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Gadgets & Lifestyle

DanaLock: Das smarte Türschloss zum Kampfpreis [CeBIT 2014]

Smartes Türschloss mit Bluetooth- und Z-Wave-Unterstützung. (Foto: DanaLock)

Smart, schick und günstig – mit diesen Argumenten will der dänische Hersteller Poly-Control sein intelligentes Türschloss in die Haushalte der Welt bringen. Wir haben uns das Produkt auf der CeBIT in Hannover angeschaut.

DanaLock: Türen schlüssellos und per App öffnen

DanaLock: Mit dem smarten Türschloss sollen Nutzer ihre Haustüren schlüssellos per App öffnen. Die Besonderheit: Das Gerät unterstützt sowohl Bluetooth als auch Z-Wave. (Foto: DanaLock)
DanaLock: Mit dem smarten Türschloss sollen Nutzer ihre Haustüren schlüssellos per App öffnen. Die Besonderheit: Das Gerät unterstützt sowohl Bluetooth als auch Z-Wave. (Foto: DanaLock)

„Kein Schlüssel, nur dein Smartphone“, so bewirbt der dänische Hersteller Poly-Control sein smartes Türschloss. Die Zielgruppe des auf DanaLock getauften Geräts ist schnell ausgemacht: Es sind Menschen mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis, aber wohl auch solche mit großem Talent darin, Hausschlüssel zu verlieren oder längere Sicherheitscodes in Firmenumgebungen zu vergessen.

Eine Lösung für dieses Problem bringt Poly-Control in Form einer intelligenten Schlossvorrichtung, die mit einer Smartphone-App zusammenarbeitet. Auf der CeBIT in Hannover haben wir das Produkt näher unter die Lupe genommen. Zuallererst fällt das Schloss durch sein eher puristisches, aber robust anmutendes Design auf. Das Schloss gibt es in einer schlichten Schwarz-Silber-Kombination aus gebürstetem Aluminium – das soll dem Schloss einen „skandinavischen Touch“ verleihen, wie man uns mitteilt.

Türcodes lassen sich mit Freunden und Bekannten teilen

Die Installation soll nach Angaben des Herstellers nicht länger als zehn Minuten in Anspruch nehmen. Nutzer tauschen die bestehende Schlossvorrichtung einfach mithilfe eines speziellen (und im Lieferumfang enthaltenen) Schraubenschlüssels gegen die neue Schlossvorrichtung von DanaLock aus. Es werden verschiedene Pakete angeboten, die sowohl mit europäischen als auch US-amerikanischen Türen kompatibel sein sollen.

Anschließend kann das Türschloss über die proprietäre App für iOS und Android mit dem Smartphone verbunden werden. Die Besonderheit: DanaLock unterstützt mit Bluetooth und Z-Wave erfreulicherweise zwei Funkstandards, was dem Türschloss mehr Flexibilität und Kompatibilität im Umgang mit anderen Produkten aus dem Smart-Home-Bereich bescheren dürfte.

DanaLock: Mit dem smarten Türschloss sollen Nutzer ihre Haustüren schlüssellos per App öffnen. Die Besonderheit: Das Gerät unterstützt sowohl Bluetooth als auch Z-Wave. (Foto: DanaLock)

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Ver- und entriegelt wird DanaLock dann einfach per Fingertipp mithilfe der DanaLock-App auf dem Smartphone. Leider wirkt sie optisch noch unfertig, auch die Navigation kommt noch etwas hakelig daher. Jede mit einem DanaLock ausgerüstete Tür lässt sich mit einem einzelnen Schlüsselcode versehen, der dann an Familienmitglieder, Freunde oder Babysitter geschickt werden kann.

So lassen sich zum Beispiel nur einzelne Türen für bestimmte Personen zugänglich machen. Die App informiert den Administrator außerdem darüber, wann welcher Nutzer welche Tür für wie lange geöffnet hat. Ein cleveres Werkzeug für Eltern? Immerhin: Jedes Schloss lässt sich so programmieren, dass sogar eine automatische Schließung der Tür möglich ist.

DanaLock: Smartes Türschloss für nur 125 US-Dollar

Damit das Produkt zu einem Erfolg wird, setzt der dänische Hersteller vor allem auf einen günstigen Preis. DanaLock wird ab 125 US-Dollar zuzüglich Steuern angeboten. Zum Vergleich: Andere Lösungen, die sich mit der smarten Steuerungen von Haustüren beschäftigen, sind oft teurer. Als Beispiele sind hier August (199 US-Dollar) zu nennen. In Zukunft plant Poly-Control weitere Produkte, darunter ein Türschluss mit händischer Codeeingabe.

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7 Reaktionen
mucki70

Jetzt ist das cool klingende Schloss endlich lieferbar: Der Schließzylinder scheint eher von LEGO zu sein und wirkt extrem billig. So wie übrigens das ganze Schloss. Auf meinen iPhone / iPad funktioniert die App gar nicht (iOS7), auf meinem Android geht sie zwar ist aber extrem user-unfriendly. Zudem bekommt die App keine Rückmeldung ob zu oder auf ist, wenn man versehentlich noch mal abschließt krachen und quietschen die Plastikzahnrädchen herzzerreißend.

Auch der Preis stimmt nicht mehr: Das Schloss kostet zwar auf der Übersichtsseite von danalock weiterhin 159 USD, aber legt man es in den Warenkorb kostet es plötzlich 233,50.

Schade, die Idee ist wirklich gut, die Umsetzung leider eine glatte 6minus.

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benedikt.huebschen

Hm... ich hab meine ganz normale "Türsprechanlage" mit nem Relais an meinen Raspberry PI angeschlossen und öffne per VPN meine Tür.. hat (inkl. Raspberry) weniger als die Hälfte gekostet...

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andreas.bit

Laut Hersteller-FAQ lässt sich auch weiterhin der normale Schlüssel verwenden.

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J.Rooster

Und wie komme ich in meine Wohnung, wenn mein Handyakku leer ist???

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Jürgen

Nu bleibt ma aufm Teppich.
1. Sind normals schlösser keinesfalls sicher und von jedem halb-laien mit Übung in Sekunden zu öffnen.
2. Schrecken solche Systeme erst mal die ab, die 'zufällig' vorbeikommen und einbrechen wollen. Wer geplant in dein Haus einsteigen will, der kommt auch rein!!! Egal mit welchem System das gesichert ist.

Und gegen die nennen wir sie mal 'spontanen Einbrüche' ist dieses System sicherlich sicherer als ein normales Schloß.

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Glucki

Alles klar... der Snowden berichtet von systematischem Ausnutzen von Sicherheitslücken, Internetunabhängige Geräte können schon überwacht werden, und das Netz der Dinge wird sowieso manipuliert. Und dann soll man sich so was auch noch an die HAUSTÜR schrauben?
Für überführte Mafiosi ideal, denn müssten damit keine Verantwortung mehr für das übernehmen was in ihren 4 Wänden passiert...

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Bluetooth könnte besser sein

Sowas kommt bei Lücken schnell in Verruf und in der ct werden immer wieder über mangelnde Schliess-Systeme, fälschbare Bezahl-Karten, schlecht implementierte AES-Festplatten oder Biometrie-Systeme berichtet.

Teile (die Protokolle) oder einiges müsste man also offenlegen. Mechanische Türschlösser sind ja auch nicht gecryptet sondern patentiert oder gebrauchsmustergeschützt.
Davon abgesehen sollten alle Hersteller Belohnungen für Lücken aussetzen.

Per API könnte man auch nur zeitweise Schlüssel vergeben z.b. für Bewerber einen Vormittag lang oder abends den Zugang sperren.

Hoffentlich kommen Pearl, Conrad, Silvercrest, Medion bald auch auf die Idee. Heizungs-Steuerungen liegen schon mal bei Aldi herum.

In 5 Jahren gibts immer mehr Lampen die per Bluetooth o.ä. gesteuert werden. Leider interessiert das Thema Haus-Automatisierung kaum jemanden und die vielen verschiedenen Standards kosten viel und sind oft nicht selbst verlegbar sondern brauchen Elektriker mit entsprechenden Kosten. Da sind Bluetooth-Systeme schon schlauer und bürgerfreundlicher.
Leider gibts wohl keine Bluetooth-Repeater die z.b. im Treppenhaus über mehrere Stufen den Dana-Lock-Code von der Tür oder Tiefgarage oder Türklingel an die Firma im dritten Stock schicken wo die Arzthelferin oder Büro-Assistentin oder Startup-Praktikant dann die Tür öffnet oder nicht.

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