumer Zeit bekommen Menschen bei Codecademy Programmier-Grundlagen vermittelt, mit denen sie Webseiten oder Spiele bauen können. Es sei aber immer das Ziel gewesen, Menschen dabei zu helfen, echte Anwendungen zu bauen – also etwas, das man auch benutzen könne, erklärt Codecademy-Mitgründer Zach Sims in einem Blogbeitrag. Deshalb stehen ab sofort API-Kurse auf dem Programm der Codecademy. Denn mit APIs lasse sich an Anwendungen anknüpfen, die andere schon gebaut haben. So können bereits Programmier-Anfänger vergleichsweise komplexe Produkte kreieren.

Mit den neuen API-Kurse bei Codecademy können bereits Programmier-Anfänger Online-Apps bauen“.

Für die neuen API-Tutorials arbeitet Codecademy mit neun Partnern zusammen, die selbst Kurse anbieten und Schritt für Schritt aufzeigen, wie sich ihre APIs nutzen lassen. So lernen Nutzer zum Beispiel, wie sie Anwendungen bauen, die eine YouTube-Videosuche integrieren oder mit der sich Textnachrichten über Twilio verschicken lasen. Neben YouTube und Twilio gehören auch Soundcloud, Parse, Sunlight, Labs, Placekitten, Sendgrid und Bit.ly zu den Partnern, viele weitere sollen folgen. Codecademy sei aber nicht nur etwas für Einsteiger, sondern auch für etablierte Programmierer, betont das Team. Selbst für professionelle Programmierer sei es oft schwierig, in Bezug auf APIs immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Im vergangenen Jahr wurde Codecademy als niedrigschwellige Möglichkeit, um mit dem Programmieren anzufangen, sehr populär. Laut VentureBeat nutzen mittlerweile mehrere Millionen User das interaktive Programmier-Tutorial. Hunderttausende hätten sich außerdem für Code Year angemeldet, ein Wettbewerb bei dem es darum geht, irgend etwas „mit Technologie“ zu bauen. Außerdem erweiterte das Team 2012 sein Portfolio um Ruby, Python, HTML, CSS und jQuery. Auch in diesem Jahr sollen wieder neue Sprachen mit aufgenommen werden.

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3 Kommentare
Marc
Marc

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