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Instagram: Cross-Account-Posting – nützliches Werkzeug oder Spamschleuder?

Instagram am iPhone. (Foto: Ink Drop/Shutterstock.com)

Instagram ermöglicht es jetzt, Inhalte auf mehreren Accounts gleichzeitig posten. Was Influencer und Social-Media-Manager zunächst freuen dürfte, könnte aber einen Haken haben.

Bisher war es bei Instagram weder möglich, Posts anderer Nutzer direkt weiter zu teilen, noch, Inhalte auf mehreren eigenen Accounts gleichzeitig zu veröffentlichen. Letzteres ist bei der Facebook-Tochter jetzt erlaubt – zunächst für iOS-Nutzer auch in Deutschland.

Instagram: Postings lassen sich jetzt auf mehrere Konten veröffentlichen

Wer das Feature nutzen will, startet wie bisher mit dem Erstellen eines neuen Posts und fügt ein Foto hinzu. Statt das Bild inklusive Bildunterschrift und Tags wie bisher nur bei Facebook, Twitter oder Tumblr teilen zu können, lässt sich der Inhalt jetzt auch in anderen Konten posten. Dazu muss der Nutzer natürlich in diesen Konten eingeloggt sein. Bis zu fünf verschiedene Konten lassen sich auf einem Gerät managen.

In unserem Kurztest war die Option in der iPhone-App schon verfügbar. Bei Stories ist das Cross-Account-Posting derweil (noch) nicht möglich. Dass Instagram dies künftig ermöglicht und das Feature auch Android-Nutzern zugänglich macht, ist anzunehmen. Bisher hat sich das Unternehmen dazu aber noch nicht geäußert. Eine echte Teilen-Funktion ist damit aber immer noch nicht am Start, wie Techcrunch erklärt.

Die neue Posting-Möglichkeit könnte Influencern und Social-Media-Managern zunächst das Leben etwas erleichtern. Allerdings ist eines der großen Eigenheiten von Instagram gefährdet – die Einzigartigkeit der Postings. Dadurch, dass es bisher nicht so einfach war, Bilder und Videos schnell über mehrere Accounts zu verteilen, könnten Nutzer künftig von einer gefühlten Spamwelle erschlagen werden – zumal ja Social-Media-Gurus ohnehin zu einer sehr gezielten Ansprache verschiedener Zielgruppen raten. Das Tool sollte man also zunächst etwas zurückhaltend einsetzen und die Reaktionen der Nutzer genau beobachten.

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