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Deliveroo sammelt 385 Millionen Dollar ein und ist jetzt 2 Milliarden wert

(Foto: Deliveroo)

Das britische Essensliefer-Startup Deliveroo hat in einer Finanzierungsrunde 385 Millionen US-Dollar eingesammelt und ist jetzt mehr als zwei Milliarden US-Dollar wert.

Deliveroo: Bewertung steigt auf über zwei Milliarden US-Dollar

Der britische Delivery-Hero- und Foodora-Konkurrent auf dem europäischen Markt für Essenslieferdienste, Deliveroo, hat seine Bewertung innerhalb nur eines Jahres auf mehr als zwei Milliarden US-Dollar fast verdoppelt, wie der Guardian berichtet. Dafür verantwortlich ist eine von den US-Investoren T. Rowe Price Associates und Fidelity Management & Research Company angeführte Finanzierungsrunde, die dem Startup nach eigenen Angaben frische Geldmittel in der Höhe von 385 Millionen US-Dollar eingebracht hat.

Deliveroo-Fahrer in London. (Bild: Deliveroo)

Das Geld will Deliveroo nutzen, um in neue Städte und Länder zu expandieren. Welche damit genau gemeint sind, verriet das Startup nicht. Darüber hinaus soll die Zahl der Mitarbeiter im Technologiebereich des Unternehmens ausgebaut werden. Deliveroo will zudem seine Zusammenarbeit mit Restaurants ausweiten – geplant sind weitere Küchen, in denen nur für den Lieferservice gekocht werden soll, die sogenannten Deliveroo Editions. Der Essenslieferdienst ist aktuell in über 150 Städten in zwölf Ländern, darunter in mehreren Städten in Deutschland, aktiv. Rund 30.000 Menschen fahren für das Unternehmen die Lieferungen aus.

Deliveroo: Umsatz versiebenfacht, Verluste vervierfacht

Insgesamt hat Deliveroo seit der Gründung im Jahr 2013 rund 860 Millionen US-Dollar eingesammelt. Bei der letzten großen Finanzierungsrunde im August 2016 hatte das Unternehmen 275 Millionen US-Dollar einnehmen können. Das Startup wurde zu diesem Zeitpunkt mit rund 1,1 Milliarden US-Dollar bewertet. 2016 hatte Deliveroo dank seiner aggressiven Wachstumsstrategie seine Umsätze um über 600 Prozent gesteigert, die Verluste wurden dagegen auf über 170 Millionen US-Dollar vervierfacht.

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Der deutsche Deliveroo-Rivale Delivery Hero war Ende Juni an die Börse gegangen. Mit dem dabei eingesammelten Kapital will das Unternehmen seine „Führungsposition im Markt für Essensbestellung und -lieferung weiter ausbauen“, wie Niklas Östberg, CEO von Delivery Hero, im Vorfeld erklärte. Delivery Hero war nach einer 387 Millionen schweren Investition des südafrikanischen Investors Naspers vor dem Börsengang mit rund 3,5 Milliarden Euro bewertet worden.

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