Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

In 6 Werken, auf 3 Kontinenten: Mercedes-Benz gibt neue Details zu Elektroauto-Plänen

Mercedes EQ Concept. (Foto. t3n)

Daimler meint es ernst mit der Elektromobilität. Das Unternehmen hat seine Pläne zur Massenproduktion von E-Autos und ein globales Batterie-Netzwerk angekündigt, die ambitioniert klingen.

Daimler geht die Elektrifizierung seiner Flotte aggressiv an – offenbart ist die Zeit der Konzepte und Ankündigungen bald vorbei. Denn das Unternehmen hat seine Elektroauto-Pläne am Montag konkretisiert.

Für die Mercedes-Benz-EQ-Reihe: Daimler baut globalen Batterie-Produktionsverbund

In insgesamt sechs Werken auf drei Kontinenten will Daimler 2019 seine Elektroautos fertigen. Zu den Standorten gehören Bremen, Hambach, Rastatt, Sindelfingen und Tuscaloosa (USA). Darüber hinaus baut das Unternehmen einen globalen Batterie-Produktionsverbund auf, der „fünf Batteriefabriken auf drei Kontinenten“ umfasse. 2018 werde die zweite Batteriefabrik am Standort Kamenz fertiggestellt. In den Werken werden aber wohl nur Batterien zusammengebaut, die Zellen stammen von Zulieferern.

Mit der EQ-Serie will Autohersteller Daimler in den Elektroautomarkt einsteigen. (Foto: Daimler)

Dem Unternehmen zufolge werde das erste Elektroauto der EQC sein, der auf dem SUV-EQ-Konzept basiert. Produktionsstätte des E-Autos wird ab 2019 Bremen sein, was aber schon eine Weile bekannt ist. Im Laufe des Jahres sollen die „Anlaufvorbereitungen für den EQC“ in Bremen intensiviert werden, heißt es. Im Smart-Werk in Hambach sollen weiterhin, wie seit 2017, der Fortwo Coupé und das Smart Cabrio gefertigt werden. Älteren Meldungen zufolge soll der Cityflitzer Smart ab 2020 nur noch als Stromer angeboten werden.

Auf einen Blick: Die Elektro-Offensive bei Mercedes-Benz. (Grafik. Daimler)

Kurz nach dem Produktionsstart des EQC in Bremen plant Daimler das Elektro-SUV auch bei BBAC, einem Joint-Venture von Daimler und BAIC, in China vom Band rollen zu lassen. In den Mercedes-Benz-Werken Rastatt, Sindelfingen und Tuscaloosa soll die EQ-Modellpalette um Elektrofahrzeuge der Kompakt-, Ober- und Luxusklasse und im SUV-Segement erweitert werden.

Mercedes EQ Concept von allen Seiten
Mercedes EQ Concept. (Foto: t3n.de)

1 von 29

Daimler: Bis 2022 soll das gesamte Mercedes-Benz-Portfolio elektrifiziert werden

Im September 2017 kündigte Daimler-Chef Dieter Zetsche die massive Elektro-Wende an. Bis 2022 soll das komplette Mercedes-Benz-Portfolio elektrifiziert werden. Damit soll jedes Automodell auch als Elektro-Variante oder Hybrid angeboten werden. Bis 2022 seien zudem mehr als zehn reine Stromer-Modelle geplant. Neben dem schon 2016 gezeigten EQ Concept, der als Basis des EQC dient, hat Daimler 2017 den EQA Concept, einen kompakten SUV, gezeigt. Der EQA Concept soll 400 Kilometer Reichweite liefern, der Akku soll in zehn Minuten voll aufgeladen sein.

Nicht nur Daimler, sondern auch Volkswagen investiert massiv in Elektromobilität. Im Zuge der IAA kündigte das Unternehmen an 20 Milliarden Euro in Elektroautos und 50 Milliarden Euro in Batterie-Werke zu investieren. Anfang 2018 erhöhte das Unternehmen die Investitionssumme für Elektroautos auf 34 Milliarden Euro. Die Produktion des ersten Stromers, dem VW I.D., soll 2019 anlaufen, der Marktstart 2020 erfolgen. Preislich soll er deutlich attraktiver als Teslas Model 3 werden.

Weiterlesen:

via electrek.co

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.