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Software & Infrastruktur

CTO-Interview mit Hermann Schröfl, femory: „Flashdevelop ist der beste Editor für alle Belange rund um Rich Internet Applications“

12 Fragen an Hermann Schröfl, CTO von femory, einem Portal zum Gestalten und Archivieren von Erlebnissen. Nutzer können Bilder, Videos oder Musik auf femory zu Fotoalben oder Diashows zusammenfügen und festlegen, wer die Daten sehen darf. Im Interview mit t3n verrät er unter anderem, wie er als Mediendesigner zum CTO wurde und auf welche Open-Source-Technologien sie bei ihrem Portal setzen.

Wie kam es dazu, dass du heute CTO eines Web-2.0-Startups bist?

Wie schon öfter in meinem Leben war ich einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Nachdem ich mein Studium zum Mediendesigner abgeschlossen hatte, bin ich in der RIA-Abteilung der Interone Worldwide gelandet, wo ich in den letzten Jahren von großartigen Programmierern vieles lernen und für großartige Kunden großartige Projekte in großartigen Teams umsetzen durfte. Trotzdem hatte es mich immer gereizt, mehr in Richtung dauerhafte Gebrauchs-Software zu gehen. Viel zu oft hatte ich an Projekten mit zum Teil nur wenigen Wochen Lebensdauer gearbeitet. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort bahnte sich der Kontakt zu femory an. Ich fand es spannend, etwas ganz Neues aufzubauen. Die Idee, auf einer Plattform Fotos, Videos und vieles mehr zu archivieren, gestalten und zu teilen fand ich super. Einige gute Gespräche später war ich dann CTO von femory.

Welche Technologien und Software-Lösungen sind für den Betrieb von der femory GmbH & Co. KG entscheidend?

Zum größten Teil Open-Source-Technologien. Backendseitig MySQL, PHP, Rails. Das Frontend setzt sich aus durch AJAX-Snippets erweiterte PHP-Templates zusammen, die über das Redaktions- und CM-System Drupal befüllt und verwaltet werden. Der eigentliche Kern unseres Auftritts, die Rich Internet Application zum Archivieren, Gestalten und Teilen von Medienobjekten, basiert natürlich auf Adobe Flex - programmiert im Rahmen der pureMVC Architektur.

Welche Hardware und welches Betriebssystem setzt ihr ein?

Einen hochverfügbaren Server-Cluster unter Red Hat Linux.

Dein aktuell liebstes Tool?

Schon seit einer ganzen Weile flashdevelop. Meines Erachtens der beste Editor den es für alle Belange rund um RIA gibt - und zudem der verlängerte Arm zur Flex SDK.

Was war technologisch gesehen bisher Dein schlimmster Albtraum?

Die Erfindung der Zeit.

Deine größte Baustelle im Moment?

Bei einem Internet-Start-up ist viel Herzblut und Ausdauer gefragt. Natürlich läuft die IT nicht von Anfang an perfekt. Unsere User geben uns viel Feedback und auch die ein oder andere kritische Anregung. Daraus ergeben sich viele kleine Baustellen, an denen wir momentan arbeiten um damit www.femory.de immer besser machen.

Welches Feature würdest Du gerne mal implementieren?

Das Feature, das ich am liebsten implentieren würde gibt's noch nicht - aber vielleicht bau ich's ja noch.

Das Schlimmste als CTO ist...?

...dass es nix Schlimmes ist. Mit einem guten Team im Rücken macht es einfach nur Spaß, sich täglich den Herausforderungen zu stellen.

Was machst Du, wenn Du mal nicht vorm Rechner sitzt?

Die Zeit mit meiner Partnerin genießen.

Mac or PC?

Hauptsache das Gerät nimmt mir das Denken ab.

Was wird der nächste große Hype im Web?

Keine Ahnung wie ihr ihn bezeichnet - ich hoffe dass er einen Mehrwert bringt.

Wie heißt deine Lieblingswebsite zum Thema Web 2.0 und Webentwicklung?

www.labs.adobe.com - fände ich die Technologie aus diesem Softwarehaus nicht einfach nur geil, wäre wohl was falsch gelaufen. Obwohl ich mich frage, wann endlich was besseres kommt ;-) Ansonsten seh ich auf www.thefwa.com gerne mal, was die anderen machen. Darauf lege ich noch diverse Fachforen - und am Schönsten ist's ja doch, sich mit anderen Leuten vom Fach im real life zu unterhalten.

Wer Hermann bei seiner Arbeit über die Schultern schauen möchte, kann ihm weder bei Twitter folgen noch den Blog per RSS abonnieren - sondern schreibt ihm einfach eine E-Mail: hermann.schroefl@femory.de.

Weitere Informationen zur femory GmbH & Co. KG und der eingesetzten Technologien gibt es unter www.femory.de.

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3 Reaktionen
Schoschie

… und wie man Adobe gegenüber derart unkritisch sein kann, ist mir auch schleierhaft. Passt sicherlich zusammen.

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Schoschie

Spricht nicht unbedingt für ihn, dass er sich das Denken von einem Digitalrechner abnehmen lassen will. Ist vermutlich aber leider auch schon so geschehen.

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Tom Hensel

von flashdevelop als "der beste editor" zu sprechen ist meiner meinung nach arg vermessen.
trotz der beschraenkung auf eine einzige plattform (windows) mag flashdevelop noch als editor taugen, angesichts der plattformuebergreifenden alternativen an "richtigen" entwicklungsumgebungen sollte man die kirche im dorf lassen.
immerhin ist flashdevelop kostenlos verfuegbar; ob man als mac-gewohnter entwickler eine virtuelle maschine zur entwicklung vorzieht ist zu bezweifeln. eher winken dort alternativen wie TextMate+Flex SDK und NetBeans+FlexBean..

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