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Software & Infrastruktur

Cyber-Krieg: Google-Sicherheitschef beobachtet zielgerichtete Attacken von Staats-Hackern

Cyber-Krieg droht. (Grafik: t3n)

Der IT-Sicherheitschef von Google warnt vor einem Cyber-Krieg in bisher unbekannten Ausmaßen und fordert einheitliche Standards für die Sicherheit von vernetzten Geräten.

Google-Sicherheitschef: Cyber-Krieg steht bevor

Während Hacker-Angriffe bereits an der Tagesordnung sind und sich immer neue Sicherheitslücken zunutze machen, könnte der erste richtige Cyber-Krieg bevorstehen. Experten warnen bereits davor, dass sich Staaten und Hacker für eine solche Auseinandersetzung im Web mit drastischen Folgen bereitmachen. Nun stimmt auch Gerhard Eschelbeck, Leiter für IT-Sicherheit und Datenschutz von Google, in den Tenor der warnenden Stimmen ein.

Google-Sicherheitschef sieht neue Bedrohungen durch Staats-Hacker. (Foto: zodman / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Eschelbeck zufolge steht uns ein ausufernder Cyber-Krieg mit immer geschickteren Angreifern bevor, wie der Sicherheitsexperte in einem Interview mit dem Spiegel zu Protokoll gab. Dabei habe es die Internetwelt immer öfter mit zielgerichteten Attacken von Staats-Hackern zu tun, die von bestimmten Ländern gesponsert würden, um konkrete Absichten zu verfolgen.

Google: Mehr Sicherheit für Internet der Dinge

Im Visier seiner Sicherheitsbedenken hat Eschelbeck dabei insbesondere das Internet der Dinge. Die Vernetzung von Alltagselektronik berge kaum absehbare Risiken. Daher fordert der Google-Sicherheitschef in dem Spiegel-Interview einheitliche Sicherheitsstandards. Nachdem es Hackern zuletzt gelungen war, sich in Autos einzuhacken, sieht Eschelbeck vor allem hier Gefahren. Die Sicherheit müsse von Anfang an mit eingebaut sein, forderte er von der Branche.

Statt – oft unsicherer – Passwörter empfiehlt Eschelbeck übrigens die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Sein Tipp: Nutzer sollten sich einen sogenannten Security Key anschaffen, der einfach in den USB-Port des Computers gesteckt werden könne.

via www.golem.de

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