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1,37 Milliarden sensible Daten im Netz: Das steckt hinter der Spammer-Panne

(Bild: Shutterstock)

Sicherheitsforscher sind einem riesigen Spammer-Netzwerk auf die Schliche gekommen. Dabei stießen sie auf eine unverschlüsselte Online-Datenbank mit knapp 1,4 Milliarden sensiblen Daten.

Hunderte Millionen Daten aus Spammer-Netzwerk

Sicherheitsforscher des Mackeeper-Security-Research-Centers, von CSO-Online und Spamhaus sind auf eine öffentlich zugängliche, weil unverschlüsselte Datensammlung mit 1,37 Milliarden Datensätzen gestoßen. Dabei handelt es sich offenbar um die Datenbank eines der größten Spammer-Netzwerke, wie CSO berichtet. Die Daten dürften aufgrund eines Backups an die Öffentlichkeit gelangt sein.

Hunderte Millionen sensible Daten waren ungesichert im Netz zu finden. (Screenshot: Mackeeper)

In der Datenbank zu finden sind neben E-Mail-Adressen auch die wahrscheinlich echten Namen der Nutzer, IP-Adressen und oft sogar die Anschrift. Ob die Daten in ihrer Gesamtheit wirklich echt sind, ist noch nicht geklärt. Dazu ist die Datenmenge einfach zu groß. Per Stichproben überprüfte einzelne Datensätze haben sich allerdings als valide gezeigt.

Die Daten sollen von einem als Marketingfirma getarnten Spammer-Netzwerk namens River City Media stammen und täglich bis zu eine Milliarde Spam-E-Mails verschickt haben. Dabei arbeiteten bei der Plattform nur zwölf Mitarbeiter. Für die Sicherheitsforscher sind solche Interna Gold wert, um künftig effizienter gegen Spammer vorgehen zu können.

Sicherheitsforscher nutzen Daten für Anti-Spam-Filter

Die Datenanalyse, die durch den Leak möglich wurde, ist jedenfalls ein Desaster für das Spam-Netzwerk. Schließlich können Sicherheitsfirmen ihre Spamfilter entsprechend aufrüsten. Für Nutzer könnte das künftig bedeuten, dass sie weniger Spam-Mails in ihren E-Mail-Fächern vorfinden. Allerdings ist ebenfalls davon auszugehen, dass findige Spammer auch die neuen Schutzmaßnahmen zu umgehen versuchen werden.

via futurezone.at

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