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Container-Host: Erste Vorschau auf Fedora Core OS verfügbar

Fedora Core OS kann getestet werden. (Bild: Fedora Magazine)

Mit Fedora Core OS will die von Red Hat unterstützte Community ein neues einheitliches System für den Container-Einsatz bereitstellen. Nach etwa einem Jahr Arbeit gibt es nun eine erste Vorschau.

Mit der Übernahme des Unternehmens Core OS musste Red Hat die Frage klären, wie und ob seine Fedora-Community die Technik des Startups integrieren könne. Die daraus entstandene Initiative, Fedora zur Upstream-Community für Core-OS-Technik zu machen, kann nun einem wichtigen Meilenstein für das Projekt vermelden: Die erste Vorschau auf Fedora Core OS ist verfügbar.

Diese neue Variante der von der Community gepflegten Linux-Distribution soll die Nachfolge sowohl von Fedora Atomic Host als auch von Core OS Container Linux antreten. Wie diese beiden soll auch Fedora Core OS für den Einsatz als Containerhost genutzt werden. Laut Ankündigung werden dafür das automatische Update-Modell sowie die Philosophie des Container Linux mit der Pakettechnik, der OCI-Unterstützung und der Sicherheit durch SE-Linux des Atomic Host vereint.

Speziell für Container-Workloads entwickelt

Das Team schreibt: „Fedora Core OS wurde als sicherer und zuverlässiger Host für Rechencluster entwickelt. Es wurde speziell für die Ausführung von Container-Workloads ohne regelmäßige Wartung entwickelt und aktualisiert sich automatisch mit den neuen Betriebssystemverbesserungen, Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates. Es verteilt sich per Ignition selbst, betreibt Container mit Podman und Moby und aktualisiert sich atomar und automatisch mit RPM-Ostree.“

Bei Podman handelt es sich um eine Alternative zu dem Docker-Client, Moby bildet die Grundlage für Docker und RPM-Ostree sorgt für atomare Updates. Das Konfigurationswerkzeug Ignition erstellt Partitionen und Dateisysteme, Nutzerkonten oder auch Systemd-Units. Damit soll eine unveränderliche Infrastruktur möglich werden. Ebenso, wie auch Container in diesem Sinne unveränderlich sind. Um Neuerungen zu verteilen, werden diese neu gebaut. Ignition soll das für das Host-System ermöglichen, die Konfiguration von Dateien in /etc etwa soll dank Ignition unnötig werden.

Autor des Artikels ist Sebastian Grüner.

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