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Deezer wurde gehackt – jetzt sind die Datensätze bei Have I been pwned einsehbar

Die Plattform Have I been pwned hat bekannt gegeben, dass rund 229 Millionen Nutzer:innen des Musikstreamingdienstes Deezer von einem Datenleck betroffen sind. Was potenziell Betroffene nun tun können.

Von Hannah Klaiber
2 Min. Lesezeit
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Der Musikstreamingdienst Deezer ist Opfer eines großen Datenlecks geworden. (Foto: Shutterstock / rafapress)

Deezer ist ein internationaler Musikstreamingdienst, der im August 2007 in Frankreich gegründet wurde. Er ist einer der größten Konkurrenten von Spotify und in mehr als 180 Ländern verfügbar.

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Laut Deezer sind „nicht-sensible Daten“ betroffen …

Rund 229 Millionen Deezer-Nutzer:innen sollten jetzt aufhorchen, denn bereits im Jahr 2019 ist es anscheinend zu einem großen Datenabfluss gekommen. Deezer ist das erst im November 2022 aufgefallen, teilte das Unternehmen damals mit – die Zusammenarbeit mit dem Drittanbieter, bei dem das Leck entstanden ist, sei schon zwei Jahre zuvor beendet worden.

Bei der „Verletzung der Datensicherheit“ sind „nicht-sensible Daten unserer Nutzer“ offengelegt worden, erklärte Deezer damals in einer Mitteilung. Zu den offengelegten Daten sollen Informationen wie Vor- und Nachname, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse gehören, nicht aber „Informationen zu Passwörtern oder Zahlungsdetails“, hieß es weiter.

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… Have I Been Pwned erweitert die Liste allerdings

Nun hat die Plattform Have I been pwned den riesigen gestohlenen Datensatz in die eigene Datenbank aufgenommen. Das ermöglicht es Internetbenutzer:innen, zu überprüfen, ob ihre persönlichen Daten durch Datenschutzverletzungen kompromittiert wurden.

Laut der Plattform wurden bei dem Datenklau nicht nur die von Deezer eingestandenen Nutzer:innen-Informationen offengelegt, sondern auch das Geschlecht, geografische Standortdaten, IP-Adressen, bevorzugte Spracheinstellungen und Nutzer:innen-Namen. Zudem hat Have I been pwned auch das Ausmaß sichtbar gemacht: Rund 229 Millionen Konten sollen betroffen sein.

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Wenn man bedenkt, dass Deezer laut der Musikfachzeitschrift Musikwoche im Februar 2022 mittgeteilt hat, dass das Unternehmen im Jahr 2021 weltweit 10,5 Millionen zahlende Abonnent:innen hatte, wird klar, dass auch sehr viele Deezer-Free-Nutzer:innen von dem Leck betroffen sein dürften.

Gefahr von personalisierten Phishing-Mails

Wer auf der Have-I-been-pwned-Seite seine mit Deezer verknüpfte E-Mail-Adresse eingibt, sollte erfahren, ob auch die eigenen Daten von dem Datenleck betroffen sind.

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Gefährlich ist diese Ansammlung von gestohlenen Daten deshalb, da Cyberkriminelle damit individuell zugeschnittene Phishing-Mails erstellen und verschicken können. Über die könnten sie dann an sensible Daten wie etwa Bankkontodaten gelangen. Expert:innen raten Betroffenen deshalb dazu, besonders auf verdächtige E-Mails zu achten und das Deezer-Passwort zu ändern.

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