Ratgeber

Corona: Mit nur 4 dieser 12 Tools arbeitet ihr im Homeoffice wie im Büro

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Face-to-Face mit Chefin und Kollegen – Video-Calls und Konferenzen

Nur weil wir alle zuhause sitzen, können wir unserem Team bei Bedarf dennoch ins Gesicht sehen. Gerade für Meetings und größere Konferenzen ist das wichtig. Außerdem sollte man ja doch zumindest ein bisschen social bleiben. Schon mit den eben genannten Messengern Slack, Teams und Hangouts Meet sind recht einfach Video-Calls möglich. Es geht aber auch noch günstiger, umfangreicher oder einfacher.

Videokonferenz in Zoom. (Screenshot: Zoom)

Für Video-Calls und unsere Konferenzen setzen wir in der t3n-Redaktion neben Slack vor allem auf Zoom.* Die Software bietet sich besonders für Meetings an, da es stets einen Moderator gibt, zu dem sich alle anderen dann zuschalten. Man braucht nur den passenden Zugangslink. Wer gerade ins Mikro spricht, dessen Kamerabild wird in groß angezeigt, während alle Zuhörenden klein eingeblendet sind. Bleibt ihr in euren Meetings bei unter 100 Teilnehmenden und unter 40 Minuten am Stück, geht’s kostenlos. Die könnt ihr dann sogar mitschneiden und speichern. Für Calls zwischen nur zwei von euch, reicht ein Free-Account bei Zoom ohnehin. Braucht ihr mehr, geht’s ab 13,99 Euro pro Moderator im Monat los – bis zu 100 Leute können sich dann in eine Konferenz einwählen, die bis zu 24 Stunden dauern kann.

Was auch immer noch und weiterhin eine Option für simple Video-Calls und Konferenzen bleibt, ist tatsächlich Skype.* Die Software kennen wohl die meisten von euch und funktioniert für bis zu 50 Teilnehmende ohne Probleme. Skype ist kostenlos, nur wenn ihr damit auf tatsächliche Telefonnummern telefoniert, was möglich ist, fallen Kosten an. Für den Einsatz im Unternehmen gab es bis vor einiger Zeit noch Skype for Business, das mittlerweile jedoch von Microsoft Teams abgelöst wurde.

Skype 8.0

Skype 8.0 für den Desktop. (Bild: Microsoft)

Mit den von uns vorgestellten Lösungen, geht’s besonders gut und funktionsreich. Für das fixe Face-to-Face greift am besten auf Video-Chat-Funktionen eurer bereits vorhandenen Tools zurück. Noch mehr Video-Call-Lösungen findet ihr hier.

Verwaltung auch vom Sofa aus – Tools für Projektplanung und Management

Viele von euch greifen wahrscheinlich eh schon auf das eine oder andere Projektmanagement-Werkzeug zurück. Aber besonders, wenn manche Kommunikationswege im Homeoffice wegfallen oder zumindest weniger direkt werden, ist wichtig, dass alle klar haben, wann wer was wie zu tun hat – und was da alles dran hängt. Ein paar Empfehlungen haben wir hier in Kurzform für euch parat. Noch mehr Tipps zu Projektmanagement-Tools findet ihr hier.

Beispielhafte Projektverwaltung in Asana. (Screenshot: Asana)

Wenn es um Koordination von Projekten geht, ist das Wort Asana schnell in aller Munde – und das nicht von ungefähr. Das mittlerweile zu einem Task-Management-Giganten heran gewachsene Programm ermöglicht euch, so ziemlich jedes Projekt virtuell abzubilden. Es eignet sich daher auch und besonders für Unternehmen mit großen Vorhaben und vielen Team-Mitgliedern. Dabei ist für Planung über Vertrieb und Marketing quasi alles an Bord. Die absoluten Basics gibt’s kostenlos für bis zu 15 Personen. Wirklich effizient und auch in großer Runde lässt sich Asana dann ab 10,99 Euro pro Monat und User nutzen.

Ein Klassiker unter den Projektmanagement-Boards bleibt Trello – besonders, wenn ihr in kleineren Teams zusammenarbeitet und daher keine LKW-Ladung an Features und Funktionen braucht. Für kleine Teams von bis zu zehn Personen reicht auch hier schon oft die kostenlose Variante, die es auch als Desktop-Client gibt. Danach geht’s für 9,99 US-Dollar pro User und Monat los. Sehr schön: Nutzt ihr neben Trello auch das oben bereits erwähnte Slack, könnt ihr die beiden per Slack-App miteinander verzahnen.

Airtable soll dann zum Einsatz kommen, wenn Google Spreadsheets an ihre Grenzen stoßen. (Screenshot: Airtable)

Airtable ist besonders dann was für euch, wenn ihr viel mit Excel arbeitet oder gearbeitet habt. Das Tool erlaubt euch viele Projektmanagement-Features in Tabellen-Form zu nutzen, kann aber eine Menge mehr als das komplexe Microsoft-Programm. Highlight ist eine spezielle Spaltenvariante in einer Tabelle, mit der ihr diese mit einer anderen Tabelle verknüpft. Grundlegend könnt ihr Airtable kostenlos nutzen – für mehr Features bietet sich jedoch die Version ab 10 US-Dollar pro Person und Monat an.

Wenn ihr es noch effizienter wollt, könnt ihr auf bereits existierende Vorlagen zurückgreifen – hier wären mal eben schlappe 250, bei denen ihr euch unter anderem für Trello und Airtable bedienen könnt.

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Dein t3n-Team

8 Kommentare
Adalbert Szymczak
Adalbert Szymczak

Was soll der Artikel dem Home Officer bringen?
Es ist zwingend notwendig, dass mit der Software, die in der Firma verwendet und freigeben für Home Office ist, gearbeitet wird. Die IT,ler würden Ihnen was erzählen. Denn was bringt Slack oder MS Teams oder die vorgestellten Messenger und Chats, wenns keiner meiner Kollegen oder Chefs anwendet,nämlich garnichts!

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Benkt
Benkt

Als „Oberentscheider“ für alles bei mir in der Firma finde ich diese Artikel durchaus interessant. Gerne schaue ich mir die Vorschläge durch und entscheide im Team oder gar eigenmächtig, ob eine Software oder ein Dienst gekauft wird.
Und sicher ist auch in anderen Firmen die IT-Abteilung oder die Etage darüber interessiert, wenn es neue Vorschläge für etablierte, möglicherweise angestaubte Lösungen gibt. Einfach mal anfragen :D

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Julius Beineke

Hallo Adalbert,

danke für deine Nachfrage. Und du hast natürlich völlig recht – genau deswegen haben wir an einigen Stellen ja auch darauf hingewiesen, dass man im Idealfall zumindest vorerst das nutzt, was im Unternehmen/unter Kolleg*innen eh zum Einsatz kommt.
Es soll bei dieser Sammlung von Tools in erster Linie darum gehen, schnell eine Basis schaffen zu können, mit der man im Homeoffice losarbeiten kann.

Viele Grüße, bleib gesund!

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Belnas
Belnas

Warum keine freie Open Source Tools wie Mattermost, Riot, Nextcloud, Telegram etc?
Das ist aus Datenschutz Sicht viel sinnvoller und man ist unabhängig von Google, Microsoft, Amazon etc.

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Dennis
Dennis

Die „Tippliste“ mit den ganzen „Übersee“-Tools finde ich aus Datenschutz schon etwas bedenklich. Unternehmen mit eigenen IT Abteilungen oder ordentlichen IT Dienstleister werden die rechtlichen Fallstricke schon beachten, aber unbedarfte kleine Firmen oder vielleicht auch einzelne Mitarbeiter können durch solche „Tipps“ schon mal schnell auf rechtliches Glatteis geraten.
Eine Bitte also, auch wenn die Tools alle hip sind und im Startup Loft gut ankommen, nur Tipps geben, die mit den üblichen EU-weiten Rahmenbedingungen vereinbar sind.
Danke

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Julius Beineke

Hallo Dennis,

danke für deinen Kommentar! Du hast natürlich völlig recht – in Sachen Datenschutz ist da bei allem noch Raum nach oben.
Es soll bei dieser Sammlung von Tools in erster Linie darum gehen, schnell eine Basis schaffen zu können, mit der man im Homeoffice erst einmal losarbeiten kann. Wir sind natürlich auch schwer davon ausgegangen, dass viele unserer Leser*innen ohnehin schon entsprechende Lösungen in place haben. Wer das unglücklicherweise noch nicht hat, kann mit unseren Empfehlungen aber erstmal grundlegend anfangen und etwa im Austausch via Slack oder Google dann auch auf bessere Lösungen kommen.
So, wie man ja einst auch den Internet Explorer in erster Linie dafür nutzte, um sich andere Browser zuzulegen. ;-)

Viele Grüße, bleib gesund!

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CarAug
CarAug

Homeoffice hin und Homeoffice her. Versuchen Sie mal SAP aus der Ferne ohne Brreitband zu bewegen. Glasfaser und flächendeckendes 4G sind wohl vorher zu haben, danach Soft- u d Hardware. Ohne dem geht gar nichts.

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MrX.
MrX.

Ich frage mich wie Homeoffice funktionieren soll wenn die CAD Anwendungen wie Inventor, EPLAN, technische Tools und Dongles am Dongleserver im Firmennetzwerk hängen?
Es ist schon lahm im Firmennetzwerk damit zu arbeiten, wie soll das über den dünnen DSL-Leitungen die wir auf dem Land haben funktionieren?
Alle 2000 MA greifen von aussen auf die Server zu….

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