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Das Einstiegsgehalt nach dem Bachelor: Das sind die 3 Top- und Flop-Berufe

Einstiegsgehalt nach dem Bachelor: IT zahlt gut! (Foto: Shutterstock-Andreyphoto63)

In welchen Berufen verdienen Bachelorabsolventen ein hohes Gehalt – und in welchen tendenziell nicht? Eine Erhebung zeigt, wo ein gutes Einstiegsgehalt lockt.

Zumindest nach dem Bachelorabschluss stehen viele Absolventen ein zweites Mal vor der Wahl: weiterstudieren und einen Master machen oder direkt den Schritt ins Berufsleben wagen. Auch wenn die Verdienstmöglichkeiten mit dem zweiten akademischen Grad im Laufe des gesamten Arbeitslebens in der Regel besser sind, bekommen viele Berufseinsteiger auch nach dem Bachelor schon gutes Geld. Die Vergleichsplattform Gehalt.de hat den Verdienst von 13.317 Akademikern in den ersten drei Berufsjahren analysiert: Bachelorabsolventen verdienen im Durchschnitt 45.024 Euro brutto im Jahr. Zum Vergleich: Berufseinsteiger mit einem Masterabschluss starten mit durchschnittlich 47.732 Euro Euro brutto im Jahr.

Einstiegsgehalt nach dem Bachelor: Gute Verdienstmöglichkeiten in der IT

Einstiegsgehalt: Unterschiede beim Bachelor- und Masterabschluss zu Beginn noch nicht hoch. (Foto: Shutterstock-G-Stockstudio)

Die Unterschiede beim Einstiegsgehalt sind zunächst übersichtlicher, als der ein oder andere Berufseinsteiger vielleicht gedacht hat: Im Vergleich zum Master erhalten Berufsanfänger mit Bachelorabschluss durchschnittlich nur rund 2.700 Euro brutto im Jahr weniger. Auch wenn Masterabsolventen häufig früher in Führungspositionen berufen werden und so mit vergleichsweise starken Gehaltssprüngen rechnen können, überlegen sich viele Studenten dennoch, den zweiten akademischen Grad nicht mehr zu machen. Schließlich bedeutet der Abschluss in der Regel mindestens zwei bis vier Semester – und somit ein bis zwei Jahre – weniger in der Universität. Einen Master muss man sich auch leisten können.

Doch in welchen Berufen verdient man am besten und in welchen nicht? Auch dieser Frage ist Gehalt.de nachgegangen. Unter den Bachelorabsolventen schaffen es die IT-Berater auf die Pole-Position. Im Durchschnitt verdienen sie 52.841 Euro brutto im Jahr. Auf Platz zwei der bestbezahlten Berufe finden sich Beschäftigte in der technischen Forschung und Entwicklung, die auf 51.327 Euro brutto im Jahr blicken können. Darauf folgen die Vertriebsingenieure mit einem Brutto-Jahreseinkommen von durchschnittlich 50.457 Euro. Die geringsten Gehälter erhielten laut der Erhebung hingegen kreative Berufseinsteiger in der Grafik (30.904 Euro brutto pro Jahr) und der Architektur (32.649 Euro brutto pro Jahr). Auch Kundenberater und -beraterinnen (34.621Euro brutto pro Jahr) verdienen im Durchschnitt in den ersten Berufsjahren nicht unbedingt ein hohes Gehalt.

Ob sich ein Bachelor- oder Masterabschluss lohnt oder nicht, muss jeder Studierende selbst entscheiden. Unabhängig vom Einstiegsgehalt und der Gehaltsentwicklung über mehrere Berufsjahre gibt es natürlich weitere Argumente: Wie bereits erwähnt, steigt in vielen Berufszweigen die Chance auf eine frühzeitige Führungsposition mit einem Masterabschluss. Der zweite akademische Grad ist zudem die Voraussetzung, um zu promovieren. Viele Arbeitgeber unterstützen übrigens das Vorhaben berufsbegleitend und fördern die Ausbildung der eigenen Mitarbeiter. Wer über einen Master nachdenkt und sich Sorgen um die Finanzierung macht, könnte insofern überlegen, neben dem Beruf weiter zu studieren.

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