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Whatsapp-Mitgründer rät zum Löschen von Facebook

(Bild: Shutterstock)

2014 hat Facebook den Whatsapp-Mitgründer Brian Acton mit der Übernahme des Dienstes zum Milliardär gemacht. Jetzt ruft er seine etwa 21.000 Twitter-Follower dazu auf, ihre Facebook-Konten zu löschen.

Whatsapp-Mitgründer Brian Acton hat auf Twitter die Nachricht „It is time“ – „Es wird Zeit“, begleitet vom Hashtag #deletefacebook (löscht Facebook), veröffentlicht. Der Aufruf, sich aus Mark Zuckerbergs sozialem Netzwerk zu verabschieden, dürfte mit dem Datenmissbrauch bei Facebook durch das Unternehmen Cambridge Analytica zusammenhängen.

„Löscht Facebook“: Brian Acton macht klare Ansage

Es überrascht, dass gerade Acton sich gegen Facebook richtet. Denn das Unternehmen hat ihn mit der Übernahme von Whatsapp zu einem Multi-Milliardär mit einem geschätzten Vermögen von etwa 6,5 Milliarden US-Dollar gemacht. Dass er sich öffentlich gegen das Unternehmen positioniert, ist daher bemerkenswert.

Mit seiner offenen Kritik an Facebook steht Acton nicht allein da. Im letzten Jahr etwa hat Facebooks Expansions-Chef Chamath Palihapitiya das Unternehmen verlassen und gesagt:„Ich denke, wir haben Werkzeuge geschaffen, die das soziale Gefüge der Gesellschaft zerstören.“ Ex-Whistleblower und Sicherheitsexperte Edward Snowden hatte sich jüngst auch um die unerlaubte Auswertung von Facebook-Profilen eingeschaltet. Er bezeichnete es auf Twitter als „eine Überwachungsfirma getarnt als soziales Netzwerk“.

Passend zum Thema: Tschüss, Facebook! So löschst du deinen Account dauerhaft

Weg von Facebook: Acton unterstützt mittlerweile Whatsapp-Alternative

Er ist das zweite, jedoch weitaus unbekanntere Gesicht hinter Whatsapp: Brian Acton (rechts). (Foto: Sequoia Capital)

Acton hatte Whatsapp im September 2017 den Rücken gekehrt, um ein Non-Profit-Unternehmen aufzubauen. Zuletzt machte er von sich reden, als er im Februar in die quelloffene Whatsapp-Alternative Signal 50 Millionen Dollar investierte.

Während Facebook wegen des Cambridge-Analytica-Skandals von allen Seiten harsch kritisiert wird, hat Mark Zuckerberg sich noch nicht zu Wort gemeldet. Gegenüber The Daily Beast sagte eine Facebook-Sprecherin, der Facebook-Chef und -Geschäftsführerin Sheryl Sandberg arbeiteten rund um die Uhr daran, alle Fakten rund um die Angelegenheit einzuholen, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen – sie seien sich der Ernsthaftigkeit dieses Problems bewusst.

Mehr zum Thema: 

via www.theverge.com

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