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Commodore 64 II: Gehäuse des Computer-Klassikers erobert Kickstarter

Commodore 64C. (Grafik: Dallas Moore / Kickstarter)

Eine Kickstarter-Kampagne verkauft Commodore-64C-Gehäuse, die aus den originalen Gussformen erstellt werden. Die Gehäuse lassen sich zum Aufpolieren alter Geräte oder als Basis für eigene Hardware-Projekte nutzen.

Commodore 64C: Das Gehäuse des Klassikers wird jetzt wieder per Kickstarter verkauft. (Grafik: Dallas Moore / Kickstarter)
Commodore 64C: Das Gehäuse des Klassikers wird jetzt wieder per Kickstarter verkauft. (Grafik: Dallas Moore / Kickstarter)

Commodore 64C: Wie das Gehäuse des Klassikers auf Kickstarter landete

Commodore 64, oft verkürzt als C64 bezeichnet, gilt als Heimcomputer-Klassiker und einige von euch werden sich bestimmt noch gut das Gerät erinnern können. Der C64 wurde 1984 veröffentlicht und war für viele jugendliche der 80er und 90er Jahre der erste Kontakt mit der Welt der Computer. Das ursprüngliche „Brotkasten“-Design des Geräts wurde 1986 für das Modell Commodore 64C gegen ein neueres und für damalige Verhältnisse modernes Gehäuse ausgetauscht. In Deutschland war diese Baureihe auch als C64 II bekannt.

Der Amerikaner Dallas Moore konnte jetzt die originalen Gussformen auftreiben, die seinerzeit zur Herstellung des C64C-Gehäuses genutzt wurden. Dallas‘ Ziel: Das Gehäuse mit den Gussformen wieder herzustellen und an interessierte Parteien zu verkaufen. Dazu suchte er zunächst einen Hersteller, der die Produktion übernehmen konnte. Dann startete er eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter. Das ursprüngliche Ziel von 10.000 US-Dollar hat die Kampagne mit mehr als 37.000 US-Dollar bereits deutlich überschritten. Die Kampagne läuft noch bis zum 3. April 2015.

Commodore 64 II: Das Gehäuse gibt es in drei verschiedenen Farben. (Grafik: Dallas Moore / Kickstarter)
Commodore 64 II: Das Gehäuse gibt es in drei verschiedenen Farben. (Grafik: Dallas Moore / Kickstarter)

Commodore 64C: Original-Gehäuse kostet 35 US-Dollar auf Kickstarter

Die neuen Gehäuse ließen sich dazu nutzen, einen alten Commodore 64C äußerlich wieder fit zu machen. Ihr könntet aber auch beispielsweise einen Raspberry Pi in das Gehäuse setzen und es als Ausgangspunkt für ein eigenes Hardware-Projekt nutzen. Was ihr damit macht, ist letztlich euch überlassen.

Um euch etwas Abwechslung zu bieten, wird das Gehäuse in drei unterschiedlichen Farben verkauft: in Rot, in Blau und in Weiß. Alle drei Farbvarianten werden jeweils in einer Auflage von 500 Stück hergestellt. Danach soll es die Gehäuse nie wieder in diesen Farben geben. Ein Gehäuse kostet 35 US-Dollar. Hinzu kommen noch Versandkosten in Höhe von 20 US-Dollar.

Wenn euch das Thema interessiert, solltet ihr auch einen Blick auf unseren Artikel „Eigenbau: C64-Bassgitarre verwendet originalen Soundchip“ werfen.

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via hackaday.com

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2 Reaktionen
videoseher

man kann sich doch nen alten noch funktionierenden c64 bei ebay holen - dann hat man alles - ich bin auch traurig, dass ich meinen Amiga verkauft habe.

George99

Die Idee ist ja ganz witzig, aber DAS Originalgehäuse des C64 ist nunmal der "Brotkasten" mit den dunkelbraunen Tasten. Dieses C64 II-Gehäuse ist eher eine geschrumpfte Version des Amiga 500, die Designanleihe war ja nicht zu übersehen. Einen C64 habe ich noch im Keller, meinen Amiga 500 damals aber leider verkauft...

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