Ratgeber

Cyber Monday: Diese Schnäppchen-Tipps solltest du kennen

In den nächsten Wochen werden die Paketdienstleister wieder am Limit arbeiten müssen.  (Bild: Narong Jongsirikul / Shutterstock)

Ab dem Freitag nach Thanksgiving und zum Cyber Monday findet die traditionelle Rabattschlacht im Onlinehandel statt. Doch bei Weitem nicht alle Angebote sind einen Blick wert. Mit diesen fünf Tipps findest du die besten Schnäppchen.

Der Freitag und das Wochenende nach Thanksgiving sind in den USA traditionell die Tage, an denen der Handel das Weihnachtsgeschäft beginnt. Dabei haben sich der schwarzen Freitag im Handel generell und der Cyber Monday bei Amazon und den E-Commerce-Händlern als absolute Schnäppchentage etabliert. Laut der Studie Holiday Retail Survey, die Adobe heute vorgelegt hat, gibt der durchschnittliche Kunde im Schnitt 674 Euro für Weihnachtsgeschenke aus, davon inzwischen mehr als die Hälfte im Onlinehandel. Insbesondere die großen E-Commerce-Plattformen sind hier gefragt: Ein Viertel der Deutschen (26 Prozent) plant einen Großteil ihrer Geschenkebestellungen bei Big Playern wie Amazon, Ebay und Co. Knapp ein Drittel (31 Prozent) will auch Aktionstage wie den Cyber Monday für den Weihnachtseinkauf nutzen.

Knapp jeder zweite Deutsche (45 Prozent) startet seinen Weihnachtseinkauf bereits Mitte November, also zu den beschriebenen, marketing-getriebenen Schnäppchentagen. Bis zum 15. Dezember wollen 86 Prozent alle Geschenke beisammen haben. Doch das wird, fragt man insbesondere Verkäufer in Parfümerien und Buchläden, auch viele Käufer nicht davon abhalten, noch in letzter Minute Geschenke zu kaufen.

Mit diesen 5 Tipps holst du eine ordentliche Ersparnis aus Black Friday und Cyber Monday

Wir haben fünf Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen du auf jeden Fall sparen kannst, wenn du es geschickt angehst.

1. Nutze Dynamic Pricing optimal für deine Zwecke aus

Immer mehr Händler arbeiten mit individuellem und dynamischen Pricing. Dabei ändert sich nicht nur etliche Male am Tag der Preis für eine Ware, sondern die Ware wird auch individuell bepreist, sodass du möglicherweise einen anderen Preis angezeigt bekommst als dein Partner. Dynamic Pricing ist ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem die Regeln nicht festgelegt sind. Auch kann sich hier jeder Händler seine eigenen Gedanken machen. Klar ist aber, dass iPhone- und iPad-Nutzer meist als kaufkräftiger eingeschätzt werden, Nutzern von Preissuchmaschinen unterstellt man dagegen, dass sie besonders preissensitiv sind.

Dabei kann es sich im Rahmen des Retargeting auch lohnen, einen Artikel in den Warenkorb oder auf die Wunschliste zu setzen und dort einige Tage liegen zu lassen. Von manchen Händlern erhältst du dann einige Tage später ein günstiges Angebot. Möglich wird all das mit Tools im Handel, die eine Vielzahl von Datenpunkten und Zugriffen (Interesse, Warenkorb, Kauf …) auswerten und in Echtzeit die Preise anpassen. Außerdem gibt es Robots, die ständig die jeweiligen Preise der Konkurrenz checken.

2. Informiere dich vorher genau, sei flexibel und erliege nicht dem Kaufrausch

27 Prozent der Deutschen kaufen laut der oben zitierten Adobe-Studie Geschenke spontan, also ohne größere Shopping-Strategie. Das ist gerade im Zusammenhang mit der Cyber-Monday-Woche ein schlechter Rat. Denn oft sind Angebote nur für kurze Zeit verfügbar, wovon du dich aber nicht beeindrucken lassen solltest. Informiere dich daher im Vorfeld ausführlich, damit du weißt, welche Modelle beispielsweise bei einem technischen Gerät in Frage kommen und im „Ernstfall“ schnell reagieren kannst. Flexibel solltest du dagegen bei der Farbe oder weniger wichtigen Ausstattungsmerkmalen sein. Wer hier ein Auge zudrückt, erhöht die Chance auf günstige Angebote. Um den Sonderpreis nicht zu verpassen, kannst du entsprechende Alerts setzen, etwa in Preissuchmaschinen wie Idealo oder bei Schnäppchenportalen wie Mydealz.

Wenn eine Ware im Angebot ist, dann kann es ganz schnell gehen. Auch wenn der Freitag dieser Woche und der Cyber Monday inzwischen zur ultimativen Rabattschlacht erklärt werden, ist erwartungsgemäß vieles kaum billiger als an den anderen Tagen im Jahr. Wie die Preisagentur Preishoheit ermittelt hat, gab es satte Rabatte von 20 Prozent und mehr gerade mal in 3,7 Prozent der beobachteten Fälle. Ob ein Preis, den du findest, tatsächlich günstig ist, verraten dir die Preisverläufe von Preissuchmaschinen wie Idealo oder – speziell für Amazon-Preise – die Preisverlaufsanalyse von Camelcamelcamel.

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