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Deal zwischen Plantronics und Logitech geplatzt

Logitech steht angeblich vor seiner bisher größten Übernahme. (Foto: Ismail Sadiron/ Shutterstock)

Die Verhandlungen zwischen Logitech und Plantronics über eine mögliche Übernahme sind beendet. Die Konzerne waren sich beim Preis nicht einig.

Der Deal zwischen Logitech und Plantronics ist geplatzt. Logitech hat die Verhandlungen abgebrochen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Schweizer Gadget-Hersteller hatte den US-amerikanischen Kopfhörerspezialisten für 2,2 Milliarden US-Dollar übernehmen wollen, wie Reuters am Freitagabend unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet hatte.

Logitech und Plantronics haben bestätigt, dass es entsprechende Verhandlungen gab – der Deal hätte demnach innerhalb dieser Woche zustande kommen sollen. Aber Logitech hat sich am Sonntag dagegen entschieden.

Streit über den Preis

Es wäre die bisher größte Übernahme für Logitech gewesen – der Konzern soll 2,2 Milliarden US-Dollar geboten haben, hieß es am Sonntag. Das Angebot lag also über der aktuellen Marktkapitalisierung von Plantronics, die laut Reuters am Freitag bei zwei Milliarden Dollar gelegen hat. Trotzdem ist man sich beim Preis offenbar nicht einig geworden.

Logitech hatte 2016 den Flight-Stick-Spezialisten Saitek für 13 Millionen Dollar übernommen. 2017 folgte dann die Übernahme von Astro Gaming für 85 Millionen Dollar.  Hinter den geplatzten Verhandlungen mit Plantronics steckt wohl noch ein anderes Motiv als eine größere Produktpalette. Vielmehr hatten beide Unternehmen gehofft, steigende Herstellungskosten zu senken, weil US-Präsident Donald Trump noch härtere Strafzölle gegen Importe aus China angedroht hat.

Der Originalartikel vom 25. November wurde am 26. November upgedatet.

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