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Coup: Längere Strecken werden deutlich teurer

Bosch-Tochter Coup ist einer der bekanntesten Elektroroller-Sharing-Dienste. (Foto: Coup)

E-Roller-Vermieter Coup führt ein flexibleres Preismodell ein. Kurze Fahrten werden damit günstiger, längere hingegen teilweise deutlich teurer.

Coup will sich zukünftig von dem eher starren Preismodell lösen und auf Minutenbasis abrechnen. In Berlin sollen die Elektroroller des Dienstes ab 1. April 2019 für 0,21 Euro pro Minute gemietet werden können. Die Mindestmietzeit sinkt von 30 auf zehn Minuten. Coup-CEO Bernd Schmaul erklärt die Veränderung mit Kundenfeedback. „Verstärkt besteht die Nachfrage nach einem günstigeren Preis für kurze Fahrten“, so Schmaul.

Wer jedoch einen Elektroroller des Anbieters für einen etwas längeren Zeitraum mieten will, der zahlt nach dem neuen Modell kräftig drauf. Bislang kosteten die ersten 30 Minuten drei Euro. Für weitere zehn Minuten verlangte der Anbieter einen Euro Aufschlag. Wer also für nur 15 Minuten einen Coup-Roller nach dem neuen Preismodell mietet, zahlt bereits mehr als den bisherigen Minimalbetrag von drei Euro. Eine Fahrt über 30 Minuten ist sogar mehr als doppelt so teuer als bislang. Nur bei Fahrten von einer Dauer bis etwa 14 Minuten ist das neue Preismodell demnach aus Kundensicht günstiger.

Scooter-Sharing: Coup senkt Mindestalter auf 18 Jahre

Ab 1. April setzt Coup auch das Mindestalter für den Dienst herunter. Schon ab 18 Jahren können Fahrerinnen und Fahrer an den vier Standorten Berlin, Tübingen, Madrid und Paris die Elektroroller von Coup nutzen. Bislang lag das Mindestalter bei 21 Jahren. Außerdem sollen in Berlin, Paris und Madrid je 500 Fahrzeuge mehr als bisher eingesetzt werden. Das entspricht laut Coup einer Steigerung von 40 Prozent.

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