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Ein Herz für Zocker: Bundestag finanziert weltgrößte Computerspiele-Sammlung

(Foto: Shutterstock)

Der Bundestag wird ab 2017 Mittel für die weltweit größte Sammlung von Computer- und Videospielen bereitstellen. Damit sollen mehrere existierende Sammlungen zusammengelegt werden.

Deutscher Bundestag finanziert die größte Computerspiele-Sammlung der Welt

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat der Erstellung der weltweit größten Sammlung von Computer- und Videospielen zugestimmt. Ab 2017 sollen dazu erstmals finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Die Sammlung soll sich aus den Beständen des Computerspielemuseums, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), der Computerspielesammlungen des Zentrums für Computerspielforschung der Universität Potsdam (DIGAREC) und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin zusammensetzen.

In zwei Stufen soll so die größte Sammlung dieser Art entstehen. Sie soll mehr als 50.000 Computer- und Videospiele umfassen. Ab 2017 beginnt die erste Phase, in der eine gemeinsame digitale Datenbank geschaffen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. In der zweiten Phase soll die Sammlung dann auch physisch vereint werden. Die Koordination des Projekts übernimmt die Stiftung Digitale Spielekultur.

Die Computerspiele-Sammlung soll Games vor dem Vergessen schützen. (Grafik: Shutterstock)
Die Computerspiele-Sammlung soll Games vor dem Vergessen schützen. (Grafik: Shutterstock)

Computerspiele-Sammlung soll dem Erhalt der Games dienen

Neben der Zusammenfassung der verschiedenen Einzel-Sammlungen soll das Projekt auch der wissenschaftlichen Erschließung des Kulturgutes Computerspiel dienen. Außerdem soll ein Konzept zur Langzeiterhaltung der Games entwickelt werden. In einer gemeinsamen Presseerklärung der Projektpartner wird die Sammlung als „wichtiger Baustein in der nationalen Bewahrungsstrategie des kulturellen Erbes“ bezeichnet.

Es ist erfreulich, dass mittlerweile auch der Bund seine Unterstützung für die Erhaltung digitaler Kulturgüter zeigt. Ohne entsprechende Maßnahmen könnten vor allem aus der Frühphase des Videospiels viele Werke verschwinden, wenn sich niemand um die Bewahrung der Games kümmert. Nicht zuletzt, weil sie auf Datenträgern verbreitet wurden, die nicht für die Langzeitspeicherung gedacht waren.

Ebenfalls interessant: Wie Computerspieler die Menschheit voranbringen.

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Eine Reaktion
Karl Marks

Ist auch besser so, ich hatte schon Angst es würden Gelder für Bildung verschwendet. Puh - nochmal Glück gehabt.

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