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Dark zeigt Softwaremodell, das ohne Deployment funktioniert

(Foto: Unsplash / Dlanor S)

Das Startup Dark ist aus der Versenkung aufgetaucht und hat nach seiner Seed-Finanzierung 2017 bekannt gegeben, woran es arbeitet: Es handelt sich um eine Plattform, die die Entwicklung von Software ohne Deployment ermöglichen soll.

Das achtköpfige Team hat in den letzten Jahren mit einem Startkapital von rund 3,5 Millionen US-Dollar hinter verschlossenen Türen an seinem Produkt gearbeitet. Jetzt hat es Details bekannt gegeben und seine Plattform vorgestellt, die einen holistischen Ansatz bei der Infrastruktur, dem Deployment und der Programmiersprache verfolgt. Ziel ist, das Deployment selbst zu vereinfachen beziehungsweise laut Dark sogar abzuschaffen.

Coden mit Darks Programmiersprache notwendig

Dazu hat Dark eine eigene Programmiersprache entwickelt, die den Bau von skalierbaren Infrastrukturen ohne Deployment und die Integration von Schnittstellen so einfach machen soll wie die von Programmfunktionen. Dass Entwickler Darks eigene Programmiersprache lernen müssen, ist laut Aussage von Ellen Chisa, CEO und Mitgründerin bei Dark, auch schon die größte Hürde.

In einem Interview mit Techcrunch sagt sie: „Bei Dark profitiert man davon, dass der Editor weiß, wie die Programmiersprache funktioniert. Man kann das hervorragende Autocomplete-Feature nutzen und die Infrastruktur ist bereits eingerichtet, wenn man mit dem Schreiben des Codes fertig ist, weil wir genau wissen, was [für das Deployment] benötigt wird.“

Ohne Deployment zur Infrastruktur

Das Deployment oder „Nicht-Deployment“ – je nachdem, wie man es sehen will – findet in Darks Infrastruktur auf Googles Cloud Platform (GCP) statt. Es soll den Nachteil, mit Darks eigener Programmiersprache arbeiten zu müssen, durch einen hohen Convenience-Faktor wieder wett machen: Der gesamte Entwicklungsprozess um das aufwendige Deployment sowie die Vorbereitung darauf fallen weg.

Neben der Automatisierung der Infrastruktur und des Hostings – noch während der Backend-Code geschrieben wird – ist Tracing im Code integriert. Somit können Abschnitte bereits vor der Kompilierung auf richtige Ergebnisse hin geprüft werden.

via techcrunch.com

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