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Coffee Lake Refresh H: Intel präsentiert 8-Kern-Chips mit 5 Gigahertz für Notebooks

Ein CFL-R mit acht Kernen für Notebooks. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)

Bisher stellen Hexacores das Limit dar, nun folgen Octacores: Intels etwas kryptisch benannte Coffee Lake Refresh H alias 9th Gen haben acht Kerne im 45-Watt-Format für Notebooks. Alle Modelle sind übertaktbar.

Intel hat die Coffee Lake Refresh H vorgestellt, so lautet der Codename für zwei achtkernige Notebook-Prozessoren. Die beiden Modelle sind der Core i9-9980HK und der Core i9-9880H. Die Chips sind für 15- oder 17-Zoll-Geräte von unter anderem Asus und Razer gedacht, beide Hersteller haben bereits entsprechende Notebooks angekündigt. Die Coffee Lake Refresh H entsprechen technisch weitestgehend CPU wie dem Core i9-9900K (Test), wurden aber für mobile Geräte angepasst.

Statt offiziellen 95 Watt laufen sie mit einem dauerhaften Power-Limit von 45 Watt, kurzfristig ist jedoch eine deutlich höhere thermische Verlustleistung möglich. Hier entscheidet der jeweilige Notebook-Hersteller, welche Limits er für PL1 und PL2 und für die maximale Temperatur einstellen will. Der Core i9-9980HK zumindest weist theoretisch acht Kerne mit 16 MByte L3-Cache und 2,4 Gigahertz bis fünf Gigahertz auf. Das K-Suffix zeigt zudem an, dass der CPU- und RAM-Multiplikator zum Übertakten weit angehoben werden kann. Der Core i9-9880H taktet mit 2,3 bis 4,8 Gigahertz niedriger und hat einen um vier Stufen nach oben veränderbaren Multiplikator. Damit die 4,8 respektive fünf Gigahertz per Thermal Velocity Boost (TVB) erreicht werden, muss die CPU-Temperatur unter 53 Grad Celsius liegen.

Schneller als das bisherige Topmodell

Verglichen mit dem bisherigen Topmodell, dem Core i9-8950HK (6C/12T @ 2,9 bis 4,8 Gigahertz), soll der Core i9-9980HK messbar flotter sein: Intel gibt 18 Prozent höhere Fps im CPU-lastigen integrierten Benchmark von Hitman 2 an und in einem sogenannten Mega-Tasking-Szenario mit Call of Duty Black Ops 2 mit Streaming samt Aufzeichnen doppelt so hohe Bildraten. In Adobe Premiere soll der Core i9-9980HK ein 4K-Projekt immerhin 28 Prozent schneller exportieren. Einen älteren Core i7-6700HQ (4C/8T @ 2,6 bis 3,5 Gigahertz) von 2015 soll der Core i9-9980HK in Spielen und in Anwendungen um mehr als 50 Prozent überholen. Die neuen Prozessoren unterstützen 128 Gigabyte an DDR4-Speicher.

Bei den Chipsätzen – dem HM370, dem QM370 und dem QMS380 – gibt es keine Neuerungen: Wie gehabt unterstützen sie nativ USB 3.2 Gen2 und benötigen für Thunderbolt 3 einen zusätzlichen Controller. Intel hat jedoch die Firmware aktualisiert, damit die Coffee Lake Refresh H mit dem Optane Memory H10 zusammenarbeiten. Zudem können die Chips mit einem AX200 für WiFi 6 kombiniert werden.

Autor des Artikels ist Marc Sauter.

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