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Kryptowährung unter Beschuss: Cyberattacken treffen wichtige Bitcoin-Börsen

(Grafik: Shutterstock)

Vor kurzem hat die Kryptowährung Bitcoin erstmals an der Marke von 3.000 US-Dollar gekratzt. Die Rallye macht Bitcoin-Börsen aber auch zum begehrten Angriffsziel. Einige melden Cyberattacken.

Bitcoin-Hype zieht Gangster an

Um Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum/Ether ist in den vergangenen Wochen ein wahrer Goldrausch entstanden. Allein der aktuelle Platzhirsch Bitcoin erreichte am vergangenen Wochenende erstmals die Marke von 3.000 Euro – und konnte seinen Wert gegenüber dem Jahresbeginn verdreifachen. Noch steiler bergauf ging es mit Ethereum. Allerdings scheint der Hype auch Übeltäter anzuziehen. Mindestens zwei wichtige Bitcoin-Börsen haben in den vergangenen Tagen mit Cyberattacken zu kämpfen gehabt.

Die massiven Gewinne von Bitcoin und Co. ziehen auch Gauner an. (Foto: Shutterstock / Tom Stepanov)

Bitfinex, die größte US-Dollar-basierte Bitcoin-Börse soll am Dienstag und Mittwoch von sogenannten DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) getroffen worden sein, Konten und Gelder der Kunden sollen nicht betroffen gewesen sein.

Attacken auf Bitcoin-Börsen zur Kursmanipulation?

Allerdings könnte es den Angreifern darum gegangen sein, den Bitcoin-Kurs zu manipulieren und von möglichen Preisunterschieden an den verschiedenen Handelsplätzen zu profitieren. Benjamin Roberts, Mitgründer und CEO des Kryptogeld-Startups Citizen Hex, warnte gegenüber CNBC aber Investoren, vorsichtig beim Handeln an den Bitcoin-Börsen zu sein. Der große Hype ziehe neben immer mehr Geld und Investoren auch Cybergangster an, die von den Roberts zufolge eher schwachen Sicherheitsvorkehrungen der Plattformen profitieren wollten.

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Der Bitcoin-Kurs ist nach dem zwischenzeitlichen Hoch am Sonntag in den vergangenen Tagen um mehr als 500 US-Dollar gefallen. Aktuell notiert der Bitcoin-Kurs auf der Plattform Bitstamp bei rund 2.300 US-Dollar. Auch der Ether-Kurs und die Kurse weiterer Digitalwährungen gaben im zweistelligen Prozentbereich nach. Branchenbeobachter sprechen von Gewinnmitnahmen und Korrekturen. Allerdings sind die Kurseinbrüche wieder ein deutlicher Hinweis an potenzielle Investoren, bei den volatilen Kryptowährungen Vorsicht walten zu lassen.

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5 Kommentare
robert lauert
robert lauert

50% der Transaktionen von Bitcoins gehen auf Kosten von Illegalem Handel (Geldwäsche, Drogen, Waffen, …)
49% Spekulanten
1% sonstige (Bitcoins zum Spaß halten, E-Commerce)

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gewaesch
gewaesch

Quelle! Ansonsten Gewäsch!

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MrWasGehtSieDasAn
MrWasGehtSieDasAn

du hast es erfasst :D

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Name
Name

Wo sind die Belege zu einer solchen Aussage?
Da sollte es doch eine seriöse Quelle geben, nicht?

Oder doch nur Spekulationen, sprich: Fake-News, von einem unbedeutenden Kommentator?

Genauso könnte man behaupten:

50% der Transaktionen von Fiat (Euro, Dollar etc.) gehen auf Kosten vonj illegalem Handel …
49% Spekulanten
1% Sonstige

… und das trifft es bei Fiat wohl auch.

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Stefan
Stefan

@robert lauert: woher haben Sie diese Informationen?

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