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Deliveroo: Lieferdienst eröffnet eigenes Restaurant

Deliveroo will nicht mehr nur liefern. (Foto: Deliveroo)

Der Lieferdienst Deliveroo betreibt in Hongkong jetzt sein erstes eigenes Restaurant. Es ist die Ausweitung eines schon länger existierenden Programms, bei dem der Dienst Lieferküchen Platz zur Verfügung stellt – nur jetzt sogar mit Ladenlokal.

Bislang war Deliveroo nur in Form der als Rider bezeichneten Essenskuriere im Straßenbild präsent. Das könnte sich aber bald ändern. In Hongkong hat das Startup erstmals ein eigenes Restaurant eröffnet. Um das eigentliche Essen kümmert sich der Anbieter aber auch hier nicht. Stattdessen kooperiert Deliveroo mit fünf Restaurants, die wiederum ein Dutzend unterschiedlicher internationaler Küchen anbieten.

Das Restaurant ist eine Erweiterung von Deliveroos „virtuellen Küchen“, zu denen rund 100 Restaurants weltweit gehören. Deliveroo stellt Gastronomen im Rahmen des Programms Platz zur Zubereitung der Speisen zur Verfügung. Die Restaurants operieren allerdings als reine Lieferküchen und werden strategisch in Gegenden mit hohem Bestellaufkommen platziert. Kundenkontakt findet nur über die Kuriere statt. Bei dem Testrestaurant in Hongkong werden diese Küchen jetzt zusätzlich um einen Gästebereich erweitert. Nächstes Jahr soll das Konzept auf Singapur ausgeweitet werden. Bei Erfolg könnten dann auch in anderen Märkten Ladenlokale von Deliveroo auftauchen.

Deliveroo und Foodora: Konzentration auf wichtige Märkte

Für die Essenslieferanten war es ein durchwachsenes Jahr. Deliveroo zog sich 2018 aus gleich zehn deutschen Städten zurück und beliefert nur noch die Bewohner der fünf größten deutschen Metropolen mit Essen. Konkurrent Foodora, der zum 2017 an die Börse gegangenen Berliner Unternehmen Delivery Hero gehört, zog sich dieses Jahr wiederum aus Australien, Frankreich, Italien und den Niederlanden zurück.

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