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Ersatzteile aus dem 3D-Drucker: DB Schenker will Lieferengpässe vermeiden

Kaum eine Branche, die nicht von Lieferkettenproblemen betroffen ist. Beim Logistiker DB Schenker setzt man deshalb auf 3D-Druck.

Quelle: dpa
1 Min.
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DB Schenker. (Foto: Michael Neuhaus/Deutsche Bahn AG)

Die Logistiksparte der Deutschen Bahn setzt angesichts von Lieferkettenproblemen bei Kunden auf 3D-Drucker.

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DB Schenker setzt auf Ersatzteile aus dem 3D-Drucker

DB Schenker biete ab sofort Ersatzteillieferungen via 3D-Druck an, teilte das Unternehmen am Mittwoch bei einer Konferenz in Frankfurt mit. „Produkte aus unserem virtuellen Warenlager sind in kürzester Zeit verfügbar und werden direkt dort hergestellt, wo sie gebraucht werden“, sagte Vorstandschef Jochen Thewes laut Mitteilung.

Die Lösung senke die Lieferkosten, verkürze die Lieferzeiten und schone die Umwelt, hieß es. Ziel sei es, unnötige Lagerhaltung zu vermeiden und Lieferketten stabiler und flexibler zu machen.

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DB Schenker hat das virtuelle Warenlager für Kunden aus Maschinenbau, Autoindustrie und Schienenverkehr den Angaben nach in Pilotprojekten getestet und bietet den Service nun für Kunden weltweit an.

Lieferengpässe betreffen viele Branchen

Verzögerungen in Lieferketten sowie knappe oder gar nicht lieferbare Materialien sind ein großes Problem in der Industrie. Viele Branchen beklagen, dass sie Aufträge nicht abarbeiten können, weil Teile fehlen.

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So hat der Auftragsbestand der deutschen Industriebetriebe laut dem Statistischen Bundesamt einen Höchststand erreicht, doch es komme häufig zum Auftragsstau – wegen der hohen Energiekosten, aber auch wegen der anhaltenden Knappheit an Vorprodukten.

Die Lieferkettenprobleme will DB Schenker nun mit Ersatzteilen aus dem 3D-Drucker zumindest etwas lindern. Anstatt Teile physisch in Lagern vorzuhalten, werden bei dem neuen Konzept Baupläne dafür in einer Cloud gespeichert und können von Kunden vor Ort abgerufen werden. Teile wie Handgriffe, Verkleidungen und Gehäuse könnten laut Bahn direkt in Kundennähe hergestellt werden, statt wie üblich den Lieferweg über Länder oder gar Kontinente hinweg zu gehen.

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Bis zu zehn Prozent der Lagerbestände von Unternehmen seien grundsätzlich vor Ort herstellbar, erläuterte Thewes. Besonders Ersatzteile, die eher selten gebraucht würden, sowie Teile, die wegen hoher Mindestabnahmemengen in großer Zahl eingelagert werden müssten, seien für den 3D-Druck geeignet.

Nicht geeignet ist das Verfahren der Bahn zufolge etwa für einige komplexe Elektronikbauteile oder bei bestimmten geschmiedeten Bauteilen.

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