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DDoS-Angriffe: Unternehmen werden im Schnitt achtmal täglich attackiert

Achtmal täglich – so oft müssen Unternehmen im Schnitt DDoS-Angriffe abwehren. Grund für den Anstieg: Die Attacken können für weniger als 100 US-Dollar beauftragt werden.

DDoS-Angriffe: Starker Anstieg in diesem Jahr

Unternehmen sehen sich in diesem Jahr einer deutlich gestiegenen Zahl an DDoS-Angriffen gegenüber. Dem „DDoS Trends Report“ von Corero für das dritte Quartal zufolge gab es in den vergangenen Monaten doppelt so viele DDoS-Angriffe wie im Dreimonatszeitraum zum Jahresbeginn. Im Vergleich zum zweiten Quartal stieg die Zahl immerhin um 35 Prozent an.

DDoS-Angriffe auf Unternehmen haben stark zugenommen. (Grafik: Corero)

Mittlerweile werden Unternehmen im Schnitt etwa achtmal pro Tag per DDoS-Angriff attackiert. Zu Jahresbeginn waren es nur viermal. Den Anstieg erklären die Sicherheitsforscher mit der Möglichkeit, problemlos sogenannte „DDoS-for-hire“-Dienste zu mieten. „Inzwischen ist alles und jeder im Fadenkreuz der Hacker. Diese Services haben die Einstiegshürden deutlich gesenkt. Sowohl was die nötige technische Kompetenz anbelangt als auch den Preis“, erklärt Corero-CEO Ashley Stephenson.

Inzwischen, so der Experte, sei es beinahe jedem möglich, ein Unternehmen systematisch angreifen und es vom Netz nehmen zu lassen – „für weniger als 100 Dollar“. Zudem sei ein Wettrüsten um die Infektion angreifbarer Geräte entbrannt, konstatiert Corero. Die Übernahme schlecht gesicherter oder völlig ungeschützter Geräte im Internet der Dinge (IoT) sei nicht zuletzt auch eine Möglichkeit, Angriffe auf das eigene Unternehmen auszubremsen.

Corero: Erpresserische DDoS-Angriffe haben zugenommen

Darüber hinaus hat Corero in den vergangenen Monaten eine Zunahme sehr schneller Multi-Vektor-Angriffe bemerkt. Damit attackieren Angreifer eine Sicherheitsebene in der Unternehmens-IT nach der anderen, etwa um Daten abzugreifen. Angestiegen sind dem Report zufolge auch sogenannte erpresserische DDoS-Angreife, von denen auch europäische Unternehmen, darunter Banken, Finanzdienstleister oder Hosting-Provider, betroffen waren.

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via www.zdnet.de

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