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Don’t Hassel the Hoff: Wie KI die Dialoge für David Hasselhoff schrieb

(Foto: dpa)

Künstliche Intelligenz, die beim Texten hilft? Das war die Ausgangslage für den Film „It’s No Game“, in dem David Hasselhoff mitspielt und in dem das Drehbuch von „Benjamin“ geschrieben wurde.

Wenn jemand Regisseur Oscar Sharp und KI-Forscher Ross Godwin fragt, was Künstliche Intelligenz mittlerweile alles kann, dann könnten sie einfach ihren neuesten Film als Beispiel nennen: Denn „It’s No Game“ ist ein Science-Fiction-Film, der eine Zukunft aufzeigt, in dem künftig Maschinen die Drehbücher schreiben. Die Besonderheit des Streifens besteht darin, dass sämtliche Dialoge – ja, auch die Tanz-Choreografien – von Künstlicher Intelligenz geschrieben wurden. Diese haben sich zwar an Dialogstücken und Genres von Hollywood-Klassikern bedient – für den normalen Zuschauer dürfte das Endergebnis allerdings kaum von einem herkömmlichen Drehbuch zu unterscheiden sein.

Robocop auf 20 LSD-Trips

Der Film, der via Ars Technica seine exklusive Premiere feiert, wird von den Beteiligten per „Robocop auf 20 LSD-Trips“ beschrieben. Die Handlung ist schnell erzählt: Im Film selbst treffen zwei Drehbuchautoren auf eine Film-Produzentin. Ihr wäre der anstehende Streik der Autoren egal, da in der Zukunft KIs deren Job erledigen werden. Als Beispiel dient „Sunspring“, das erste Werk der beiden Filmemacher. Dieser hätte laut Produzentin eine Millionen Klicks bekommen – was im gleichen Zug auch den Wert des Films darlegt. Außerdem hat selbstverständlich „The Hoffbot“ seinen großen Auftritt. Hinter dem niemand geringeres als David Hasselhoff selbst steckt – samt Knight-Rider-Zitaten. Der „Hoffbot“ wird von Nanobots gesteuerten Darstellern verkörpert.

David Hasselhoffs Dialoge haben „durchaus Bezug zur Realität“

David Hasselhoff sagte im Gespräch mit Ars Technica, dass die absurden Dialoge und seine Darstellung eines künstlichen Wesens durchaus Bezug zur Realität hätten, da ihn seine Rolle in Knight-Rider-Zeiten zurückversetzt habe. Diverse Medien berichten dennoch, dass der Film trotz – oder gerade wegen – David Hasselhoff in der Hauptrolle eher unansehnlich ist: Der vermeintliche Höhepunkt des Films sind nämlich Textzeilen, die aus Shakespeare-Stücken stammen und die Verwirrung perfekt machen.

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