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Continental und Vodafone kündigen Stauwarner und digitale Schutzschilde an

Vodafone-Conti-Kooperation für mehr Sicherheit auf Straßen. (Bild: Continental)

Vodafone und Continental verstärken ihre Zusammenarbeit und wollen mit gemeinsam entwickelten Vernetzungskonzepten die Sicherheit auf den Straßen in Deutschland verbessern.

Zum Start der Cebit kündigten die Unternehmen dafür konkrete Projekte an. So wollen die Partner in Vodafones neuem „5G Mobility Lab“" zum Beispiel einen intelligenten Stauwarner und einen „digitalen Schutzschild für Fußgänger und Radfahrer“ entwickeln. Ein Fahrzeug müsse sich heute sowohl im Straßen- als auch im Datennetz souverän bewegen können, sagte Continental-Manager Johann Hiebl. „In der Kooperation mit Vodafone bringen wir die Experten aus beiden Welten zusammen.“

Kooperation für vernetzte Sicherheit im Straßenverkehr

Bei dem vernetzten Stauwarner teilen die im Umkreis befindlichen Fahrzeuge nicht nur untereinander die Informationen, sondern verbreiten sie auch über das herkömmliche Mobilfunknetz. So könnten Fahrzeugen, die noch mehrere Kilometer entfernt sind, alternative Routen vorgeschlagen werden, hieß es. Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe vom Stauende erhielten eine Warnmeldung.

2017 gab es auf Deutschlands Straßentäglich 7.100 Verkehrsunfälle.

Der digitale Schutzschild soll ebenfalls den Informationsfluss unter den Fahrzeugen sowie eine Verbindung zur Cloud – jeweils in Echtzeit – ermöglichen. Im Auto integrierte Kameras nehmen dabei Livebilder auf und schicken sie per schnellem 5G-Mobilfunk in die Cloud, wo sie mit Hilfe künstlicher Intelligenz analysiert werden. Bei einer erkannten Gefahrensituation erfolgt dann per Mobilfunk eine Warnung an die Fahrzeuge im nächsten Umfeld.

Zur Vermeidung von Auffahrunfällen, testen Continental und Vodafone die „intelligente Warnung“ vor einem Stauende.(Bild: Continental)
Zur Vermeidung von Auffahrunfällen testen Continental und Vodafone die „intelligente Warnung“ vor einem Stauende. (Bild: Continental)

Digitaler Schutzschild aus der Cloud

Das alles soll quasi in Echtzeit erfolgen können. Für den schnellen Datentransfer testen die Unternehmen mit „Mobile Edge Computing“ ein Verfahren, das das Rechenzentrum für die Datenverarbeitung immer in der Nähe des Nutzers halten soll. Durch die Auslagerung der Berechnungen bedarf es zudem keiner teuren und leistungsstarken Chipsets im Auto selbst.

Beim digitale Schutzschild für Fußgänger hilft die Vernetzung zwischen Fahrzeugen, Autofahrer vor Fußgängern zu warnen, bevor sie überhaupt ins Sichtfeld kommen. (Bild: Continental)
Beim digitale Schutzschild für Fußgänger hilft die Vernetzung zwischen Fahrzeugen, Autofahrer vor Fußgängern zu warnen, bevor sie überhaupt ins Sichtfeld kommen. (Bild: Continental)

Continental arbeitet bereits seit einiger Zeit gemeinsam mit Vodafone an verschiedenen Vernetzungskonzepten. Zuletzt kündigten die Unternehmen eine digitale Plattform für die Überwachung von Reifen an Nutzfahrzeugen an. Im Mai eröffnete Vodafone sein Forschungslabor für den neuen Mobilfunkstandard 5G in Düsseldorf. Dort werden künftig alle Produkte, die über den Standard funken, getestet und zertifiziert. dpa

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