Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Continuous Delivery und Daten in der EU: Die wichtigsten Neuerungen für Googles Cloud-Kunden

Google stellt neue Cloud-Features vor. (Foto: Shutterstock.com)

Auf der Cloud-Next-Konferenz hat Google einige Neuerungen für Unternehmenskunden vorgestellt. Mit Cloud Build bekommt die Google-Cloud jetzt eine CI/CD-Pipeline. G-Suite-Kunden wiederum bekommen KI-Funktionen und können festlegen, wo ihre Daten gespeichert werden.

Im Rahmen der Cloud-Next-Konferenz im Moscone Center in San Francisco hat Google eine Reihe von Neuerungen für die Unternehmenskunden des Konzerns vorgestellt. Besonders interessant für Nutzer der Google-Cloud ist die Einführung einer vollständig verwalteten Continuous-Delivery-/Continuous-Deployment-Lösung namens Cloud Build. Builds lassen sich damit wahlweise aus Googles hauseigener Git-basierter Versionsverwaltungslösung Cloud-Source-Repositories, eine in die Google-Cloud hochgeladene Quelle, über Github oder Bitbucket erstellen.

Mittels entsprechender Branch- oder Tag-Regeln kann der Build-Vorgang dann automatisch ausgelöst werden. Google lässt Nutzern von Cloud Build außerdem die Wahl, welche Aspekte ihrer Lösung genutzt werden. Das soll die Integration in bestehende Continuous-Integration- beziehungsweise Continuous-Delivery-Pipelines ermöglichen. Die ersten 120 Build-Minuten sind für Nutzer der Google-Cloud kostenlos. Danach fallen Kosten in Höhe von 0,0034 US-Dollar pro Minute an.

Google bringt neue KI-Features in Hangout Chats und andere G-Suite-Produkte. (Grafik: Google)
Google bringt neue KI-Features in Hangout Chats und andere G-Suite-Produkte. (Grafik: Google)

G-Suite: KI und freie Wahl der Speicherregion

Nutzer von Googles cloud-basierter Produktivitätslösung G-Suite sollen zukünftig von einigen neuen KI-Funktionen profitieren. Hangout Chats generiert beispielsweise auf Basis künstlicher Intelligenz mögliche Antworten. Statt selbst zu tippen, reicht dann ein Klick auf die entsprechende Antwort. In Gmail wiederum hilft KI beim Vervollständigen von E-Mails. Die Funktion stand Nutzern der Consumer-Variante bereits seit längerem zur Verfügung. Ebenfalls neu: In Google-Docs soll zukünftig eine KI-basierte Grammatikhilfe beim Verfassen von Texten helfen.

Auf der Admin-Seite hat sich ebenfalls etwas getan: G-Suite-Nutzer können zukünftig auswählen, in welcher Region ihre Daten aus Gmail, dem Google-Kalender und Google-Drive gespeichert werden sollen. Zur Auswahl stehen die USA oder Europa. Darüber hinaus steht Administratoren ein neues Tool zur Verfügung, um etwaige Sicherheitsprobleme im Unternehmen erkennen zu können. Damit lassen sich beispielsweise schadhafte E-Mails oder Dateien in Drive-Ordnern über die gesamte Organisation hinweg erkennen und entfernen. Interessierte Unternehmenskunden können sich derzeit für die Testphase anmelden.

Ebenfalls interessant:

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.