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5 Tipps: So testest du deine digitalen Produkte erfolgreich

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Apps müssen auf einer Vielzahl an verschiedenen Geräten und oft auch in unterschiedlichen Märkten funktionieren. Worauf man beim Testing achten sollte, liest du hier.

Die Liste an Mobile Devices, Desktop-PCs, Betriebssystemen und Browsern wird immer länger. Mit dem Internet of Things, Smart Home, Industrie 4.0, Connected Cars und Wearables kommen weitere digitale Produkte hinzu, die Unternehmen und Software-Entwickler vor vielfältige Herausforderungen in puncto Qualität und Usability stellen. User erwarten, dass digitale Produkte sofort perfekt funktionieren, Alternativen sind nur wenige Swipes und Klicks entfernt. Hier sind fünf Tipps, wie Unternehmen ihre digitalen Produkte fit machen können.

1. Teste dort, wo sich deine Nutzer befinden

Ein Produkt im heimischen Markt zu veröffentlichen und diese Erfahrungen dann eins zu eins auf andere Märkte zu übertragen, ist in den meisten Fällen eine schlechte Strategie. Erfolgreich sind vor allem jene digitalen Produkte, die den Kontext verstehen, in dem sie verwendet werden. Niemand mag schlecht übersetzte Menüs oder Artikel. Unternehmen, die bei der Entwicklung auch die Lokalisierung nicht aus den Augen lassen, bringen ihren Nutzern Aufmerksamkeit entgegen und stellen Verständnis für die jeweilige Kultur unter Beweis. Lokalisierung bedeutet allerdings, dass Unternehmen und Programmierer ihre Fähigkeiten jenseits von einfachen Eins-zu-Eins-Übersetzungen anwenden müssen. Hier musst du nicht nur regionale Sprachbilder und Redewendungen, sondern auch abweichende Zeichentypen oder verschiedene Währungen, Steuerfragen, Kalendertypen, Zeitzonen und Telefonnummern beachten. Einheimische Tester kennen lokale oder kulturspezifische Besonderheiten, die möglicherweise an nicht-einheimischen Entwicklern, Übersetzern oder Testern vorbeigegangen wären.

2. Arbeite mit erfahrenen Profis zusammen

Du bist gut beraten, wenn du deine Produkte von erfahrenen Testern prüfen lässt, die genau deinem Anforderungsprofil entsprechen und ein tiefgehendes Verständnis für die Besonderheiten der Software-Entwicklung mitbringen. Erfahrene Tester sind daran gewöhnt, Bug-Reports und gezieltes Feedback zu Details, Geräteinformationen, Videos und reproduzierbaren Schritten zu geben. Außerdem minimierst du mit professionellen Testern die Gefahr der Routine. Ein frisches Paar Augen entdeckt einfach andere Fehler, als jemand, der bereits seit längerer Zeit an einem Projekt arbeitet. Mit Profi-Testern sparst du dir die Zeit, dich durch unklare Reportings quälen zu müssen und kannst dich auf die Verbesserung deines Produktes konzentrieren.

3. Kenne deine Zielgruppe und passe dein Testing an

Angenommen, deine Zielgruppe besteht aus Müttern im Alter von 35-45 Jahren, die in Lateinamerika leben. Macht es dann nicht auch Sinn, dass deine Tester ähnlich ticken? Achte beim Zusammenstellen deiner Testgruppen auf demographische Merkmale, um frühzeitig ein klareres Bild über die Reaktion deiner Zielgruppe zu erhalten. Außerdem erhältst du bei einem Test innerhalb deiner Zieldemographie eine bessere Vorstellung davon, welche Geräte deine Endnutzer wahrscheinlich nutzen werden. Um es kurz zu machen: Tester, die deiner Nutzerbasis ähneln, werden dir letztendlich Resultate liefern, die für deine echten Nutzer wirklich relevant sind.

4. Raus aus dem Labor

Das Testing im Labor ist für die frühe Bewertung der Usability gut geeignet. Allerdings liefert die sterile Testumgebung nicht genug Einblicke in die letztendliche Bedienbarkeit deines Produktes. Viele Alltagssituationen lassen sich einfach nicht nachstellen: Die Navigation deiner App mag im Sitzen leicht bedienbar sein, aber können deine User sie auch noch leicht bedienen, wenn sie wenig Zeit haben oder im Bus angerempelt werden? Verlass dein Labor, geh raus zu deinen Nutzern und verlagere dein Testing ins echte Leben. Nur so kannst du prüfen, ob deine Lösung auch im Alltag deiner Anwender besteht.

5. Nutze die gesamte Bandbreite des Testings

Manuell oder automatisiert, Testfälle oder explorativ, Emulatoren oder Fernzugriff: Schöpfe die gesamte Bandbreite der vorhandenen Tools und Methoden aus. Nur eine sinnvolle Kombination aus explorativen Tests in realer Umgebung und einer flexiblen Automatisierungsstrategie deckt die vielfältigen Anforderungen digitaler Produkte ab. Ein gut strukturiertes Testdesign hilft dir dabei, deine Angebote so funktional wie möglich zu entwickeln. Dein digitales Produkt kann noch so schön designt sein – wenn es nicht einwandfrei funktioniert, löschen die Nutzer es und wenden sich anderen Produkten zu. Die Wahl des richtigen Crowdsourcing-Unternehmens ist deshalb der Schlüssel zum Erfolg und zum Zugriff auf professionelle, vertrauenswürdige und verantwortungsvolle Tester.

Als einer der Marktführer im Crowdtesting bietet Applause dir eine breite Geräteabdeckung, tiefe Branchenkenntnis und eine große Community digitaler Experten. Mit Applause investierst du in zeitgemäßes Testing und damit in Qualität, Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit.

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2 Reaktionen
Julia Nikolaeva

Hallihallo,

Zwei Sachen, die eine zum Artikel, die andere zum Applause.

Zum Artikel hätte ich hier eine schöne Ergänzung zum Punkt 1, die nicht Apps, sondern Social Media betrifft:
https://www.hn-websolutions.com/social-media-fuer-internationale-zielgruppen-sprache-kultur-mentalitaet/

Zum Applause würde ich gerne sagen: Schöner Artikel! Normalerweise lese ich keine Sponsored Posts, weil sie oft recht plump Werbung machen. Dieser hier ist aber richtig hilfreich und interessant.

Meine Agentur H&N sucht übrigens auch Tester für Apps. Ich melde mich also noch bei euch. Ihr könnt mich auch gern anschreiben!

Gruß
Julia

Jonathan Blümel

Hallo Frau Nikolaeva,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das freut uns natürlich sehr, dass Ihnen der Artikel gut gefallen hat.

Ich schaue mir den von Ihnen vorgeschlagenen Artikel gleich mal an.

Ich werde Sie dann bezüglich Testing kontaktieren und Sie können ja ganz frei schauen, ob und wie wir Ihnen weiterhelfen können.

Beste Grüße,

Jonathan Blümel von Applause

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