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Sexuelle Belästigung: Amerikas Startup-Papst verliert seinen Job

500-Startups-Macher Dave McClure. (Foto: © Dennis Viera)

Ein neuer Medienbericht bringt weitere Fälle von sexueller Belästigung im Silicon Valley ans Tageslicht. Jetzt verlor auch Dave McClure, Chef der weltweit größten Startup-Fabrik, seinen Job.

Dave McClure: „Ich war mir nicht sicher, ob ich dich einstellen oder lieber anbaggern sollte“

Amerikas selbst ernannter Startup-Papst ist seinen Job los. Nachdem am Wochenende weitere Fälle von sexueller Belästigung im Silicon Valley bekannt wurden, ist Dave McClure nicht länger Chef der weltweit größten Startup-Schmiede 500 Startups. In einem Artikel der New York Times, der ein Dutzend Frauen aus der Tech-Szene zu Wort kommen lässt, wird dem Investor unangemessenes Verhalten vorgeworfen.

500-Startups-Investor Dave McClure im Gespräch mit t3n-Redakteur Daniel Hüfner. (Foto: © Dennis Viera)

Konkret soll der 51-Jährige einer Gründerin, die sich 2014 um einen Job bei 500 Startups beworben hat, während des Rekrutierungsprozesses eine Facebook-Nachricht geschrieben haben mit dem Inhalt: „Ich war mir nicht sicher, ob ich dich einstellen oder lieber anbaggern sollte.“ Die betroffene Gründerin sagte, sie habe die Offerte von McClure abgelehnt. Als sie einen Mitarbeiter von 500 Startups später über die anzügliche Nachricht informierte, soll die Konversation beendet worden sein.

Eine Frau wird CEO bei 500 Startups

Im Zuge der Veröffentlichung des Artikels zog 500 Startups personelle Konsequenzen. Dave McClure, eine der bekanntesten Startup-Persönlichkeiten in den USA und bekannt für vulgäre Sprüche, wurde von seinem Posten entbunden. Als neue CEO wurde Christine Tsai berufen, die auch Mitgründerin von 500 Startups ist. McClure hat sich in einer Stellungnahme inzwischen entschuldigt.

Die Vorwürfe gegen McClure stellen einen neuen Höhepunkt in der seit Monaten anhaltenden Debatte um sexuelle Belästigungen im Silicon Valley dar. Erst vor einer Woche sorgte die Venture-Kapital-Firma Binary Capital für Aufsehen, als sechs Gründerinnen den Chef der sexuellen Belästigung bezichtigten. Zuvor wurde vor allem das Taxi-Startup Uber mit entsprechenden Vorwürfen in Verbindung gebracht. Auch Uber-Chef Travis Kalanick trat auf Druck einiger Investoren von seinem Amt zurück.

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Eine Reaktion
Felipe Meyer

Haha keine echten männer mehr. Ausser im Orden Veritas. ^^

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