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Daimler will 500 Millionen Euro in hochautomatisierte Lkw investieren

Neuer Freightliner Cascadia. (Bild: Daimler)

Daimler startet die Serienentwicklung für hochautomatisiertes Fahren und steckt 500 Millionen Euro in Level-4-Lkw. 2019 soll der erste teilautomatisierte Brummi auf die Straße geschickt werden.

Im Sommer hatte Daimler in Portland im US-Bundesstaat Oregon ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für automatisiertes Fahren gegründet. Im Rahmen der CES in Las Vegas hat der Autobauer jetzt angekündigt, die Serienentwicklung für hochautomatisiertes Fahren (Level 4) starten zu wollen. Dazu investiert Daimler eigenen Angaben nach in den nächsten Jahren 500 Millionen Euro. Hochautomatisierte Lkw sollen „binnen eines Jahrzehnts“ zur Marktreife gebracht werden.

Selbstfahrende Daimler-Lkw: Effizienz steigt, Kosten sinken

Mit selbstfahrenden Lkw sollen Daimler zufolge die Effizienz und Produktivität im Transportgewerbe steigen und die Kosten pro Kilometer signifikant sinken. Die Lkw können rund um die Uhr eingesetzt werden – etwa in verkehrsarmen Zeiten. Zudem soll auch die Sicherheit zunehmen. Bei hochautomatisiertem Fahren nach Level 4 verkehren Lkw in definierten Bereichen und zwischen definierten Knotenpunkten. Ein potenzielles Eingreifen eines menschlichen Fahrers ist nicht notwendig.

An der Entwicklung des Level-4-Systems sollen bei Daimler vor allem Mechatronik-Ingenieure und Robotik-Spezialisten mit IT- und Programmierkenntnissen arbeiten. Daimler will in seinem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Portland hierfür 200 neue Arbeitsplätze schaffen.

Der neue Freightliner Cascadia, der im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommen soll, hat teilautomatisierte Fahrfunktionen, etwa einen aktiven Spurhalte-Assistenten, an Bord. Das System in dem Daimler-Lkw kann selbstständig bremsen, beschleunigen und lenken. Daimler bezeichnet den Freightliner Cascadia als „ersten teilautomatisierten Serien-Lkw auf nordamerikanischen Straßen“.

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