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Daimler investiert in europäischen Uber-Konkurrenten

Taxifiy-Flotte in Tallinn. (Foto: Taxify)

Es gibt ein weiteres Einhorn im Ride-Sharing-Sektor: Der europäische Uber-Konkurrent Taxify wird jetzt auf eine Milliarde US-Dollar bewertet. In einer von Daimler angeführten Finanzierungsrunde erhielt das Unternehmen 175 Millionen Dollar.

Das estländische Ride-Sharing-Startup Taxify hat bei einer von Daimler angeführten Investmentrunde 175 Millionen Dollar eingenommen. Mit dem chinesischen Unternehmen Didi Chuxing hat auch der weltgrößte Ride-Sharing-Anbieter in den europäischen Anbieter investiert. Das Unternehmen, das in 25 Ländern in Europa und Afrika aktiv ist, wird jetzt auf eine Milliarde Dollar bewertet. Zu den weiteren Investoren gehören Korelya Capital und Taavet Hinrikus, der Mitbegründer des Fintech-Einhorns Transferwise.

Taxify will das Kapital nutzen, um die weitere Expansion in Europa und Afrika voranzutreiben. Derzeit hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 10 Millionen Kunden und verfügt über eine halbe Million Fahrer. Im August 2017 hatte Taxify noch erklärt, das Unternehmen habe 2,5 Millionen Kunden. In einem Interview mit Bloomberg im Jahr 2017 erklärte Startup-Gründer Markus Villig, dass sich Taxify als Second-Mover verstehe. „Wir gehen in Märkte, auf denen Ride-Sharing bereits ein erprobtes Konzept ist“, so Villig, der hinzufügte: „Wir wollen keine regulatorischen Probleme und Millionen in Lobbyschlachten verschwenden.“

Taxify ist nicht Daimlers erstes Investment in diesem Sektor

Daimler hat bereits mehrere Investments im Carsharing- und Car-Pooling-Bereich getätigt. Der Autohersteller hat im September 2017 das deutsche Car-Pooling-Startup Flinc übernommen. Außerdem hat der Konzern in die Anbieter Via und Turo investiert. Darüber hinaus hat Daimler im März 2018 sämtliche Anteile von Car2go vom Venture-Partner Europcar übernommen. Anschließend wurde der Mobilitätsdienst mit dem Konkurrenzangebot Drivenow von BMW zusammengelegt. Verwaltet werden die Dienste von einem Joint Venture, das zu gleichen Teilen den beiden Autobauern gehört.

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