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Conti wird Partner bei BMW-Allianz zum autonomen Fahren

(Bild: BMW)

Der Autozulieferer Continental tritt der Allianz um BMW für selbstfahrende Autos bei. Als Systemintegrator spiele Continental eine „Schlüsselrolle“ bei der Industrialisierung der Plattform.

Continental spielt Schlüsselrolle als Systemintegrator bei den BMW-Plänen

Der Autozulieferer Continental tritt der Allianz um BMW für selbstfahrende Autos bei. Conti wird Entwicklungspartner der am Dienstag in Hannover mitteilte. Als Systemintegrator spiele Continental eine „Schlüsselrolle“ bei der Industrialisierung der Plattform. „Die Kooperation mit den beteiligten zentralen Partnern bietet die einmalige Chance, vorweg zu fahren und die Zukunftstechnologien schneller auf die Straße zu bringen“, sagte Conti-Vorstandsmitglied Frank Jourdan.

Continental will automatisiertes Fahren weiter vorantreiben und entwickelt intelligente Technologien, die immer mehr Fahrfunktionen übernehmen können sollen. (Foto: Continental)

BMW, Intel und Mobileye hatten bereits im vergangenen Jahr ein Bündnis geschmiedet, um eine technologische Plattform für hoch- und vollautomatisiertes Fahren zu entwickeln. Diese soll auch anderen Autoherstellern zur Verfügung gestellt werden. Mitte Mai hatte bereits der Conti-Rivale Delphi in der Partnerschaft eine ähnliche Rolle wie Continental übernommen. Intel ist derzeit dabei, die israelische Mobileye für rund 15,3 Milliarden US-Dollar (13,7 Mrd Euro) zu übernehmen.

Mit der Hilfe von Continental will BMW bis 2o21 autonomes Fahren serienreif machen

Mit jedem weiteren direkten Zulieferer komme man dem Ziel näher, sagte BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich laut Mitteilung. „Wir wollen sicheres autonomes Fahren bis 2021 zur Serienreife bringen und diese Technologie aktiv gestalten.“

Seit 2014 testet Continental automatisiertes Fahren auf öffentlichen Straßen in Japan. (Foto: Continental)

Anfang April hatten Daimler und Bosch angekündigt, gemeinsam die Entwicklung des vollautomatisierten und fahrerlosen Fahrens vorantreiben zu wollen. Die beiden Unternehmen hatten eine Entwicklungskooperation vereinbart.

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