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BMW und Daimler legen Mobilitätsdienste zusammen

Daimler und BMW gründen fünf Mobilitäts-Joint-Ventures. (Foto: Daimler/BMW)

Daimler und BMW legen wie angekündigt ihre Mobilitätsdienste zusammen. Das Ergebnis sind fünf Joint Ventures, die sich um jeweils unterschiedliche Marktsegmente kümmern sollen.

Schon im März 2018 hatten BMW und Daimler angekündigt, ihre Mobilitätsdienste zusammenzulegen. Jetzt haben die Konzerne die Details der Zusammenarbeit bekanntgegeben. Die zu Daimler und BMW gehörenden Mobilitätsdienste sollen zukünftig unter dem Dach von fünf Joint Ventures zusammengefasst werden. Jedes davon kümmert sich um einen speziellen Mobilitätsaspekt. In die neugeschaffenen Marken wollen die Automobilbauer nach eigenen Angaben mehr als eine Milliarde Euro investieren. Das Hauptquartier der Joint Ventures soll in Berlin entstehen. Weltweit soll der Zusammenschluss zur Schaffung von bis zu 1.000 neuen Jobs beitragen.

Mytaxi, Moovel und mehr: Diese Mobilitätsmarken von Daimler und BMW verschwinden bald

Ride-Hailing-Angebote werden zukünftig unter dem Markennamen Free Now zusammengefasst. Das bedeutet unter anderem, dass auch die ehemals zum Daimler-Konzern gehörende Mytaxi-App noch im Laufe des Jahres unter dem neuen Namen firmieren wird. Reach Now wiederum ist die neue Marke für multimodale Mobilität, also das Buchen unterschiedlicher Verkehrsmittel aus einer einzigen App heraus. Daimler steuert in diesen Bereich die App Moovel bei, die ebenfalls in der kommenden Zeit umbenannt und dann unter dem neuen Markennamen Reach Now verfügbar sein wird.

Die Carsharing-Angebote Car2go (Daimler) und Drivenow (BMW) werden unter dem neuen Namen Share Now zusammengefasst. Unter dem Namen Park Now wiederum sollen Parkdienste betrieben werden. Vermutlich werden Daimler und BMW unter dem Markennamen ihre Angebote Parknow und Parkmobile vereinen. Das fünfte Joint Venture, Charge Now, konzentriert sich auf Betrieb und Nutzung von Ladestationen für Elektroautos.

Perspektivisch sollen auch autonome Taxidienste unter dem gemeinsamen Dach betrieben werden, heißt es von Daimler und BMW. „Unsere Vision ist klar: Die fünf Services verschmelzen immer mehr zu einem Mobilitätsangebot mit voll-elektrischen und selbstfahrenden Flotten, die sich selbstständig aufladen und parken sowie mit anderen Verkehrsmitteln vernetzen lassen“, erklärt BMWs Vorstandsvorsitzender Harald Krüger.

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Eine Reaktion
Christopher Jahns

Es geht nur gemeinsam, nachhaltig erfolgreich zu sein. Gegenseitig um Marktanteile zu kämpfen, bringt keines der Unternehmen weiter. Es besteht zwar dann auch die Möglichkeit der Monopolbildung, was neuen Start-ups natürlich den Marktseinstieg erschwert, aber solche Joint Ventures sind unumgänglich.

Herzlichst, Christopher Jahns

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