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In diese Gründerin hat Carsten Maschmeyer heimlich investiert

Die Gründerin von Crema de Cafe: Julia Stenschke. (Foto: Julia Stenschke)

Mit einem neuartigen Brotaufstrich will Julia Stenschke eine Alternative zu Nutella schaffen. Dafür erhielt sie jetzt Geld von Milliardär Carsten Maschmeyer – abseits seiner neuen TV-Show.

Warum bloß müssen Brotaufstriche wie Nutella immer so süß sein? Diese Frage trieb Julia Stenschke schon länger am Frühstückstisch um. Als ihr Freund dann noch seinen Kaffee über den halben Tisch und damit auch auf Stenschkes mit Nougat-Creme bestrichenem Brötchen verteilte, hätte ihr Ärger groß sein können.

Per Zufall in  TV-Show entdeckt

Doch stattdessen aß Stenschke ihr Brötchen einfach weiter – und war verblüfft: „Die Kombination aus Kaffee und Schokolade schmeckte viel besser als erwartet“, erzählt sie im Gespräch mit t3n.de. So entstand die Idee zu einem koffeinhaltigen Brotaufstrich namens Crema de Café, den sie heute über ihren Onlineshop verkauft.

Am Mittwoch schaffte es die Berlinerin damit sogar ins Fernsehen. In der neuen Gründershow „Start-up“ von Milliardär Carsten Maschmeyer tauchte die 23-Jährige als Teilnehmerin einer Sight-Seeing-Tour durch Berlin auf, die Kandidaten aus der Sendung organisieren mussten. Sie riefen dazu einige Gründer an, die für eine Gebühr an Bord kommen und ihre Geschäftsidee vor laufender Kamera und Carsten Maschmeyer präsentieren sollten. Unter ihnen war auch Julia Stenschke.

100.000 Euro von Carsten Maschmeyer

Was den Zuschauern verborgen blieb: Obwohl Stenschke gar nicht zum Kandidatenkreis der Sendung gehörte, erhielt sie nach den Dreharbeiten ein Investment von Carsten Maschmeyer. Wie t3n.de erfuhr (Bild.de berichtete zuerst), beteiligte sich der Milliardär mit 100.000 Euro an Crema de Café.

Carsten Maschmeyer investiert in seiner neuen TV-Show in junge Gründer. (Foto: © SAT.1 / Morris Mac Matze)

Im Gegenzug erhielt Maschmeyer rund 33 Prozent der Anteile. „Das war tatsächlich nicht vorgesehen“, sagt Stenschke auf Nachfrage. Von der Bustour habe sie sich Medienaufmerksamkeit erhofft, jedoch kein Investment. „Durch das Team von Herrn Maschmeyer kam erst eine Pitch-Session mit einem Investment-Manager und später der persönliche Kontakt zustande. Dann ging alles recht fix“, so Stenschke.

Maschmeyer selbst hat vor allem das Temperament von Stenschke überzeugt. „Sie ist kreativ, steckt voller Energie, ist willensstark und wissbegierig. Als Investor kann man sich so ein Gründertalent nur wünschen“, sagt der Investor auf Nachfrage von t3n.de. „Seit Jahrzehnten schmieren wir uns Schokolade aufs Brot und trinken Kaffee. Da ist doch eigentlich völlig logisch, dass wir das mal auf andere Weise ganz neu kombinieren“, so Maschmeyer. In den kommenden Monaten will er dem Brotaufstrich von Julia Stenschke zum Durchbruch verhelfen. Neben der Unterstützung beim Online-Auftritt sollen ihre Gläser bald auch in Supermärkten stehen.

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2 Reaktionen
buildnbeam

Wir berichten und dokumentieren über Gründershows und Pitchsendungen, so auch im Fall von Start up. Wir sind sogar der Aufforderung von Carsten Maschmeyer auf Twitter, #RoastCM, gefolgt. Wenn die Dinge nicht gestellt sind, spielen sich die wahren Geschichten im echten Leben ab. Schade, dass sich nicht immer die interessantesten Ideen , Projekte und Konzepte durchsetzen.

Antworten
Insomnia

Wusste gar nicht, dass Kaffe und Schokolade noch nie vorher kombiniert wurden. Frage mich wo die ganzen Süßigkeiten aus Zart-Bitter Schokolade und Kaffee wohl herkommen, die seit vielen Jahren in den Regalen stehen. Brotaufstrich gabs davon auch schon (sogar vegetarisch). Ist wohl wieder alles nur eine Frage des Marketings ;)

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