Software & Infrastruktur

Contactually: Ein CRM für die Hosentasche für Unternehmen und Freiberufler

Contactually. (Screenshot: Contactually / Grafik: FrameApp)

Contactually ist ein webbasiertes CRM-System, das sich vor allem an Freelancer sowie kleine und mittelständische Unternehmen richtet. Wir verraten euch, was das Tool alles kann.

Contactually ist ein schickes CRM-System für Freelancer und kleinere Team. (Screenshot: Contactually)

Contactually ist ein schickes CRM-System für Freelancer und kleinere Team. (Screenshot: Contactually)

Contactually: CRM-System für Freelancer und kleinere Gruppen

CRM steht für Customer-Relationship-Management, was zu Deutsch Kundenbeziehungsmanagement bedeutet. CRM-Systeme dienen zur Erfassung von Kundenkontakten und deren Pflege. Vor allem auf Freelancer und kleine Unternehmen wirken die komplexen Systeme aber oft eher abschreckend, obwohl sie eigentlich eine Arbeitserleichterung darstellen sollten. Das webbasierte Tool Contactually versucht es Einsteigern so einfach wie möglich zu machen und bietet daher nach der Anmeldung eine interaktive Anleitung an, die mit verschiedenen Videos gespickt ist.

Entsprechend schnell können sich Nutzer in dem CRM-System zurechtfinden. Kontakte lassen sich aus verschiedenen Quellen importieren und mit den Kontakten aus sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und LinkedIn verknüpfen. Außerdem kann Contactually auch als Erweiterung eines bestehenden CRM-Systems genutzt werden. Dazu bieten die Macher eine Integration von Salesforce, Highrise, Pipedrive und SugarCRM an. Darüber hinaus versteht sich Contactually auch auf die Zusammenarbeit mit Google Contacts, MailChimp, Mad Mimi, zapier und BombBomb.

Contactually: Immer aktuelle Informationen über eure Kontakte dank Social-Media-Integration

Contactually versucht alle Daten automatisch auf dem neusten Stand zu halten und kann so beispielsweise auf eine bei LinkedIn eingetragene Job-Änderung reagieren. In der Kontaktansicht lassen sich so nicht die letzten Mail-Kontakte, sondern auch aktuelle Informationen von den sozialen Netzwerken anzeigen. Zur Organisation eurer Kontakte könnt ihr sie in unterschiedlichen Gruppen sortieren. Ihr könnt für jede Gruppe festlegen, wie viel Zeit nach einer Kontaktaufnahme verstreichen soll, bis euch Contactually an einen erneuten Kontaktversuch erinnert.

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Außerdem könnt ihr auch einen genauen Workflow für die unterschiedlichen Kontakte festlegen, an den euch Contactually dann bei bedarf erinnert. Mit den sogenannten Pipelines könnt ihr Deals oder andere Geschäftsprozesse die aus unterschiedlichen Schritten bestehen auf einfache Art und Weise festhalten. Dank der sinnvollen Visualisierung könnt ihr die Prozesse gut im Auge behalten. Über ein Bookmarklet für den Browser erlaubt euch Contactually das Teilen von interessanten Artikeln mit euren Kontakten. Dank Templates könnt ihr schnell personalisierte E-Mails an eure Kunden schreiben, in denen nicht nur der Name, sondern beispielsweise auch die letzte Kontaktaufnahme vermerkt wird.

Für unterwegs bietet Contactually auch Apps für iOS und Android an, die entsprechen aber leider noch nicht ganz dem hohen Niveau der Web-App. Die Preise für Contactually beginnen bei 17,99 US-Dollar pro Monat und Nutzer. Ab 20 Nutzern soll es einen Rabatt geben, für den ihr euch per E-Mail bei Contactually melden müsst.

Wenn Contactually nicht das richtige Tool für euch ist, dann solltet ihr einen Blick auf unseren Artikel „CRM-Systeme für Startups und Webworker: 15 Tools, um dem Kundendschungel zu entkommen“ werfen.

Contactually
Preis: Kostenlos
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3 Kommentare
Christian Wauer

Eine weitere schlanke und webbasierte CRM-Lösung für Freiberufler ist http://www.crmini.de – natürlich bereits für Smartphones und Tablets optimiert.

Die Basis-Variante ist sogar kostenlos und es gibt eine Schnittstelle zu XING – für Login/Registrierung und für die Übernahme aller Kontaktdaten.

Antworten
jantheofel
jantheofel

Als ich vor etwa 1,5 Jahren Contactually entdeckte, war ich von dem Konzept sehr begeistert. Inzwischen ist diese Begeisterung einer breiten Frustration gewichen: Wesentliche Features (Opt-Out, Unterscheidung Herr/Frau, echte Template-Engine, Xing-Anbindung, …) fehlen selbst Monate nachdem sie versprochen wurden. Dazu kommen aktuell massive Bugs und der Support ist grundsätzlich erst ab Mittags (US-Zeiten) zu erreichen. Wird mit einem Update also ein neuer Bug ausgerollt, so bist du als europäischer Nutzer hat mal einen halbe Tag ohne System. (Gestern passiert. Heute wieder passiert.)

Den ganzen Frustrationsbericht habe ich hier mal zusammengeschrieben: http://www.theofel.de/archives/2015/04/why-contactually-sucks-finger-weg.html

Ich kann daher vor dem System nur noch warnen und dringend dazu raten, etwas anderes zu nutzen.

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JensK
JensK

Hallo jantheofel,

falls Du das noch liest – ist Deine Erfahrung so schlecht geblieben?

Viele Grüße, Jens

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