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Berliner Internetstar: Delivery Hero kündigt Börsengang an

(Foto: dpa)

Delivery Hero hat am Dienstag seinen Börsengang offiziell angekündigt. Der Sprung aufs Parkett soll noch in den nächsten Monaten erfolgen. Besonders einen Investor dürfte das freuen.

Die Frankfurter Börse ist bald um ein deutsches Internetunternehmen reicher. Delivery Hero bereitet einen Börsengang durch die Erstplatzierung neu ausgegebener Namensaktien auf dem hiesigen Börsenparkett vor. Dies gab das Berliner Unternehmen am Dienstag offiziell bekannt. Der Börsengang soll, abhängig vom Marktumfeld, in den kommenden Monaten stattfinden.

Delivery-Hero-CEO Niclas Östberg. (Bild: Delivery Hero)

„Delivery Hero hat seit seiner Gründung ein starkes Wachstum hingelegt. Der Gang an die Börse wird uns ermöglichen, das Unternehmen weiterzuentwickeln und uns zusätzliches Kapital verschaffen, um unsere Führungsposition im Markt für Essensbestellung und -lieferung weiter auszubauen“, lässt sich Niklas Östberg, CEO von Delivery Hero, in einer Mitteilung an Journalisten zitieren. Das Berliner Unternehmen ist in 33 Ländern aktiv – vor allen in Europa und Lateinamerika.

Rockets großer Hoffnungsträger

Über den Börsengang von Delivery Hero wurde bereits seit Monaten t3n.de im Dezember bestätigt, dass entsprechende Pläne in Vorbereitung sind. Der nach eigenen Angaben weltweit größte Online-Marktplatz für Lieferdienste ist einer der größten Hoffnungsträger von Rocket Internet, der Berliner Inkubator hält noch 33 Prozent an dem 2011 gegründeten Unternehmen.

Zuletzt wurde die Bewertung von Delivery Hero auf etwa 3,5 Milliarden Euro taxiert. Dazu bei trug auch eine neue Finanzierung in Höhe von 387 Millionen Euro durch den südafrikanischen Technologie-Investor Naspers.

Delivery Hero noch in roten Zahlen

Allerdings dürften sich nicht nur Rocket Internet und dessen Anleger über den Börsengang freuen. Auch für Delivery Hero ist dieser Schritt notwendig. Denn trotz einem Umsatz von mehr als drei Milliarden Euro schreibt das Unternehmen noch immer Verluste. Vor allem der Wettbewerb mit Konkurrenten wie Takeaway (Lieferando) oder Deliveroo zehrt an den Mitteln.

Laut Insidern erzielte Delivery Hero 2015 ein Defizit in Höhe von 253 Millionen Euro. Die Profitabilität werde sich aber mit weiterem Wachstum verbessern, versprach CEO Östberg. Der Börsengang soll nun eine wichtige Grundlage dafür schaffen.

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