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Cybercrime: Spyware löst Ransomware ab

Weil sie mit Ransomware-Angriffen zunehmend weniger erfolgreich sind, steigen Cyberkriminelle auf Spyware um, wie Malwarebytes berichtet. Auch Krypto-Miner werden beliebter.

In ihrem Jahresbericht haben die Sicherheitsexperten der Firma Malwarebytes die Angriffsmethoden der Cyberkriminellen unter die Lupe genommen. Demnach nahmen Ransomware-Attacken 2017 im Vergleich zum Vorjahr zwar deutlich zu. Zum Jahresende hin registrierte die Sicherheitsfirma aber eine Trendumkehr in Richtung Spyware und Krypto-Miner, wie ZDNet berichtet.

„Das vergangene Jahr war voll von Wendungen und Wirren in der Cybercrime-Welt, mit großen Ausbrüchen, neuen Infektionsmethoden und der Evolution der Kriminalität im Bereich der Kryptowährungen“, heißt es in dem Malwarebytes-Bericht „Cybercrime tactics and techniques: 2017 state of malware“. Erinnert sei etwa an Wanna Cry oder die Ransomware Petya.

Cybercrime-Übersicht 2017. Ransomware ebbt ab, Spyware gewinnt an Bedeutung. (Grafik: Malwarebytes)

Für 2018 rechnen die Sicherheitsexperten unter anderem mit einem weiteren Erstarken der Krypto-Miner, IoT-Angriffe und Mac-Malware. Außerdem sei von dem Erscheinen neuer Schadsoftware und ausgefeilteren Angriffsmethoden auszugehen. Die in dem Jahresbericht aufgeführten Entwicklungen des Vorjahres könnten Malwarebytes zufolge bei der Bekämpfung der aktuellen Bedrohungen behilflich sein.

Sprunghafter Anstieg von Spyware-Attacken

Ransomware scheint den Cyberkriminellen in Richtung Jahresende nicht mehr erfolgversprechend genug gewesen zu sein. Stattdessen registrierte Malwarebytes einen sprunghaften Anstieg von Spyware-Attacken, mit denen Angreifer versuchen, per Screenshot, Keylogger oder Webcam Daten von Privatpersonen und Unternehmen abzugreifen. In Firmen nahm zudem die Verbreitung von Hijacker-Malware zu.

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