Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Dawanda: DIY-Marktplatz entlässt 60 Mitarbeiter und will bis 2018 profitabel werden

Das Unternehmen Dawanda arbeitet an der Profitablität und will agiler werden. (Foto: Katalin Balassa / Shutterstock)

Schwere Zeiten für den Bastel-Marktplatz Dawanda: Das Online-Portal für Handgefertigtes entlässt 60 von insgesamt 230 Mitarbeitern. Bis 2018 will das Unternehmen vollprofitabel werden.

Gekürzt wird laut einer Unternehmensmitteilung in allen Bereichen, vor allem aber im Marketing und in der Verwaltung. Betroffen seien sowohl die Berliner Hauptverwaltung als auch die Büros in Polen und Spanien. Durch die 25 Prozent Stellenstreichungen und andere Sparmaßnahmen will das Unternehmen erreichen, dass bis 2018 „Vollprofitabilität“ erreicht werde, heißt es.

Dawanda-Geschäftsmodell steht nicht in Frage

Claudia Helming, Gründerin und Geschäftsführerin von Dawanda, bedauert zwar die geplanten Entlassungen. Diese seien aber unerlässlich, „damit wir uns auf die Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells konzentrieren können und die Werttreiber klar im Auge haben.“ Gleichzeitig wehrt sich die Geschäftsführerin aber gegen die Annahme, das Geschäftsmodell an sich funktioniere nicht. „Die Nachfrage nach Handgemachtem, nach DIY-Anleitungen und Kreativbedarf ist weiterhin stark steigend. Uns ist es in den letzten Jahren jedoch nicht ausreichend gelungen, die User-Experience sowohl für Käufer als auch für unsere Verkäufer so voranzubringen, dass wir parallel zum Trend wachsen würden.“ Man arbeite bereits seit dem vergangenen Jahr daran, agiler und technologiegetriebener zu werden.

Dem Unternehmen weht der Wind in der Tat in Form der Konkurrenz aus dem Hause Etsy (die auch das amerikanische Vorbild für Dawanda waren) und dem auch in Deutschland gestarteten Amazon Handmade ins Gesicht. In der zweiten Jahreshälfte erwartet das Unternehmen, das es bereits seit 2006 gibt, einen Gewinn, bis 2018 wolle man vollprofitabel sein. Das steht im Gegensatz zu 2016: Damals machte die Firma nach eigenen Angaben 4,2 Millionen Euro Vorsteuer-Verluste.

Das könnte dich auch interessieren:

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen